Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 22. März 2017

 

 

 

März 2017

 

Do. 02.03.17 06:25 - 06:51 Uhr

Xenius: Umstrittene Pflanzenschutzmittel

Wie schädlich sind Neonicotinoide wirklich? - Filmtipp

Die als Pflanzenschutzmittel verwendeten Neonicotinoide galten als Wunderwaffe auf dem Acker. Sie schützen viele Kulturpflanzen besonders effektiv, denn sie wirken tödlich auf schädliche Insekten und schonen dabei die Pflanze. Doch sie stehen im Verdacht, auch Nutzinsekten wie Bienen zu schädigen und sogar auf den Menschen zu wirken. Auch unter Experten ist nach wie vor umstritten, ob die Spritzmittel selbst zu gefährlich sind oder ob sie nur zu stark und unsachgemäß angewendet werden. Mit Peter Boas, dem Leiter des Pflanzenschutzamts in Berlin, versuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug Klarheit in die Debatte zu bringen, wie gefährlich Neonicotinoide sind.
 

So. 05.03.17 02:00 - 02:30 Uhr

Faszination Wissen

Das größte Raubtier der Welt - Invasion der Ameisen

Wissenschaftler befürchten, dass sie das Potential haben, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Invasion der argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringt.
 

Mi. 08.03.17 14:30 - 15:20 Uhr

Tierische Freaks

Kämpfer

2. Staffel, Folge 2: Sieht man sich die bizarren Kriegsführungen in der Tierwelt an, zeigt sich, dass die Tiere mit den sonderbarsten Taktiken und Techniken die beste Beute machen oder ihr Überleben sichern. "Tierische Freaks" zeigt, wie hinterlistige Bienen planen, heimlich den Bienenstock eines anderen Bienenvolkes zu übernehmen, und Giraffen, die versuchen, sich gegenseitig mit ihren dicken Schädeln k.o. zu schlagen. Außerdem ist zu sehen, wie der berüchtigte Tasmanische Teufel mit seinen scheußlichen Klauen fast jeden das Fürchten lehrt. Diese Episode bietet bizarre Tierkämpfe der besonderen Art.
 

Do. 09.03.17 10:55 - 11:38 Uhr

Wildes Berlin

Dokumentation

Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden menschlichen Einwohner Berlins kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Bienenschwärme ernten den Honig von fast einer halben Million Stadtbäume, ein Dachs streift durch einen Hinterhof, und in Gleisbrachen lauern Gottesanbeterinnen auf Beute. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür.

Nach dem Silvesterfeuerwerk, wenn die Berliner Seen von Eis bedeckt sind, teilen sich ganz unterschiedliche Wasservögel die wenigen eisfreien Stellen in der Spree oder im Landwehrkanal. Mit dem Tauwetter beginnt eine geschäftige Zeit. Biber reparieren ihre Burgen und müssen sich mit dem Berliner Fährbetrieb über die Vorfahrt einigen. Der Wanderfalke vom Roten Rathaus bezieht wieder sein Revier hoch über dem Alexanderplatz, und eine Eichhörnchenmutter versorgt emsig ihren Nachwuchs im vierten Stock eines Mietshauses. Wenn die mehr als 400.000 Bäume Berlins endlich wieder Laub tragen, wird die Stadt zum Großstadtdschungel. Überall finden Brutpaare zusammen. In Kanonenrohren, auf Fenstersimsen oder in Fahrradkörben werden hungrige Küken versorgt. 300 Stockenten legen ihre Eier; einige brüten auf Balkonen, andere in Blumenkästen. Die scheueren Berliner warten, bis es Nacht wird. Waschbären machen sich im Tiergarten auf die Suche nach Nahrung und finden sie manchmal an nicht ungefährlichen Orten. In einem Berliner Hinterhof macht ein Dachs die Treppenhäuser unsicher. Auch Kaninchen, Nashornkäfer und Füchse finden ihre Nische in der Millionenstadt. Der Sommer ist die schönste Zeit in Berlin. Spatzen und Menschen bevölkern die Biergärten. Die schrillen Rufe der Mauersegler erfüllen die Luft und Bienenvölker schwärmen aus. Solange sie sich von den Fangarmen der Gottesanbeterinnen fernhalten, ist die extrem hohe Pflanzenvielfalt der Stadt das Paradies für die fleißigen Insekten. Mit kürzeren Tagen und kühleren Nächten kündigt sich der Herbst an. Jungfüchse müssen nun bald ihrer eigenen Wege gehen, Igel suchen Winterquartiere, und auch Mäuse und Eichhörnchen bereiten sich auf den Winter vor. Die Stare verlassen Berlin vor Einbruch der kalten Jahreszeit: In immer größeren Schwärmen finden sie sich am Berliner Abendhimmel zu einem spektakulären Schauspiel zusammen. Der Jahreskreis schließt sich im Oktober mit dem Festival of Lights. Noch einmal leuchtet die Stadt in bunten Farben. Das Licht dringt bis in die dunkelsten Winkel. Die wilden Berliner lassen sich davon nicht stören. Der Trubel gehört zu ihrer Heimatstadt genauso wie sie selbst: frech und ungezähmt.
 

