Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 30. Mai 2019

 

 

 

 

Juni 2019

 

Sa. 01.06.19

+

So. 02.06.19

20:15 - 21:00 Uhr

+

02:00 - 02:45 Uhr

alpha retro: 1970 - Sterns Stunde

Bemerkungen über die Bien  - Filmtipp

Der erste für Horst Stern typische Satz kommt schon nach wenigen Minuten. Nachdem er kurz erklärt hat, wie es in einem Bienenstaat zugeht und wie viele verschiedene Berufe eine Honigbiene im Laufe ihres vier- bis maximal sechswöchigen Lebens einnimmt und was mit den Drohnen, also den männlichen Bienen in diesem Staat passiert, meint er ganz lakonisch, dass der Zuschauer in dieser Sendung also all das zu sehen bekommt, was er vom Abendprogramm des Fernsehens ansonsten auch gewöhnt ist, nämlich Sex und Tanz und Mord und Totschlag. Diese Ankündigung wird dann mit tollen Nahaufnahmen aus einem Bienenstock auch tatsächlich eingelöst - gefilmt wird mit der Kamera durch eine Glasplatte hindurch, die in den Bienenstock eingezogen wurde.

Was macht also eine Biene im Laufe ihres Lebens alles? Sie ist zuerst Putzfrau und säubert die Waben von den Geburtsresten, dann ist sie Amme für die nächste Generation, danach wird sie im Bienenstock zum Maurer und Konstrukteur. Horst Stern ist voller Bewunderung für die Konstruktionsleistung der Biene, denn in der Industrie hat man lange gebraucht, bis man verstanden hat, dass z. B. ein Flugzeugflügel in Wabenstruktur bei geringem Gewicht extrem stabil ist. Bevor die Biene dann selbst zum Einsammeln von Blütenstaub ausfliegen darf, muss sie noch ihren "Wehrdienst" ableisten, sie wird quasi Soldat am Eingang des Bienenstocks. Alle Insekten, und damit auch Bienen von anderen Stöcken, werden am Eingang von den Bienensoldaten aufgehalten und vertrimmt oder gar getötet. Kommt jedoch eine fremde Biene, die jede Menge Blütenstaub mitbringt, darf sie passieren. Stern sagt dazu: "Das ist die Art der Bienen zu sagen, dass Geld nicht stinkt". Dann darf die Biene endlich losfliegen zum Einsammeln von Blütenstaub. Dass die Bienen dabei untereinander kommunizieren und sich mitteilen, wo gerade welcher Blütenstaub eingesammelt werden kann, ist bekannt. Horst Stern gibt sich aber in seinem Film erfolgreich Mühe, diesen berühmten Schwänzeltanz so zu erklären, dass man ihn als Zuschauer auch wirklich versteht. Und was es mit der Bienenkönigin auf sich hat und welch tragisches Schicksal die männlichen Bienen haben, erläutert er uns selbstverständlich auch.
 

So. 02.06.19 09:15 - 09:45 Uhr

Bienen suchen ein Zuhause

Dokumentation

So klein sie auch ist - sie ist unverzichtbar für das Überleben vieler Pflanzen und Tiere.
Das weltweite Bienensterben hat auch bei uns im Westen viele Menschen aufgerüttelt, etwas für die Rettung der Bienen zu tun. Viele säen bunte Blumenwiesen und wollen so den Tieren das Überleben sichern. Andere wollen sogar selbst zum Imker werden, um die Tiere zu retten. Diese und andere spannende Aspekte beleuchtet die Sendung "Bienen suchen ein Zuhause" im WDR Fernsehen.
Wir bieten seltene Einblicke und schauen mit "Bienen live" ins Wohnzimmer der Honigsammlerinnen. Wir sehen, wie der Superorganismus Bienenvolk kostbaren und köstlichen Honig erzeugt, und geben Tipps, wie jeder etwas für das Wohlbefinden der Bienen tun kann, z.B. mit bienenfreundlichen Balkons und Gärten, mit den richtigen Pflanzen. Außerdem geben wir Tipps zum Bau von außergewöhnlichen Insektenhotels.
 

