Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

Natürlich lebt diese Seite auch von Ihren Infos...
Sollten Sie einmal auf Fernsehbeiträge aufmerksam werden, die hier nicht gelistet sind,
bedanke ich mich schon jetzt für eine Info-Mail, im Namen aller Besucher.

 

info@aktion-wespenschutz.de

_____________________________________________________________

  

Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 27. Mai 2021

 

 

 

Juni 2021

 

Mi. 02.06.21 05:30 - 05:45 Uhr

Tiere und Pflanzen

Keine Angst vor dicken Brummern - Hornissen -   - Filmtipp -

"Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen" - dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil, aber keine Tatsache. Doch, wo Hornissen auftauchen, bricht immer noch Panik aus. So verwundert es kaum, dass die großen Brummer von der Ausrottung bedroht sind. 1987 wurden die größten einheimischen Faltenwespen als besonders geschützte Tierart in die Bundesartenschutzverordnung aufgenommen. Der Film räumt mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber Hornissen auf, informiert über ihre Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt.
 

Mi. 02.06.21 20:15 - 21:15 Uhr

Bienen - Eine Welt im Wandel

Dokumentation

Durch die Menschen gerät der Lebensraum der Bienen vermehrt in Gefahr. Aber nicht nur der Mensch macht den Bienen das Leben schwer. Sogenannte Killerbienen breiten sich aus. Diese Art lebt in Süd- und Nordamerika und entstand aus einer Kreuzung von eingeschleppten afrikanischen Bienen und den einheimischen Honigbienen. In Panama wird das Verhalten der Killerbienen erforscht. Dabei fällt auf, dass sie sich gegen natürliche Feinde besser wehren können als die einheimischen Arten. Die Forscher wollen herausfinden, ob sich diese Eigenschaften bei Honigbienen anzüchten lassen, um langfristig ihre Existenz zu sichern.
 

Do. 03.06.21 12:50 - 13:40 Uhr

natur exclusiv

Biene Majas wilde Schwestern - Wildbienen -   - Filmtipp -

Für die meisten Menschen ist "die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch wohl die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben.

Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser sogenannten Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimetern Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Die meisten Wildbienen sind zwar eher unscheinbar gefärbt, doch machen sie ihr unauffälliges Äußeres durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten Verhaltensweisen wett. Wohl nur wenige andere Tiere treiben einen derartigen Aufwand bei der Fürsorge für ihre Nachkommenschaft wie die Bienen: Um der nächsten Generation den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, konstruieren sie aus den unterschiedlichsten Materialien komplizierte Bauwerke als Kinderstuben. Und um ihren Nachwuchs mit genügend Nektar und Pollen zu versorgen, besuchen Bienenmütter auf manchmal Hunderte Kilometer langen Sammelflügen Zehntausende von Blüten. Unter den Bienenarten gibt es allerdings auch einige, die - durchaus nicht "bienenfleißig" - andere für sich arbeiten lassen und sich als Einbrecher oder gar als Mörder betätigen …

Jan Hafts Film "Biene Majas wilde Schwestern" zeigt die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen. Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - die Welt der Wildbienen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.
 

Fr. 04.06.21 17:50 - 18:30 Uhr

Das geheime Leben der Pflanzen

Liebesdienste

Da Pflanzen sich nicht fortbewegen können, sind sie bei ihrer Bestäubung auf tierische Unterstützung angewiesen. Dabei machen sie sich die Triebe und Instinkte ihrer Helfer zunutze. Der Frauenschuh ködert Bienen mit Hilfe seiner violetten Färbung. Die Tiere werden im Blütenkessel gefangen und von dort aus zum Pollen geleitet. Bestimmte Orchideenarten erinnern nicht nur optisch an Pilze, sondern verströmen auch einen pilzartigen Geruch. Auf diese Weise werden Fliegen angelockt, die dann als Bestäuber dienen.
 

Sa. 05.06.21 13:15 - 13:58 Uhr

MDR Wissen

Wie geht es unseren Insekten?

Eintagsfliegen, Gespenstschrecken, Libellen, Käfer, Schmetterlinge, aber auch Wanzen und Läuse: Insekten sind die artenreichste Klasse in der Tierwelt. Sie bestäuben Pflanzen, sichern deren Fortexistenz, aber auch unser Überleben. Insekten sind Nahrung für viele andere Tiere. Zudem recyceln sie Abgestorbenes und erweisen der Natur damit überlebenswichtige Dienste. Insekten halten also den Kreislauf des Lebens in Gang.

75% weniger Insekten in Deutschland als vor dreißig Jahren - dieser Befund hat 2017 die Bevölkerung, die Politik und die Wissenschaft erschüttert. Wo sind sie hin? Ehrenamtliche Insektenforscher hatten in Naturschutzgebieten Daten ermittelt, also dort, wo es Insekten eigentlich gut gehen sollte. Insofern war der Befund dramatisch und besorgniserregend, der Begriff "Insektensterben" offenbar nicht übertrieben.