Fr. 10.03.17 14:05 - 15:00 Uhr

Stadt der Ameisen

Dokumentation - Filmtipp

Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass von einem "Superorganismus" die Rede ist. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.
 

15:15 - 16:10 Uhr
 

Fr. 10.03.17

 

 

19:25 - 20:15 Uhr

 

Unglaubliche Insekten

Tierdokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

So. 12.03.17 04:15 - 05:00 Uhr

+

08:05 - 08:55 Uhr

Mo. 13.03.17 08:00 - 08:45 Uhr

Killerbienen - Ein Leben für die Königin

Tierdokumentation

Sie setzen alles daran, das Leben ihrer Königin zu sichern. Die BBC-Dokumentation zeigt das faszinierende Leben der afrikanischen Killerbienen.
Sie tun wirklich alles, um das Leben der Königin zu verteidigen - selbst Elefanten geraten vor ihren Schwärmen in Panik.
 

Sa. 18.03.16 16:30 - 16:55 Uhr
Europe

Unterwegs in Österreich

Bienen - nicht nur süßer Honig

In den letzten Jahren sind Bienen weltweit in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Sicher auch wegen des Honigertrages, aber auch wegen des Bienensterbens durch Milben und schädliche Spritzmittel. Die Bestäubung der Blüten ging zurück. In manchen Ländern musste sie von Hand mit Wattestäbchen erfolgen, weil die Bienen fehlten. Österreich ist davon noch nicht betroffen, wenngleich ein Rückgang der Bienen zu bemerken ist.
In einem "Unterwegs in Österreich" aus dem Landesstudio Oberösterreich zeigt Erich Pröll, welchen Nutzen die Bienen haben. Dass Honigbienen seit rund 6000 Jahren von Menschen gehalten und als Honiglieferanten dienen, ist nur eine Facette. Fritz Gallistl, Imkermeister im Landesverband für Bienenzucht Oberösterreich, erzählt und schildert Faszinierendes aus der Welt der Honigbiene.
 

Sa. 18.03.16 17:20 - 17:45 Uhr

Unser Österreich

Das süße Gold

Honig ist das älteste Süßungsmittel der Welt, das einzige Nahrungsmittel ohne Ablaufdatum und ein vielfach bewährtes Medikament. Seit Jahrtausenden bedient sich der Mensch an den Futtervorräten der Bienen. Doch nicht nur Honig allein, auch das Bienenwachs, Propolis oder Gelée Royale sind nützliche Produkte dieser Insektenart. Der größte Wert der als besonders fleißig geschätzten Bienen liegt allerdings in ihrer Bestäubungsarbeit. Gäbe es keine Bienen, hätte das verheerende Auswirkungen auf die Pflanzenwelt. Denn Wind und andere Insekten können die Leistung der emsigen Insekten kaum ersetzen. Von der Blüte bis zum Honig begleitet die von Nicole Aigner gestaltete Dokumentation Imker durch das Bienenjahr und zeigt die vielfältige Nutzung des süßen Goldes.
 

So. 19.03.17 13:10 - 13:35 Uhr

Das süße Gold

Dokumentation

Honig ist das älteste Süßmittel der Welt, das einzige Nahrungsmittel ohne Verfalldatum und ein vielfach bewährtes Medikament.

Seit Jahrtausenden bedient sich der Mensch an den Futtervorräten der Bienen. Doch nicht nur Honig allein, auch das Bienenwachs, Propolis und Gelée Royale sind nützliche Produkte dieser Insektenart.