Mo. 03.06.19 09:45 - 10:15 Uhr

Wer rettet die Bienen? - Unterwegs im Westen

Reportage

Der 12-jährige Ole aus Korschenbroich ist aufgeregt. Ob seine sechs Bienenvölker den langen Winter überstanden haben? Die Frühlingsluft schwirrt vor Bienen, putzmunter scheinen sie. Angst hat er nicht: "Wenn man die Bienen gut behandelt, dann stechen sie auch nicht." Jetzt muss er vor allem aufpassen, dass seine Völker nicht "abschwärmen" - heißt: auf und davonfliegen. Zur Imkerei mit Honigbienen kam er über ein Schulprojekt. "Man hat keine Bienen, die Bienen haben einen", erklärt der Jungimker, der mit seiner Begeisterung längst seine ganze Familie angesteckt hat. Schon als kleiner Junge hat er im Garten Bienen beobachtet: Wildbienen, und um die macht er sich Sorgen. Denn für Wildbiene, Hummel und Co ist das Futter knapp geworden - es gibt kaum noch wild blühende Wiesen. Mit seinen Freunden will Ole deshalb selbst Wildblumen aussähen und Nisthilfen bauen für den Garten. Den Rasen mähen darf Oles Vater jetzt nicht mehr.
Die Not der Wildbienen hat auch Bauer Georg Heyes aus dem benachbarten Willich erreicht. Die Stadt Willich wirbt für Blühstreifen an Feldrändern und gibt dafür kostenlos Saatgut ab. Auf dem ererbten Hof wirtschaftet Bauer Heyes zwar konventionell, baut Getreide und Spargel an. Doch er will, dass auch seine Enkel noch Wildbienen und Hummeln erleben können. Deshalb hat auch er sich einige Säcke mit Wildblumensamen geholt.
Ole besucht am Wochenende, wie 50 andere Hobbyimker auch, noch einen Kurs bei Imkermeister Johann van den Bongard und seiner Tochter Iris in Willich. Es ist Obstbaumblüte. Und die beiden Profis verladen 150 Bienenvölker zum Abtransport zu einer Pflaumenplantage am Niederrhein. Zum Bestäuben! Denn Wildbienen und Hummeln allein garantieren keine gute Ernte.
11.000 Imker gibt es in NRW - und in Bochum sorgt Biologin Dr. Pia Aumeier dafür, dass es mehr werden. Rund 140 neue Hobbyimker unterrichtet sie an einem Tag. Es geht auch um die todbringende Varroamilbe, die unsere Honigbiene bedroht. Anja, blutige Anfängerin, will alles richtig machen und freut sich schon auf ihr erstes eigenes Volk. Sie will den Bienenstock in Bochum in ihren Vorgarten stellen.
Unterwegs im Westen besucht Menschen, denen die Bienen am Herzen liegen und die dafür kämpfen, dass es ihnen wieder gut geht.
 

Di. 04.06.19

+

Mi. 05.06.19

21:00 - 21:45 Uhr

+

01:15 - 02:00 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

Mi. 05.06.19 03:10 - 04:05 Uhr

Insekten - Die besseren Schädlingsbekämpfer

Dokumentation

Chemische Pestizide galten jahrelang als effiziente Methode, Schädlingen in der Landwirtschaft den Garaus zu machen. Doch auf lange Sicht schaden sie nicht nur den vermeintlichen Angreifern, sondern auch Mensch und Umwelt. Eine umweltfreundliche und natürliche Alternative bietet die Methode der biologischen Schädlingsbekämpfung – denn wer könnte Schädlinge effizienter bekämpfen als ihre eigenen natürlichen Gegner?

Wissenschaftler in aller Welt erforschen Lebewesen, die den Traum von einer pestizidfreien Landwirtschaft näher rücken lassen. Dazu gehören Schlupfwespen, die sich in die Eier der Zuckerrohrzünslers einnisten oder auch der Asiatische Marienkäfer, der sich von Blattläusen ernährt: kleine „Soldaten” mit großer Wirkung, solange man sie richtig im Griff hat.

