Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 16. September 2018

 

 

 

September 2018

 

Sa. 01.09.18 10:15 - 11:00 Uhr

Markt

Verbrauchermagazin

Themen u.a.:

* Wespen-Alarm: Vorsicht Abzocke!
Was tun, wenn sich auf dem Balkon oder am Haus ein Wespennest befindet? Ein Insektenschwarm wird schnell aggressiv, wenn sich ein Mensch dem Nest nähert. Schädlingsbekämpfer werben damit, die Wespen schnell und preiswert zu entfernen. Doch unter den Anbietern gibt es so einige schwarze Schafe. "Markt" deckt auf.

* Was gegen Wespen hilft / Wespen: Nest entfernen, Stiche verhindern / Was tun bei einem Wespenstich? / Wespenstich: Gefahr durch allergischen Schock
 

Sa. 01.09.18 15:45 - 16:10 Uhr

Wanderungen im Tierreich

Armee der Ameisen

Eine tödliche Gefahr krabbelt durch die Wälder Costa Ricas: eine Ameisenarmee. Bestehend aus einer halben Million winzig kleiner Individuen, kann die Kolonie es mit ziemlich jedem Raubtier aufnehmen.
 

Mo. 03.09.18 09:15 - 10:00 Uhr

Markt

Verbrauchermagazin

Themen u.a.:

* Wespen-Alarm: Vorsicht Abzocke!
Was tun, wenn sich auf dem Balkon oder am Haus ein Wespennest befindet? Ein Insektenschwarm wird schnell aggressiv, wenn sich ein Mensch dem Nest nähert. Schädlingsbekämpfer werben damit, die Wespen schnell und preiswert zu entfernen. Doch unter den Anbietern gibt es so einige schwarze Schafe. "Markt" deckt auf.

* Was gegen Wespen hilft / Wespen: Nest entfernen, Stiche verhindern / Was tun bei einem Wespenstich? / Wespenstich: Gefahr durch allergischen Schock
 

So. 09.09.18 09:356 - 10:20 Uhr

Terra X - Fantastische Phämomene

Bausteine des Lebens

Alles Leben basiert auf chemischen Elementen und ihren vielfältigen Reaktionen. Einige Bewohner der Erde werden jedoch selbst zu Architekten und machen sich die Bausteine des Lebens auf vielfältige Weise zunutze. Als besonders effizient haben sich dabei die Fähigkeiten der Bienen erwiesen. Das Sechseck der Wabe ist unter all den Formen, die sich ohne Zwischenraum zusammenfügen lassen, nachweislich diejenige, deren Herstellung am wenigsten Energie kostet.

Die größten Waben bauen die Felsenbienen in der Himalaja-Region. Um sich vor Honigräubern zu schützen, errichten die Tiere ihre kunstvollen, hängenden Megacitys direkt unter den Überhängen von Klippen oder in schroffen Felsen. Die Honigjäger der Gurung in Nepal lassen sich davon aber nicht schrecken. In schwindelnder Höhe ernten sie seit Jahrhunderten den Honig der Riesenbienen und profitieren damit von einem der süßesten Erzeugnisse, das die Natur aus ihren Bausteinen geformt hat.
 

Mi.12.09.18 22:00 - 22:45 Uhr

DokThema

Gift im Honig, tote Bienen - Rumänische Imker schlagen Alarm

Im April dieses Jahres wurden drei Klassen von Neonicotinoiden von der EU verboten. Umweltverbände und Medien feierten die Entscheidung als einen großen Sieg zum Schutz der Bienen und der Artenvielfalt. Können die Imker nun aufatmen? Das wollte Susanne Roser für "DokThema" herausfinden.

Wilhelm Tartler ist Imker in Siebenbürgen und hat ein Problem. Sein Bio-Honig enthält Pestizide, seine Bienen finden kaum mehr unbelastete Pollen. 80 seiner 200 Völker sind im letzten Jahr eingegangen. Und das, obwohl Rumänien traditionell als das Land der Imker gilt, berühmt für seinen qualitativ herausragenden Honig.

Wilhelm Tartler ist Imker in Siebenbürgen und hat ein Problem. Sein Bio-Honig enthält Pestizide, seine Bienen finden kaum mehr unbelastete Pollen. 80 seiner 200 Völker sind im letzten Jahr eingegangen. Und das, obwohl Rumänien traditionell als das Land der Imker gilt, berühmt für seinen qualitativ herausragenden Honig.