Der größte Wert der als besonders fleißig geschätzten Bienen liegt allerdings in ihrer Bestäubungsarbeit: Gäbe es keine Bienen mehr, hätte das verheerende Auswirkungen auf die Pflanzenwelt. Denn Wind und andere Insekten können die Leistung der emsigen Insekten kaum ersetzen.

Von der Blüte bis zum Honig begleitet die Dokumentation Imker durch das Bienenjahr und zeigt die vielfältige Nutzung des "süßen Goldes".
 

Di. 21.03.17

+

Mi. 22.03.17

22:00 - 22:30 Uhr

+

05:05 - 05:40 Uhr

Faszination Wissen

Schwarmverhalten - Die Intelligenz der Vielen

"Wenn sich Tausende von Fischen durch das Meer bewegen wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz. Was Iain Couzin besonders fasziniert: Schwärme, etwa eine Ameisenkolonie, verhalten sich schlau, ohne dass die einzelne Ameise besonders intelligent ist. "Der Schwarm ist die Intelligenz der vielen", nennt es Couzin. Er untersucht etwa,
 

Fr. 24.03.17

+

Sa. 25.03.17

21:15 - 21:45 Uhr

+

08:30 - 09:00 Uhr

Die Bienenretter

Dokumentation

Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Zusammen mit seinem Compagnon Hartmut hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizdbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern Mirko und Hartmut für das Ökounternehmen Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und bei ihrem Engagement für die Honigbiene.
 

So. 26.03.17

+

Mo. 27.03.17

16:10 - 17:10 Uhr

+

05:40 - 06:30 Uhr

Das Geheimnis der Schwärme

Fantastische Versammlungen im Tierreich

Wenn sich Tiere zu grossen Gruppen oder Schwärmen versammeln, scheint alles möglich. Es kommt zu unheimlichen Invasionen, ausgeklügelten Tricks und faszinierenden Naturschauspielen. Insekten koordinieren ihren Schlupf, um durch ihre schiere Zahl ihre Überlebenschancen zu steigern, Fisch- und Vogelschwärme arbeiten wie ein einziger Organismus zusammen, und Fledermäuse und Bienen scheinen einen gemeinsamen Konsens zu finden. Doch Schwarmintelligenz bedeutet mehr, als nur blind dem Herdentrieb zu folgen.

Von allen geheimnisvollen Tierversammlungen der Welt findet eine der Schönsten in einem mexikanischen Wald statt. Millionen von Monarchfaltern haben die weite Strecke aus Nordamerika und Kanada zurückgelegt, um hier zu überwintern. Wenn die Sonne ihre Flügel erwärmt, verwandeln sie den Wald in ein flirrendes Meer aus Flügeln.

Andere Tierarten wie Wellensittiche und Sardinen bündeln ihre Erfahrungen und arbeiten zusammen, um ihre Feinde auszutricksen. Die Vögel warnen sich gegenseitig vor Räubern, und die Fische können im Schwarm wie ein einziger Organismus agieren. Kaiserpinguine drängen sich beim Brüten aneinander, um sich zu wärmen. Dank einer Art Rotationssystems muss so niemand lange in der Kälte stehen.

Auch kleinere Tiere koordinieren ihre Fortpflanzung: Im Frühsommer entsteigen dem Mississippi an nur einem einzigen Tag abertausende Eintagsfliegen der Art Hexagenia bilineata. Die schiere Masse überfordert nicht nur potenzielle Feinde, sondern bringt auch den Strassenverkehr zum Erliegen.

Und Milliarden Larven periodischer Zikaden verbringen 17 Jahre tief unter der Erde, bis sie sich gleichzeitig aus dem Boden wühlen. Nach Paarung und Eiablage haben sie ihren Lebenszweck erfüllt und sterben.
 

So. 26.03.17 19:50 - 20:15 Uhr

Spiel des Lebens

Besondere Krabbeltiere

1. Staffel, Folge 12: Insekten schwirren in Schwärmen, singen in Bäumen und tanzen durch die Luft. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen. Unter den zahllosen Gründen, die sie zu den erfolgreichsten Überlebenskünstlern der Erde machen, ist ihre Anpassungsfähigkeit wohl der wichtigste. In dieser Episode von "Spiel des Lebens" geht es u.a. um Libellen auf der Jagd, Monarchfalter in der Entwicklungsphase und Ameisen in ihrem Bau. Sie alle haben ihre jeweils ganz eigenen Strategien entwickelt, um sich im Mikrokosmos der Insektenwelt zu behaupten.
 