Eine gezielte Züchtung und Aussetzung dieser Insekten kann befallene Agrarflächen auf natürliche Weise von Schädlingen befreien. In Indien wird derzeit ein noch umweltschonenderer Ansatz verfolgt: Ökologen setzen auf die biologische Schädlingsbekämpfung durch Bewahrung. Die vorhandenen Anbauflächen sollen ökologisch so umgestellt werden, dass die natürlichen Feinde der Schädlinge dort dauerhaft gute Lebensbedingungen vorfinden und nicht erst herangezüchtet werden müssen.

Auch in Europa und Brasilien setzen bereits zahlreiche Erzeuger auf die biologische Schädlingsbekämpfung. Nachdem sich zunächst nur die staatlich geförderte Forschung für das Thema interessierte, investiert nun auch die Agrochemie massiv in den neuen Wirtschaftssektor. Doch die vielversprechenden Methoden sind noch nicht ausgereift und bei weitem nicht unfehlbar …
 

Mi. 05.06.19 10:00 - 10:30 Uhr

Der Wanderimker

Bienen für die Bauern

Jürgen Parg will mit seinen Bienen die Landwirtschaft umkrempeln. Er ist Wanderimker im Odenwald und geht mit "seinen Mädels", wie er die Bienen liebevoll nennt, auf Wanderschaft. Wanderimker Parg bietet Bauern an, seine Bienen auf deren Felder arbeiten zu lassen - wenn sie auf Pestizide verzichten. Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen. Was der Odenwälder hier anfängt, ist das die Zukunft?

Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen.

Was der Odenwälder hier anfängt, ist in den USA schon ein großes Geschäft geworden, dort müssen die Bauern für den Bienenservice bezahlen. Auch in Europa sind Zuchtbestäuber in manchen Bereichen auf dem Vormarsch. So gibt es in den Niederlanden und in Belgien große Hummelzuchtfirmen. Sie beliefern riesige Obst- und Gemüseplantagen. Unter Glas und Folie sind Hummeln zuverlässige Bestäuber. Sieht so die Zukunft aus?
 

Mi. 05.06.19

+

Do. 06.06.19

16:05 - 16:55 Uhr

+

08:40 - 09:30 Uhr

Tierische Freaks

Kämpfer

Sieht man sich die bizarren Kriegsführungen in der Tierwelt an, zeigt sich, dass die Tiere mit den sonderbarsten Taktiken und Techniken die beste Beute machen oder ihr Überleben sichern. "Tierische Freaks" zeigt, wie hinterlistige Bienen planen, heimlich den Bienenstock eines anderen Bienenvolkes zu übernehmen, und Giraffen, die versuchen, sich gegenseitig mit ihren dicken Schädeln k.o. zu schlagen. Außerdem ist zu sehen, wie der berüchtigte Tasmanische Teufel mit seinen scheußlichen Klauen fast jeden das Fürchten lehrt. Diese Episode bietet bizarre Tierkämpfe der besonderen Art.
 

So. 09.06.19

+

Mo. 10.06.19

11:35 - 12:20 Uhr

+

09:10 - 09:55 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

So. 09.06.19 16:15 - 17:53 Uhr

Das Dorf der wilden Tiere

Dokumentarfilm

Dieser verspielte und unterhaltsame Film zeigt die faszinierende Tierwelt auf dem Land und erforscht die Welt aus der Perspektive der Tiere. Die Hauptdarsteller sind dabei Eichhörnchen, eine Hornissenkönigin, eine Maus, ein Maulwurf und andere Tiere, die ihrem alltäglichen Leben im Dorf nachgehen. Der Dokumentarfilm begleitet die Tiere durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und bietet eine neue Perspektive auf das wunderbare und romantische Landleben.
 

Mo. 10.06.19 09:10 - 09:55 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

Mo. 10.06.19 17:30 - 18:00 Uhr

Wer rettet die Bienen?