Mit seinem Problem steht Tartler nicht alleine da. Weltweit klagen Imker über hohe Verluste aufgrund eines dramatischen Bienensterbens. Schuld daran ist vor allem die intensive Landwirtschaft mit einem zu hohen Einsatz an Pestiziden.

Zu lange wurde die Rolle der Pflanzenschutzmittel kleingeredet, zu lange hieß es, es läge vor allem an der Varroa-Milbe, dass die Bienen zugrunde gehen. Studien belegen aber inzwischen: Sogenannte Neonicotinoide, Insektenvernichtungsmittel auf Nikotinbasis, sind äußerst schädlich für Wild- und Honigbienen. Sie trüben den Orientierungssinn und schädigen die Brut.

Eine Schweizer Studie hat letztes Jahr bewiesen, dass 75 Prozent aller Honige weltweit mit Neonicotinoiden belastet sind. Auch wer Bio-Erzeugnisse kauft, muss also mit kontaminiertem Honig rechnen. "Bio" besagt bei Honig nur, dass der Imker seine Bienen im Bienenstock nicht mit Chemikalien behandelt. Auf belastete Sonnenblumen- oder Rapsfelder ganz zu verzichten, können sich die meisten Imker aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten.

Im April dieses Jahres wurden drei Klassen von Neonicotinoiden von der EU verboten. Umweltverbände und Medien feierten die Entscheidung als einen großen Sieg zum Schutz der Bienen und der Artenvielfalt. Können die Imker nun aufatmen?

Susanne Roser hat mit einem Filmteam Imker und Landwirte in Rumänien besucht, mit Pestizid-Experten gesprochen, wie dem Ökologen Johann Zaller, Dozent an der Wiener Universität für Bodenkultur, hat Honig und Wachs im Labor auf Rückstände untersuchen lassen und hat die Politik damit konfrontiert. Denn was nutzen die Verbote, wenn Mitgliedsstaaten wie Rumänien immer wieder Ausnahmegenehmigungen erhalten?
 

Fr. 14.09.18 17:00 - 17:50 Uhr

Unglaubliche Insekten

Tierdokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

Sa. 15.09.18 10:15 - 11:00 Uhr

Terra X - Fantastische Phämomene

Bausteine des Lebens

Alles Leben basiert auf chemischen Elementen und ihren vielfältigen Reaktionen. Einige Bewohner der Erde werden jedoch selbst zu Architekten und machen sich die Bausteine des Lebens auf vielfältige Weise zunutze. Als besonders effizient haben sich dabei die Fähigkeiten der Bienen erwiesen. Das Sechseck der Wabe ist unter all den Formen, die sich ohne Zwischenraum zusammenfügen lassen, nachweislich diejenige, deren Herstellung am wenigsten Energie kostet.

Die größten Waben bauen die Felsenbienen in der Himalaja-Region. Um sich vor Honigräubern zu schützen, errichten die Tiere ihre kunstvollen, hängenden Megacitys direkt unter den Überhängen von Klippen oder in schroffen Felsen. Die Honigjäger der Gurung in Nepal lassen sich davon aber nicht schrecken. In schwindelnder Höhe ernten sie seit Jahrhunderten den Honig der Riesenbienen und profitieren damit von einem der süßesten Erzeugnisse, das die Natur aus ihren Bausteinen geformt hat.
 

So. 16.09.18 03:15 - 04:20 Uhr

Animal Fight Club

Vielfraß, Hornissen und Koalas

Zwei Löwenbrüder kämpfen um die Vorherrschaft in einem Rudel, Krokodile ringen um die "Baderechte" in einem Fluss und japanische Riesenhornissen fressen ihre Königin.

 