Mo. 27.03.17 18:10 - 19:14 Uhr

Auf Entdeckungsreise - in der Tierwelt

Schwärme - Wunder der Natur

Von den eindrucksvollen Eiablage der Schildkröten in Costa Rica bis hin zur großen Wanderschaft der Gnus in Afrika: Wenn Tiere sich in einer großen Gruppe versammeln, entwickeln sie gewissermaßen eine Schwarmintelligenz. Das ist ein Phänomen, das man am besten an Bienenschwärmen und den schonungslos organisierten Rollkommandos von Wanderameisen erkennen kann. Die Dokumentation zeigt, wie Schmetterlingsschwärme sich im Winter in einer einzigen kleinen Baumgruppe in Mexiko wie Girlanden in den kahlen Bäumen ansammeln; warum sich im Frühling unzählige Schlangen versammeln und dabei eine Szene inszenieren, die aus einem Indiana-Jones-Filmes stammen könnte; warum Tausende Fische freiwillig an der Küste stranden; und welchen Grund es gibt, für die Ansammlung von Tausenden von Pinguinen in großen rotierenden Haufen.
 

Mo. 27.03.17

+

Do. 30.03.17

22:25 - 23:55 Uhr

+

04:40 - 06:10 Uhr

More than Honey - Bitterer Honig

Dokumentarfilm von Markus Imhoof - Filmtipp

Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten.

Und es geht auch um wesentlich mehr als um Honig, wie Markus Imhoofs vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm "More than Honey" zeigt. Seine Bestandsaufnahme des Bienenlebens weltweit verdichtet sich zu einer traurigen Diagnose unserer Zeit.

Denn die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. "Wenn die Biene ausstirbt, stirbt nach vier Jahren auch der Mensch aus", prognostizierte schon Albert Einstein.

Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Bienenvölker dieser Erde ihre Kräfte zu verlieren. In "More than Honey" geht der renommierte Schweizer Regisseur und Enkel einer Imker-Familie Markus Imhoof dem mysteriösen Bienensterben von Kalifornien bis China auf den Grund und präsentiert - ausgehend von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern - einen faszinierenden Blick in das Universum dieses Wundertiers.

Mit ungeahnter Präzision macht der Film das Leben der Biene sichtbar und porträtiert vor allem auch diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen. Während ein Schweizer Bergimker das Bienensterben mit Traditionstreue abzuwehren versucht, ist die Apokalypse in China schon längst Realität. Imhoof trifft hier auf das Geschäft mit den Pollen. Er spricht mit einem quer durch die USA ziehenden Bienenchauffeur und mit Königinnenzüchtern, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken.

Keinem anderen Tier wird heute ein so hohes Maß an Quantität und Qualität abverlangt wie der Biene: Markus Imhoof spürt den Bedeutungen nach, die das fleißige Insekt seit ewigen Zeiten für den Menschen verkörpert und öffnet dabei - mittels spektakulärer Aufnahmen - den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.
 

Mi. 29.03.17 14:30 - 15:15 Uhr

Tierische Freaks

Rauschmittel

6. Staffel, Folge 1: Auf der Karibikinsel St. Kitts betrinken sich Meerkatzen manchmal so sehr, dass sie sich völlig daneben benehmen. In Afrika machen betrunkene Elefanten Randale, während auf Madagaskar Schwarze Lemuren high werden, nachdem sie giftige Tausendfüßler gefressen haben. Sogar die sonst so sozialen Honigbienen werden ab und an wegen Trunkenheit des Bienenstocks verwiesen. Sich zu berauschen, scheint im Tierreich ziemlich weit verbreitet zu sein, aber hat es auch eine Auswirkung auf die Evolution?
 

Do. 30.03.17 04:40 - 06:10 Uhr

More than Honey - Bitterer Honig

Dokumentarfilm von Markus Imhoof - Filmtipp

Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten.

Und es geht auch um wesentlich mehr als um Honig, wie Markus Imhoofs vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm "More than Honey" zeigt. Seine Bestandsaufnahme des Bienenlebens weltweit verdichtet sich zu einer traurigen Diagnose unserer Zeit.

Denn die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. "Wenn die Biene ausstirbt, stirbt nach vier Jahren auch der Mensch aus", prognostizierte schon Albert Einstein.

Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Bienenvölker dieser Erde ihre Kräfte zu verlieren. In "More than Honey" geht der renommierte Schweizer Regisseur und Enkel einer Imker-Familie Markus Imhoof dem mysteriösen Bienensterben von Kalifornien bis China auf den Grund und präsentiert - ausgehend von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern - einen faszinierenden Blick in das Universum dieses Wundertiers.

Mit ungeahnter Präzision macht der Film das Leben der Biene sichtbar und porträtiert vor allem auch diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen. Während ein Schweizer Bergimker das Bienensterben mit Traditionstreue abzuwehren versucht, ist die Apokalypse in China schon längst Realität. Imhoof trifft hier auf das Geschäft mit den Pollen. Er spricht mit einem quer durch die USA ziehenden Bienenchauffeur und mit Königinnenzüchtern, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken.

Keinem anderen Tier wird heute ein so hohes Maß an Quantität und Qualität abverlangt wie der Biene: Markus Imhoof spürt den Bedeutungen nach, die das fleißige Insekt seit ewigen Zeiten für den Menschen verkörpert und öffnet dabei - mittels spektakulärer Aufnahmen - den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.
 

 

 

April 2017

 

Sa. 01.04.17 12:00 - 13:00 Uhr

Das Geheimnis der Schwärme

Fantastische Versammlungen im Tierreich

Wenn sich Tiere zu grossen Gruppen oder Schwärmen versammeln, scheint alles möglich. Es kommt zu unheimlichen Invasionen, ausgeklügelten Tricks und faszinierenden Naturschauspielen. Insekten koordinieren ihren Schlupf, um durch ihre schiere Zahl ihre Überlebenschancen zu steigern, Fisch- und Vogelschwärme arbeiten wie ein einziger Organismus zusammen, und Fledermäuse und Bienen scheinen einen gemeinsamen Konsens zu finden. Doch Schwarmintelligenz bedeutet mehr, als nur blind dem Herdentrieb zu folgen.

Von allen geheimnisvollen Tierversammlungen der Welt findet eine der Schönsten in einem mexikanischen Wald statt. Millionen von Monarchfaltern haben die weite Strecke aus Nordamerika und Kanada zurückgelegt, um hier zu überwintern. Wenn die Sonne ihre Flügel erwärmt, verwandeln sie den Wald in ein flirrendes Meer aus Flügeln.

Andere Tierarten wie Wellensittiche und Sardinen bündeln ihre Erfahrungen und arbeiten zusammen, um ihre Feinde auszutricksen. Die Vögel warnen sich gegenseitig vor Räubern, und die Fische können im Schwarm wie ein einziger Organismus agieren. Kaiserpinguine drängen sich beim Brüten aneinander, um sich zu wärmen. Dank einer Art Rotationssystems muss so niemand lange in der Kälte stehen.

Auch kleinere Tiere koordinieren ihre Fortpflanzung: Im Frühsommer entsteigen dem Mississippi an nur einem einzigen Tag abertausende Eintagsfliegen der Art Hexagenia bilineata. Die schiere Masse überfordert nicht nur potenzielle Feinde, sondern bringt auch den Strassenverkehr zum Erliegen.

Und Milliarden Larven periodischer Zikaden verbringen 17 Jahre tief unter der Erde, bis sie sich gleichzeitig aus dem Boden wühlen. Nach Paarung und Eiablage haben sie ihren Lebenszweck erfüllt und sterben.
 

So. 02.04.17 12:20 - 12:50 Uhr

Spiel des Lebens

Besondere Krabbeltiere

1. Staffel, Folge 12: Insekten schwirren in Schwärmen, singen in Bäumen und tanzen durch die Luft. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen. Unter den zahllosen Gründen, die sie zu den erfolgreichsten Überlebenskünstlern der Erde machen, ist ihre Anpassungsfähigkeit wohl der wichtigste. In dieser Episode von "Spiel des Lebens" geht es u.a. um Libellen auf der Jagd, Monarchfalter in der Entwicklungsphase und Ameisen in ihrem Bau. Sie alle haben ihre jeweils ganz eigenen Strategien entwickelt, um sich im Mikrokosmos der Insektenwelt zu behaupten.
 