Dokumentation

Der 12-jährige Ole ist aufgeregt. Ob seine sechs Bienenvölker den langen Winter überstanden haben? Zur Imkerei mit Honigbienen kam er über ein Schulprojekt. Schon als kleiner Junge hat er im Garten Bienen beobachtet: Wildbienen, und um die macht er sich Sorgen. Denn für Wildbiene, Hummel und Co ist das Futter knapp geworden - es gibt kaum noch wild blühende Wiesen. Die Not der Wildbienen hat auch Bauer Georg Heyes aus dem benachbarten Willich erreicht. Die Stadt Willich wirbt für Blühstreifen an Feldrändern und gibt dafür kostenlos Saatgut ab. Unterwegs im Westen besucht Menschen, die dafür kämpfen, dass es Bienen wieder gut geht.

Der 12-jährige Ole aus Korschenbroich ist aufgeregt. Ob seine sechs Bienenvölker den langen Winter überstanden haben? Die Frühlingsluft schwirrt vor Bienen, putzmunter scheinen sie. Angst hat er nicht: "Wenn man die Bienen gut behandelt, dann stechen sie auch nicht." Jetzt muss er vor allem aufpassen, dass seine Völker nicht "abschwärmen" - heißt: auf und davonfliegen.

Zur Imkerei mit Honigbienen kam er über ein Schulprojekt. "Man hat keine Bienen, die Bienen haben einen", erklärt der Jungimker, der mit seiner Begeisterung längst seine ganze Familie angesteckt hat. Schon als kleiner Junge hat er im Garten Bienen beobachtet: Wildbienen, und um die macht er sich Sorgen. Denn für Wildbiene, Hummel und Co ist das Futter knapp geworden - es gibt kaum noch wild blühende Wiesen. Mit seinen Freunden will Ole deshalb selbst Wildblumen aussähen und Nisthilfen bauen für den Garten. Den Rasen mähen darf Oles Vater jetzt nicht mehr.

Die Not der Wildbienen hat auch Bauer Georg Heyes aus dem benachbarten Willich erreicht. Die Stadt Willich wirbt für Blühstreifen an Feldrändern und gibt dafür kostenlos Saatgut ab. Auf dem ererbten Hof wirtschaftet Bauer Heyes zwar konventionell, baut Getreide und Spargel an. Doch er will, dass auch seine Enkel noch Wildbienen und Hummeln erleben können. Deshalb hat auch er sich einige Säcke mit Wildblumensamen geholt.

Ole besucht am Wochenende, wie 50 andere Hobbyimker auch, noch einen Kurs bei Imkermeister Johann van den Bongard und seiner Tochter Iris in Willich. Es ist Obstbaumblüte. Und die beiden Profis verladen 150 Bienenvölker zum Abtransport zu einer Pflaumenplantage am Niederrhein. Zum Bestäuben! Denn Wildbienen und Hummeln allein garantieren keine gute Ernte.

11.000 Imker gibt es in NRW - und in Bochum sorgt Biologin Dr. Pia Aumeier dafür, dass es mehr werden. Rund 140 neue Hobbyimker unterrichtet sie an einem Tag. Es geht auch um die todbringende Varroamilbe, die unsere Honigbiene bedroht. Anja, blutige Anfängerin, will alles richtig machen und freut sich schon auf ihr erstes eigenes Volk. Sie will den Bienenstock in Bochum in ihren Vorgarten stellen.

Unterwegs im Westen besucht Menschen, denen die Bienen am Herzen liegen und die dafür kämpfen, dass es ihnen wieder gut geht.
 

Di. 11.06.19 09:15 - 10:00 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

Mi. 12.06.19 11:05 - 11:50 Uhr

Das geheime Leben der Pflanzen

Liebesdienste

Da Pflanzen sich nicht fortbewegen können, sind sie bei ihrer Bestäubung auf tierische Unterstützung angewiesen. Dabei machen sie sich die Triebe und Instinkte ihrer Helfer zunutze. Der Frauenschuh ködert Bienen mithilfe seiner violetten Färbung. Die Tiere werden im Blütenkessel gefangen und von dort aus zum Pollen geleitet. Bestimmte Orchideenarten erinnern nicht nur optisch an Pilze, sondern verströmen auch einen pilzartigen Geruch. Auf diese Weise werden Fliegen angelockt, die dann als Bestäuber dienen.
 