Sa. 22.09.18 22:35 - 23:20 Uhr

Unglaubliche Insekten

Tierdokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

So. 23.09.18 16:30 - 17:00 Uhr

Bienen und Hummeln für die Bauern

Jürgen Parg ist Imker im Odenwald und hat eine Mission. Er möchte etwas gegen das Bienensterben unternehmen, denn wer soll die Obstblüten bestäuben, wenn die Insekten sterben? Er versucht Bauern zu überzeugen, auf Pestizide zu verzichten und auf seine Bienen zu setzen. In Amerika müssen die Bauern viel Geld für die fleißigen Bienen der Imker bezahlen, um die Blüten bestäuben zu lassen. In Hessen stellt Jürgen Parg noch unentgeltlich während der Blütezeit seine Beuten auf Rapsfelder und unter Obstbäume. Werden die Bienen ihren Job machen, und kann der Imker die Bauern überzeugen? Neben Bestäubungsimkern gibt es in Hessen auch einen der größten Hummelzüchter Deutschlands. Rüdiger Schwenk in Aarbergen unterhält eine Schmiedewerkstatt und züchtet daneben professionell Hummeln. Sie sind temperaturunabhängiger als Bienen, trauen sich auch unter Folie und in Gewächshäuser. Wie funktioniert die Hummelzucht, wo liefert er hin? Sind die Tomatenbauern mit seinen Hummeln zufrieden? Der "Hessenreporter" begleitet die Züchter bei ihrer Arbeit mit den Insekten und bei den Bauern. Sieht so unsere Zukunft aus, oder gibt es noch Mittel und Wege, den Rückgang der natürlichen Insektenpopulation und Bestäubung zu stoppen? Der Wanderimker Jürgen Parg glaubt jedenfalls an seine Mission. Immer mehr Bauern folgen ihm. Denn das Insektensterben lässt sich so vielleicht doch noch aufhalten …
 

Mo. 24.09.18

+

Mi. 26.09.18

21:00 - 21:45 Uhr

+

06:35 - 07:20 Uhr

NDR WissensCheck

Rettung für die Bienen   - Filmtipp

Das Bienensterben ist ein weitreichendes Problem - seit den frühen 2000er Jahren sind Millionen Bienen einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Expertenschätzungen zufolge beläuft sich der wirtschaftliche Nutzen bestäubender Insekten weltweit auf bis zu 500 Milliarden Euro jährlich. Über die Hälfte unserer Lebensmittelproduktion hängt direkt oder indirekt davon ab. Bedroht das Insektensterben über kurz oder lang auch den Menschen?
WissensCheck-Moderator Tim Berendonk ist am Celler Landesinstitut für Bienenkunde, dem niedersächsischen Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung. In der institutseigenen Imkerei bekommt er Einblicke in die faszinierende Welt eines Bienenstocks und checkt, warum der Mensch die beste Lebensversicherung der Honigbiene ist.
Was ist der Grund für das Verschwinden vieler Insekten? Und sind wirklich alle Bienen in ihrer Existenz bedroht? Der NDR WissensCheck prüft Fakten und Mythen zum Thema "Bienensterben".
Faktencheck "Bienensterben"
Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten nur an eine bestimmte Art: die westliche Honigbiene. Doch neue Studien beweisen, "Biene Maja" stirbt gar nicht aus, stark bedroht sind jedoch ihre wilden Schwestern, die Wildbienen! Mehr als 500 Arten gibt es in Deutschland und etwa die Hälfte davon ist vom Aussterben bedroht. Woran liegt das? Und warum geht es der Honigbiene im Vergleich mit ihren wilden Verwandten so gut?
Lebensräume für Insekten schaffen
In manchen deutschen Regionen gibt es heute mehr als 75 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Langzeitbeobachtung Krefelder Forscher. Klar ist: Wenn wir weiterhin Schmetterlinge, Wildbienen, Falter und andere Insekten in Deutschland haben wollen, sollte sich etwas ändern, besonders in der Landwirtschaft. Was können Landwirte, aber auch Städte und Gemeinden tun, um wieder eine insektenfreundlichere Umgebung zu schaffen? Wir machen den Maßnahmencheck.
Insektenfreundlicher Garten
Jeder kann etwas für Wildbienen und andere Insekten tun, egal wie klein Garten oder Balkon sind. Ein paar Dinge gilt es aber zu beachten: Eine bunte Blütenpracht ist nicht automatisch auch ein reich gedeckter Tisch für Wildbienen. Welche Pflanzen eignen sich für einen insektenfreundlichen Garten? Auch viele "Insektenhotels" sind für Wildbienen, Schmetterlinge und Co. eher ungeeignet. Worauf kommt es beim Kauf an? Was lässt sich tun, damit es im Garten wieder summt und brummt?
 