Mo. 03.04.17 03:15 - 04:05 Uhr

Deadly Instincts

Gewinnen oder sterben

1. Staffel, Folge 6: In der Tierwelt entscheidet pure Macht über den Genuss von Privilegien. Es geht um den besten Zugang zu Nahrung, das größte Territorium oder die Möglichkeit der Fortpflanzung. Diese Episode von "Deadly Instincts" beleuchtet die eindrucksvollsten Machtkämpfe, die die Natur zu bieten hat. Eine Gruppe junger Paviane beispielsweise verschwört sich gegen ihren Anführer - ein Plan, der kläglich scheitert. Ähnlich ergeht es einigen Hummeln, die gegen die Königin aufbegehren. Ihr Angriff gipfelt im Chaos...
 

Di. 04.04.17 20:05 - 21:05 Uhr

Geheimnisvoller Planet - Invasion aus dem Tierreich

Dokumentation

1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese Afrikanisierte amerikanische Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbiene" bezeichnet.
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
 

Di. 04.04.17

+

Mi. 05.04.17

21:15 - 22:15 Uhr

+

10:05 - 10:55 Uhr

Do. 06.04.17 16:05 - 17:00 Uhr

Geheimnisvoller Planet - Invasion aus dem Tierreich

Dokumentation

1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese Afrikanisierte amerikanische Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbiene" bezeichnet.
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
 

17:15 - 18:15 Uhr
So. 09.04.17 16:30 - 17:15 Uhr

Erlebnis Erde - Wildnis Nordamerika

Dokumentation

Nordamerika ist ein Kontinent der Extreme. Im Regenschatten der Rocky Mountains sind ausgedehnte Wüsten entstanden. Hier herrschen die unerbittlichsten Bedingungen des Kontinents. Liegen sie, wie das "Große Becken" auf Hochplateaus im Gebirge, wird es im Winter extrem kalt. Das legendäre "Tal des Todes" in der Mojave-Wüste ist dagegen mit Temperaturen bis zu 56 Grad der trockenste und heißeste Ort der Erde.

Niederschläge sind äußerst selten, im Jahr regnet es durchschnittlich weniger als 25 cm Niederschlag pro Quadratmeter. Nur ab und zu ziehen Gewitterstürme über das Land, dann fällt die Hälfte des jährlichen Niederschlags in wenigen Stunden. In solchen Momenten können die Gegensätze größer nicht sein: staubtrocken oder völlig überschwemmt. In den Wüsten Nordamerikas wird jedem alles abverlangt und nur die Zähesten können sich durchsetzen. Ganz unterschiedliche Strategien führen zum Erfolg.

Wüstenbussarde setzten auf Teamarbeit und jagen im Familienverbund wie Wölfe. Kojoten wägen genau ab, wie viel Energie die Jagd kostet und wie viel Kalorien die Beute liefert. Dann verzichten sie auf den flinken Rennkuckuck und fressen lieber Raupen, die prallvoll mit Wasser sind. Kaktusbienen warten elf Monate lang auf die Kaktusblüte, dann haben sie drei Wochen Zeit, Nester zu bauen, Eier zu legen und Nahrungsvorräte für die Neugeborenen zu sammeln. Beginnt die Regenzeit, graben sich Hunderte von Schaufelfusskröten aus dem Sand von Arizona. Ohne Futter und Wasser haben sie zehn Monate im ausgedörrten Boden ausgeharrt, jetzt müssen sie sich paaren und Eier legen, die sich in Windeseile in kleine Kaulquappen und Frösche verwandeln. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, denn die Regenpfützen schrumpfen so schnell wie sie gekommen sind.

Ob Dickhornschafe, die in einem Gebiet überleben, in dem im ganzen Jahr höchstens eine Kaffeetasse voll Regen fällt, Salzfliegen, die fünf Millionen Vögel zu einem Festessen locken oder Zwergkaninchen, die den ganzen Wüstenwinter über von vertrockneten Salbeisträuchern leben, Wissenschaftler sind immer wieder verblüfft, wie anpassungsfähig die Tiere der Wüste sind. Die Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR führt durch das "Große Becken", das "Tal des Todes", "Monument Valley" und die Mojave-Wüste, und zeigt Bilder aus der "schönen neue Welt", wie sie Kolumbus nie zu sehen bekam.
 

Mo. 10.04.17 01:45 - 02:30 Uhr

Animal Fight Club

Vielfraß, Hornissen und Koalas

2. Staffel, Folge 6: Von den Sümpfen Australiens bis zum Dach der Welt im Himalaya - auf der ganzen Welt liefern sich Tiere heftige Auseinandersetzungen mit ihren Artgenossen. Zwei Löwenbrüder kämpfen um die Vorherrschaft in einem Rudel, Krokodile ringen um die "Baderechte" in einem Fluss und japanische Riesenhornissen fressen ihre Königin. Diese Kämpfe, die in den schönsten Landschaften der Erde stattfinden, sollte man sich nicht entgehen lassen.
 