Do. 13.06.19 14:45 - 15:00 Uhr

Ein Leben für die Königin

Dokumentation

Ohne Bienen können wir nicht überleben, weiß Imker und Königinnenzüchter Johann van den Bongard und dass sie durch Menschen und Umwelteinflüsse stark bedroht sind. Mit Tochter Iris ist er für die fleißigen Bienen rund um die Uhr im Einsatz. Eigentlich wollte er längst die vorbestellten Königinnen in seiner Besamungsstation künstlich befruchten, doch das Telefon im Laden steht nicht still.
 

Fr. 14.06.19 17:00 - 17:45 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

Fr. 14.06.19

+

Mo. 17.06.19

19:40 - 20:10 Uhr

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12:15 - 12:50 Uhr

Der Wanderimker

Bienen für die Bauern

Jürgen Parg will mit seinen Bienen die Landwirtschaft umkrempeln. Er ist Wanderimker im Odenwald und geht mit "seinen Mädels", wie er die Bienen liebevoll nennt, auf Wanderschaft. Wanderimker Parg bietet Bauern an, seine Bienen auf deren Felder arbeiten zu lassen - wenn sie auf Pestizide verzichten. Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen. Was der Odenwälder hier anfängt, ist das die Zukunft?

Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen.

Was der Odenwälder hier anfängt, ist in den USA schon ein großes Geschäft geworden, dort müssen die Bauern für den Bienenservice bezahlen. Auch in Europa sind Zuchtbestäuber in manchen Bereichen auf dem Vormarsch. So gibt es in den Niederlanden und in Belgien große Hummelzuchtfirmen. Sie beliefern riesige Obst- und Gemüseplantagen. Unter Glas und Folie sind Hummeln zuverlässige Bestäuber. Sieht so die Zukunft aus?
 

Sa. 15.06.19 06:00 - 06:15 Uhr

Die Thermo-Trickser

Überleben in extremer Kälte

Was haben Pinguine, Enten und Schwäne gemeinsam? Sie bekommen dank ihrer perfekt durchbluteten Haut keine kalten Füße, auch wenn es noch so eisig ist. Andere Tiere verkriechen sich ins Warme, wenn es draußen kälter wird, so zum Bespiel Igel oder kleine Insekten wie Bienen, Wespen und Ameisen. Auch das Auftauen zur rechten Zeit will gelernt sein. Klimaschwankungen können das ausgeklügelte Zusammenspiel jedoch gehörig durcheinanderbringen.
 

So. 16.06.19 12:50 - 13:05 Uhr

Ein Leben für die Königin

Dokumentation

Ohne Bienen können wir nicht überleben, weiß Imker und Königinnenzüchter Johann van den Bongard und dass sie durch Menschen und Umwelteinflüsse stark bedroht sind. Mit Tochter Iris ist er für die fleißigen Bienen rund um die Uhr im Einsatz. Eigentlich wollte er längst die vorbestellten Königinnen in seiner Besamungsstation künstlich befruchten, doch das Telefon im Laden steht nicht still.
 

So. 16.06.19 17:40 - 18:25 Uhr

Quarks

Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?  - Filmtipp

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden.
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen?
Das Bewusstsein für das bedrohliche Insektensterben nimmt auch in der Bevölkerung immer weiter zu. Auf das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern sollen weitere in ganz Deutschland folgen. Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Artenschutz der Insekten werden immer stärker. Wie sehen diese aus und was steckt dahinter?
Quarks ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.
 