Di. 25.09.18

+

Do. 27.09.18

+

Sa. 29.09.18

15:10 - 16:00 Uhr

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12:50 - 13:35 Uhr

+

09:15 - 10.05 Uhr

Expeditionen

Hummeln - Bienen im Pelz   - Filmtipp

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperaturunempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Hummeln fliegen täglich in bis zu 18 Stunden bis zu 1000 Blüten an, um Nahrung zu suchen - selten mehr als zwei verschiedene Blütenarten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektarentnahme bestäubt. Außerdem bestäuben sie auch viele Obstarten.
Weltweit gibt es etwa 250 Hummelarten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalaya.
Eine Dokumentation von Kurt Mündl
 

So. 30.09.18 11:05 - 12:00 Uhr

Geheimnisvoller Planet

Invasion aus dem Tierreich

 

Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.

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1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese afrikanisierten amerikanischen Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbienen" bezeichnet.
 

12:15 - 13:15 Uhr

 

 

Oktober 2018

 

Mo. 01.10.18 10:00 - 11:15 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten

Früchte des Sommers

Mit den langsam abnehmenden Temperaturen beginnt in Europa im August die Erntezeit. Überall wird nun erkennbar, was aus der Saat im Frühling geworden ist. Die alternativen Landwirte um Diana Rülke vom "Hof zur bunten Kuh" in Sachsen versuchen sich an der diesjährigen Haferernte. Frater Victor Lossau vom Benediktinerkloster in Wechselburg ist auf der Suche nach verschiedensten Kräutern, die im August ihre volle Wirkung entfaltet haben.

In den Tälern der Südtiroler Alpen steigt im Sommer die Gefahr durch Schlamm- und Gerölllawinen. Hubert Brugger und Caterina Ghiraldo versuchen, mit einem künstlichen Kanal diese sogenannten Muren von der Ortschaft im Tal wegzuleiten.

Imker Norbert Poeplau sammelt auf der Schwäbischen Alb Honig aus seinen Bienenstöcken. Bald ist auch für die
Bienen die Saison vorbei: Fleißig schwärmen sie jetzt noch auf der Suche nach Nektar aus den letzten Blüten aus.

Auf der Ostsee führen die Meeresbiologen Florian Peine und Gerd Niedzwiedz einen Tauchgang zu einer Fischzuchtfarm in zwölf Meter Tiefe durch. Sie überprüfen, ob sich wie erhofft Miesmuscheln in direkter Nähe der Fische angesiedelt haben.

In Mitteleuropa gehen die letzten heißen Tage ins Land. Das nutzen die Menschen für ihre Arbeit. Der Beginn der Erntezeit läutet allmählich die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Winter ein. Das Getreide wird geerntet und in den nächsten Wochen reifen die Früchte. Dann kündigen sich bereits die ersten Herbstboten an.

Die Jahreszeiten sind das Uhrwerk der Erde. In jeweils fünf spannenden Folgen entdeckt die Dokumentationsreihe die Besonderheiten jeder Jahreszeit. Auf einer Reise durch die Vielfalt der europäischen Landschaften begleitet sie außergewöhnliche Protagonisten, deren Leben vom Kreislauf der Jahreszeiten bestimmt wird.
 

Di. 02.10.18 19:40 - 20:15 Uhr

Geheimnisvoller Planet

Invasion aus dem Tierreich

 

Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.

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1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese afrikanisierten amerikanischen Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbienen" bezeichnet.
 

Sa. 06.10.18 15:45 - 16:10 Uhr

W wie Wissen

Wenn Insekten sterben  - Filmtipp

In den letzten 25 Jahren ist der Insekten-Bestand in Deutschland um bis zu 75 Prozent zurückgegangen - sogar in den Naturschutzgebieten. Eine dramatische Entwicklung! Viele Vögel finden nicht mehr genug zu fressen, die Nahrungskette kommt ins Wanken. Und es trifft auch uns Menschen, wenn immer weniger Bienen und Hummeln ihren Job als Bestäuber machen.

"W wie Wissen" macht den Praxis-Test: Was, wenn keine Bienen oder andere Bestäuber mehr da sind? Wie aufwendig ist dann die Bestäubung der Obstbäume z.B. von Hand? Zusammen mit einer Landschafts-Ökologin von der Uni Freiburg macht "W wie Wissen" auf einer Apfelplantage am Bodensee ein Experiment: Bäume werden von der Außenwelt isoliert, sodass die Expertin abschätzen kann, wie teuer eine Ernte ohne Hilfe von Insekten für den Obstbauern, und damit auch uns Verbraucher werden könnte.

Die moderne, auf größtmögliche Rentabilität ausgerichtete Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher für das Insektensterben, v.a. durch groß angelegte Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden. Aber gäbe es andere effektive Methoden? Zum Beispiel mehr Biolandbau und andere Subventions-Strategien? "W wie Wissen" fragt nach.