Di. 11.04.17 14:30 - 15:15 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten - Im Märzen

Dokumentation

Nach der Frühjahres-Tag-und-Nacht-Gleiche werden die Tage allmählich länger als die Nächte. Die langsam wärmer werdende Märzsonne lässt die Natur aus dem Winterschlaf erwachen. Zahlreiche Tiere trauen sich nach dem langen Winter wieder ins Freie und genießen die ersten Sonnenstrahlen und der Frühling bringt überall beeindruckende Phänomene hervor.
In den Wäldern im Harz beobachtet der Biologe Andreas Marten die große sogenannte Sonnung der Ameisenkolonien nach dem Winter. Dabei bedecken Tausende der Insekten die Nestoberfläche, wärmen sich in der Sonne auf und krabbeln dann tiefer ins Nest, wo sie die Wärme wieder abgeben.
Für Offshore-Techniker Mirco Kaiser sind die Bedingungen günstig, um mit seinem Team Wartungsarbeiten auf der Forschungsplattform FINO 2 auf der Ostsee durchzuführen. Derweil wartet der Astronom Rémi Cabanac in dem Observatorium auf dem Pic du Midi in den französischen Pyrenäen auf eine freie Sicht auf den im Jahresverlauf einzigartigen März-Himmel. Der Bärenforscher Paolo Molinari sucht zusammen mit der Försterin Francesca Dilena in den Südtiroler Alpen nach Braunbären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind. Und auf der Schwäbischen Alb bereitet der Obstbauer Jörg Geiger seine Apfelbäume auf die bevorstehende Blüte vor.
 

Di. 11.04.17 17:40 - 18:30 Uhr

Afrika - Der ungezähmte Kontinent

Sahara - Mächtiges Meer ohne Wasser

Sie ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die größte Wüste der Erde: die Sahara. Mit mehr als neun Millionen Quadratkilometern bedeckt sie fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.

Wo die Temperatur regelmäßig 40 Grad übersteigt und mehrere Jahre kein einziger Tropfen Regen fällt, ist Leben nahezu unvorstellbar. In diesem Teil zeigt der Film wie Leben und Überleben in diesem faszinierenden Trockengebiet trotzdem gelingt.

In den Randgebieten der großen Wüste leben Spezialisten wie das Grevy-Zebra. Es ist das größte unter den Zebras und kann bis zu drei Tage ohne Wasser auskommen. In unterirdischen Bauen, wo gemäßigte Temperaturen herrschen, ist der Nacktmull zu Hause. Diese fast haarlosen Nagetier-Verwandten leben ähnlich wie staatenbildende Insekten in großen Gemeinschaften mit einer "Königin". Nur in den Nachtstunden können sie sich an die Oberfläche wagen und auch das tun meist nur die jungen "Prinzessinnen", wenn es Zeit wird, einen neuen, eigenen Staat zu gründen.

Dass die Sahara jedoch vor wenigen tausend Jahren fruchtbares und bewohntes Land gewesen sein muss, beweisen nicht nur Funde von fossilen Baumstämmen und die steinzeitlichen Tierdarstellungen in den Felsen von Messak Settafet, sondern auch die heutigen Bewohner der Kraterseen im Waw an-Namus. Krokodile sitzen hier mitten in der endlosen Wüste quasi "in der Falle". Wenn sie in den kühlen Abendstunden auf die Jagd gehen, versammelt die Buntbarsch-Mutter ihre frisch geschlüpften Jungen im eigenen Maul, um sie zu schützen. Satellitenbilder lassen die ungeheuren Ausmaße eines urzeitlichen Sees in der Bodélé-Senke im Tschad erahnen. Heute wirbelt hier der Wüstenwind das vertrocknete Sediment auf und trägt den mineralreichen Staub bis nach Südamerika ins Amazonasgebiet. Obwohl nur knapp ein Fünftel der Sahara tatsächlich aus Sand besteht, kann der Wind hier verheerende Sandstürme von eineinhalb Kilometer Breite auslösen, die imstande sind, ganze Karawanen zu verschlucken. Unablässig verformt er die Dünenlandschaft und erschwert selbst Wüstenspezialisten wie den Dromedaren die Orientierung. Um zu überleben, sind sie auf das Wissen ihrer menschlichen Begleiter angewiesen.