Mo. 17.06.19 15:30 - 16:20 Uhr

Tierische Freaks

Rauschmittel

Auf der Karibikinsel St. Kitts betrinken sich Meerkatzen manchmal so sehr, dass sie sich völlig daneben benehmen. In Afrika machen betrunkene Elefanten Randale, während auf Madagaskar Schwarze Lemuren high werden, nachdem sie giftige Tausendfüßler gefressen haben. Sogar die sonst so sozialen Honigbienen werden ab und an wegen Trunkenheit des Bienenstocks verwiesen. Sich zu berauschen, scheint im Tierreich ziemlich weit verbreitet zu sein, aber hat es auch eine Auswirkung auf die Evolution?
 

Di. 18.06.19 16:00 - 16:50 Uhr

Das große Insektensterben

Dokumentation

Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen - und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das  funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden - allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.
 

Di. 18.06.19 16:50 - 17:20 Uhr

Ohne Insekten geht es nicht

Dokumentation

Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll. Überlebensrezept für Insekten Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen sind auf sie angewiesen: einheimische Wildpflanzen in öffentlichen und privaten Gärten und Blumen für Kornfelder. Pestizide zerstören sie. Ohne Insekten gäbe es weder Gurken noch Erdbeeren, Äpfel oder Kürbisse. Ihre

Bestäubungsleistung ist weltweit jedes Jahr mehrere Hundert Milliarden Euro wert. Umso dramatischer ist der Insektenschwund, mit dem wir konfrontiert sind. Die wesentlichen Gründe: Monokulturen, Überdüngung und Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft. Aber auch in den Städten und privaten Gärten finden Insekten immer weniger Nahrung und Lebensraum. Denn die meisten Gärten und Parks in Deutschland sind vor allem grün und pflegeleicht. Aus der Sicht von Insekten sind diese Flächen trostlos und lebensfeindlich. Bonn: Grünflächen zwischen Wohnblocks Die Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG Vebowag will das ändern. 300 Quadratmeter "Grünfläche" zwischen den Wohnblocks werden zu einem blühenden Insektenparadies umgewandelt. Das klingt zunächst wenig, doch wenn man sich vorstellt, dass alle deutschen Freizeitgärten zusammen so groß sind wie die deutschen Naturschutzgebiete, dann wird das Potenzial deutlich. Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz. 19 000 Euro steuert die Wohnungsgesellschaft als Eigenleistung bei. Auch die Mieter sollen sich beteiligen, damit das neue Naturparadies als Gemeinschaftspark wahrgenommen und entsprechend gepflegt wird. "Wildlife farming" in England In der Landwirtschaft heißt das Zauberwort der Reformer: "Ökologische Intensivierung". Der Engländer Marek Nowakowski ist einer ihrer Vorreiter. Seit 15 Jahren trainiert der Agronom aus dem Landkreis Oxford Bauern im sogenannten Wildlife Farming. Sein Konzept: die weniger ergiebigen Ränder der bewirtschafteten Felder aus der Produktion herauszunehmen und stattdessen gezielt mit Gräsern, Wildkräutern und Blumen zu bepflanzen. Diese kleinen Flächen reichen aus, um die Zahl der Bienen, Hummeln und Käfer messbar zu erhöhen. Die wissenschaftliche Auswertung ergab: Bis zu acht Prozent der Anbaufläche können umgewandelt werden, ohne dass die Bauern auf Erträge verzichten müssen. Nowakowskis Fazit: "Es ist möglich, einen modernen Hof erfolgreich zu bewirtschaften und gleichzeitig etwas für den Naturschutz zu tun." Reduzierter Einsatz von Pestiziden in Frankreich Das Netzwerk DEPHY, eine Vereinigung von 3000 konventionell wirtschaftenden Bauernhöfen, versucht den Einsatz von Pestiziden zu minimieren. Die Bauern pflanzen unter anderem ein breiteres Spektrum von Kulturpflanzen, arbeiten mit Fruchtfolgen und bekämpfen Unkraut mechanisch. Dabei werden sie von Biologen und Agro-Wissenschaftlern wie Florent Banctel beraten. Er hilft Weinbauern im Loire-Gebiet dabei, weniger Gift einzusetzen. Die Erfolge sind beachtlich: Bei 59 Prozent der Betriebe konnte der Einsatz von Pestiziden um 42 Prozent reduziert werden, ohne dass es Abstriche im Ertrag gab. Im Gesamtdurchschnitt sank der Einsatz von Pestiziden immerhin um 30 Prozent.
 