Insektenforscher Robert Trusch verwaltet im Naturkundemuseum Karlsruhe eine der größten Schmetterling-Sammlungen Deutschlands. Er kann genau sagen, wie häufig einzelne Arten früher waren und wie es aktuell aussieht. Demnach ergibt sich ein erschreckendes Bild. Ein Filmteam begleitet den Wissenschaftler auf Falterjagd in den Rheinauen. Er zeigt, welche Spezies noch heute dort zu finden sind und welche es nicht mehr gibt.
 

So. 07.10.18 16:30 - 17:00 Uhr
Do. 11.10.18

+

Fr. 12.10.18

13:50 - 14:35 Uhr

+

02:45 - 03:30 Uhr

Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Dokumentation  - Filmtipp

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven.

Die Masse aller Ameisenarten zusammen übersteigt die Masse der gesamten Menschheit. Software-Entwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen.

Ameisen haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf der Erde. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.

Der Filmemacher Wolfgang Thaler und der Biologe Bert Hölldobler erforschten gemeinsam die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten. Dabei gelang es ihnen, seltene Momente und Ameisenarten mit der Kamera festzuhalten: Etwa die "Camponotus schmitzi" aus Borneo, die als einzige Ameise der Welt schwimmen und tauchen kann. Bevorzugt tut sie das im Inneren einer fleischfressenden Kannenpflanze, wo sie nie lange auf Beute warten muss.

Sensationelle Bilder gelangen Wolfgang Thaler auch in Argentinien, wo Wissenschaftler den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freilegten. Sie fanden ein über 50 Quadratmeter verzweigtes, gigantisches System von unterirdischen Gängen, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reichte.

Der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler, Professor an der Universität Würzburg, öffnete für diese Dokumentation auch erstmals sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet. Manche dieser sechsbeinigen Spitzenathleten können ein Mehrfaches ihres Körpergewichts halten, während sie kopfüber von der Decke hängen.

Zusätzlich zu ihren titanenhaften Körperkräften haben Ameisen noch eine weitere unschlagbare Fähigkeit: Sie können so effizient zusammenarbeiten wie keine anderen Wesen auf der Welt. Spezialisierung und Arbeitsteilung, superflexible Methoden der Selbstorganisation und Kommunikationssignale, die ohne Verzögerung alle Mitglieder einer Kolonie erreichen - solche Fähigkeiten interessieren nicht nur Biologen, sondern auch Kybernetiker und Wirtschaftswissenschafter.
 

Do. 11.10.18

+

Fr. 12.10.18

21:00 - 21:45 Uhr

+

04:15 - 05:00 Uhr

odysso - Wissen im SWR

Die Insekten sterben!

Mensch gegen Biene: In einem außergewöhnlichen Freiland-Experiment zeigt das Wissensmagazin "odysso", wie wichtig Bienen und andere Bestäuber für das Überleben sind. Wissenschaftler hatten im Frühjahr in einer Apfelplantage am Bodensee einzelne Obstbäume mit Netzen abgedeckt und kontrollierte Versuche bei der Bestäubung durchgeführt. Was passiert wenn die Bienen als natürliche Bestäuber außen vor bleiben? Für das SWR-Wissenschaftsmagazin mussten Obstbauern als Ersatz einspringen und die Blüten mit den Händen bestäuben. Die Sendung berichtet von der schweißtreibenden Arbeit, der Biene Konkurrenz zu machen und zeigt die Ergebnisse dieses ungewöhnlichen "Mensch gegen Biene"-Tests.
"Erst stirbt die Biene, dann stirbt der Mensch!" soll Albert Einstein gesagt haben. Die Zahlen sind erschreckend: Innerhalb weniger Jahre sind mancherorts bis zu 80 Prozent der heimischen Schmetterlinge, Käfer, Fliegen und anderer Krabbeltiere verschwunden. Die Wissenschaftler sind sich inzwischen einig, dass es den Insekten schlecht geht. "odysso" untersucht die Ursachen des Insektensterbens, deckt die Rolle von intensiver Landwirtschaft und Landschaftszerschneidung auf und fragt, was Forschung und auch Politik für die Rückkehr von Schmetterling und Co. tun. Aber auch was jeder einzelne tun kann, damit es nicht soweit kommt und der Rückgang der Artenvielfalt gestoppt wird.
 

       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

4

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 
   
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