Millionen Schwalben überqueren Jahr für Jahr dieses lebensfeindliche Gebiet auf ihrem Weg zwischen den Brutgebieten in Europa und den Winterquartieren südlich der Sahara. Um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken, sind sie auf Insekten angewiesen, die imstande sind, auch aus ungenießbaren Wasseransammlungen die Giftstoffe herauszufiltern. Wenn es sogar für die Fransenfinger-Eidechse zu heiß wird und sie sich zurückzieht, kommen die Silberameisen aus ihrem unterirdischen Bau hervor. Die silbrige Farbe ihres Körpers reflektiert das Sonnenlicht optimal, aber sogar sie können nicht länger als zehn Minuten in der Sonnenhitze der Wüste überleben. Buchstäblich gegen die Uhr müssen sie auf Nahrungssuche gehen. Für die Silberameisen ist Orientierung ganz besonders wichtig - immer den kürzesten Rückweg zu ihrem Bau zu wissen, ist entscheidend; ein unvorhergesehener Umweg kann sie das Leben kosten.
 

So. 16.04.17 07:15 - 07:55 Uhr

Terra X - Eine Erde, viele Welten

Inseln

"Terra X" geht - zehn Jahre nach "Planet Erde" - gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.

Auftakt der sechsteiligen Reihe bilden die Inseln. Vom Meer umgeben, entwickelten sie Welten für sich. Sie sind Heimat hoch spezialisierter Wildtiere. Ob Wüsteneiland, Gletscher- oder Vulkaninsel: Durch ihre Isolation sind eigenständige Lebensformen entstanden.

Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, superstarken Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie erstmals bislang unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. 117 Drehreisen gingen durch 40 Länder. In 2089 Drehtagen testeten die Teams ihre Limits.

Auf Madagaskar konnten sie Lemuren mit Fakir-Qualitäten beobachten: Larven-Sifakas, die mehrere Meter weit von Dornenstrauch zu Dornenstrauch springen, ohne sich zu verletzen. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, die ihnen ihr Überleben sichert. Nur sie erreichen die exklusiven Futterplätze in luftiger Höhe.

Um einen beinahe echten Drachen vor das Objektiv zu bekommen, mussten die Teams zu einigen der über 17 000 Inseln des Archipels Indonesiens reisen. Die größte und furchterregendste noch lebende Echse ist der Komodowaran. Er hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Diese gigantischen Inseldrachen liefern sich heftige Kämpfe.

Auf der Weihnachtsinsel führen die eingeschleppten Gelben Spinnerameisen einen chemischen Vernichtungsfeldzug gegen die Roten Inselkrabben. Zeuge eines dramatischen, noch nie gesehenen Wettlaufs ums Überleben wird das Team auf Fernandina. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge.

Auf Zavodovski Island im Südpolarmeer beweisen Zügelpinguine Todesmut, um unter Einsatz ihres Lebens bei mörderischer Brandung auf Futtersuche für ihren Nachwuchs zu gehen.

Inseln bieten in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel leben. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl diese weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die oft hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. Etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten waren Inselarten.
 

So. 16.04.17

+

Di. 18.04.17

09:25 - 10:10 Uhr

+

05:45 - 06:30 Uhr

Terra X - Eine Erde, viele Welten

Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe.

Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs.

Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.

Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben.

Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln.

Auch eine seltene und schwer fassbare Spezies, die erst 2014 wissenschaftlich beschrieben wurde, konnte das Team mit der Kamera einfangen: die Araguaia-Delfine. Im Rio Araguaia Zentralbrasiliens schwimmen sie durch die Baumkronen überfluteter Wälder. Die Delfine überhaupt zu finden und dann auch noch zu filmen, zählte zu den schwierigsten Unternehmungen der gesamten Reihe "Eine Erde – viele Welten".

Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. In der Folge "Dschungel" aus der Reihe "Eine Erde – viele Welten" begegnen wir höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigen ihre Strategien im täglichen Überlebenskampf.
 

Mi. 19.04.17 14:55 - 15:58 Uhr

+

18:10 - 19:13 Uhr

Auf Entdeckungsreise um die Welt

Live - Das Wunder Leben - Insekten

Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.
 

 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - auf DVD und Blu-ray

 

 


 

 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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