Do. 20.06.19

+

Fr. 21.06.19

08:55 - 09:56 Uhr

+

14:10 - 15:11 Uhr

Terra Mater

Bienen - Eine Welt im Wandel

Das Bienensterben beunruhigt Wissenschaftler und Landwirte auf der ganzen Welt. Mancherorts verlieren Imker jedes Jahr bis zu einem Drittel ihrer Bienenbestände – eine Gefahr für unsere Ernten. Doch es gibt Hoffnung: Wildbienen könnten die Bestäuber der Zukunft sein. Wissenschaftler nehmen diese alternativen Bestäuber unserer Nutzpflanzen unter die Lupe, die die Honigbiene wenn nicht ersetzen so doch unterstützen können.
 

Do. 20.06.19 16:00 - 16:30 Uhr

Der Wanderimker

Bienen für die Bauern

Jürgen Parg will mit seinen Bienen die Landwirtschaft umkrempeln. Er ist Wanderimker im Odenwald und geht mit "seinen Mädels", wie er die Bienen liebevoll nennt, auf Wanderschaft. Wanderimker Parg bietet Bauern an, seine Bienen auf deren Felder arbeiten zu lassen - wenn sie auf Pestizide verzichten. Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen. Was der Odenwälder hier anfängt, ist das die Zukunft?

Dieses Mal fährt er ins zehn Kilometer entfernte Schaafheim zu einem Bio-Obsthof. Der Apfelbauer probiert zum ersten Mal Zuchtbienen aus. Er hat auch schon mal Hummeln zum Bestäuben bestellt, doch die waren mit dem verrückten Frühjahrswetter nicht zurechtgekommen.

Was der Odenwälder hier anfängt, ist in den USA schon ein großes Geschäft geworden, dort müssen die Bauern für den Bienenservice bezahlen. Auch in Europa sind Zuchtbestäuber in manchen Bereichen auf dem Vormarsch. So gibt es in den Niederlanden und in Belgien große Hummelzuchtfirmen. Sie beliefern riesige Obst- und Gemüseplantagen. Unter Glas und Folie sind Hummeln zuverlässige Bestäuber. Sieht so die Zukunft aus?
 

Sa. 22.06.19 13:25 - 14:10 Uhr

Das geheime Leben der Pflanzen

Liebesdienste

Da Pflanzen sich nicht fortbewegen können, sind sie bei ihrer Bestäubung auf tierische Unterstützung angewiesen. Dabei machen sie sich die Triebe und Instinkte ihrer Helfer zunutze. Der Frauenschuh ködert Bienen mithilfe seiner violetten Färbung. Die Tiere werden im Blütenkessel gefangen und von dort aus zum Pollen geleitet. Bestimmte Orchideenarten erinnern nicht nur optisch an Pilze, sondern verströmen auch einen pilzartigen Geruch. Auf diese Weise werden Fliegen angelockt, die dann als Bestäuber dienen.
 

Do. 27.06.19 20:15 - 22:00 Uhr

wissen aktuell: Rettet die Insekten

Dokumentation

Weit mehr als eine Million Insektenarten besiedeln fast alle Lebensräume der Erde. 2017 schlugen Insektenforscher Alarm: Sie zeigten einen Rückgang von 75 Prozent über zwei Jahrzehnte.

Ohne Insekten gäbe es kein Leben auf
der Erde. Die Artenvielfalt ist stark bedroht. Was sind die Ursachen? Welche Rolle spielen intensive Landwirtschaft, Pestizide und Naturzerstörung? Was können Politiker, aber auch die Bürger, für die Insektenvielfalt tun?

Insekten sind unverzichtbar: Sie bestäuben unsere Kultur- und Nutzpflanzen, sie recyclen die organischen Abfälle in der Natur, und sie sind in den Ökosystemen wichtige Bestandteile der Nahrungsketten.
 

       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 
   
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