Die neue Doku von MDR WISSEN "Wie geht es unseren Insekten?" schaut sich das Leben und Sterben der Insekten genauer an. Welche Insekten sind betroffen, welche nicht? Was kann man mit Sicherheit über sie sagen, wo gibt es Forschungsbedarf? Der Film stellt Menschen vor, die den Insekten verbunden und von ihnen fasziniert sind, die ihr Verschwinden beunruhigt, die ihnen Lebensräume schaffen und über sie forschen.

Mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig sind zwei große wissenschaftliche Institutionen vertreten, die sich an der weltweiten Suche nach Antworten beteiligen. Von hier kommen z.B. die aktuellste Meta-Studie mit neuen Zahlen und Interpretationen, aber auch Forschung zur Auswirkung von Pestiziden in geringer Konzentration auf Insekten.

Dass Entomologen, also die Insektenforscher, mit ihrer lebenslang erworbenen Artenkenntnis selbst eine aussterbende Art sind, weil es kaum Nachwuchs gibt, ist ein Umstand, der die Begutachtung der Insektenwelt perspektivisch komplizierter macht. Hier will ein Projekt von Wissenschaftlern aus Leipzig, Jena und Halle Abhilfe schaffen: Künstliche Intelligenz soll künftig das Erkennen der Arten und das Zählen der Insekten übernehmen.

Diese Dokumentation führt auch ins Schwarzatal in Thüringen. Chemnitzer Entomologen beobachten hier seit 60 Jahren Schmetterlinge und haben das Tal damit zu einem der am besten erforschten Gebiete Europas gemacht. Den Schmetterlingen dort - den bunten Tagfaltern, aber auch den viel zahlreicheren Nachtfaltern - geht es gut. Es gibt Wandel, aber kein Massensterben. Dass andernorts Insekten verschwinden, hängt oft mit der Landwirtschaft zusammen, vor allem mit den riesigen Flächen, auf denen Mais und Raps als pestizidbehandelte Monokulturen wachsen. Dass es aber auch hier Möglichkeiten gibt, die Insekten zurückzuholen, zeigen die Forschungen an der Hochschule Anhalt. Hier geht es vor allem um Wildkräutermischungen für sogenannte Blühstreifen. Durch sie sind auch schon Rote-Listen-Arten in die Agrarlandschaft zurückgekehrt.

Im Film kommt auch eine Landwirtin in der 14. Generation zu Wort, die sich wie viele moderne Bauern im Zwiespalt zwischen Existenzangst und Sorge um die Umwelt befindet. So wie sie haben viele Landwirte die Hoffnung auf gesamtgesellschaftliche Lösungen, die der Landwirtschaft und der Artenvielfalt gleichermaßen eine Zukunft geben, noch nicht aufgegeben.

Die neue Doku von MDR WISSEN besucht auch Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz. Hier ist die Rückkehr der Insekten eindrucksvoll zu sehen. Wo vor einigen Jahrzehnten das Unterste nach oben gekehrt wurde, wo auf riesigen Flächen alles Leben erloschen war, kommt es nun zurück - mit einer großen Artenvielfalt an Insekten.
 

Sa. 05.06.21

+

So. 06.06.21

16:15 - 17:00 Uhr

+

04:45 - 05:35 Uhr

natur exclusiv

Festmahl der Tiere

Was geschieht, wenn ein Tier im Wald stirbt? Hirsche, Wildschweine, Mäuse, Käfer, Fliegen, Wespen und viele andere - wie hängen sie alle zusammen? Diesen spannenden Fragen widmet sich ein Forscherteam im Nationalpark Bayerischer Wald.

Wissenschaftler wollen genau wissen, was in freier Wildbahn mit Kadavern passiert. Denn jeder Tod bedeutet Leben für zigtausende andere Lebewesen: Es ist der Beginn eines komplexen Kreislaufs. Man weiß recht wenig über die Tiere, die nach dem Tod einen Körper besiedeln, über die Organismen, die die Chemie des Körpers grundlegend verändern, und die Pflanzen, die die wertvollen Nährstoffe weiter verwerten.

Im Film "Festmahl der Tiere" wird eine fremde Welt offenbart, in der verendete Tierkörper zu behaglichen Refugien für Kleinlebewesen werden, und sich als praktische "Fast-Food Restaurants" für andere Opportunisten entpuppen. Dabei erlebt man mitunter auch bekannte Tiere wie die Schmeißfliege oder den Totengräberkäfer von einer ganz neuen, erstaunlichen Seite. Aber statt düsterer Geschichten über den Tod zu erzählen, geht es in diesem Film darum, das Leben in den Fokus zu stellen und zu erzählen, wie jeder Körper die Basis für zahlreiche Nahrungsketten stellt.
 

Sa. 05.06.21

+

Mo. 07.06.21

22:30 - 23:15 Uhr

+

10:05 - 10:50 Uhr

MDR Wissen

Wie geht es unseren Insekten?

Eintagsfliegen, Gespenstschrecken, Libellen, Käfer, Schmetterlinge, aber auch Wanzen und Läuse: Insekten sind die artenreichste Klasse in der Tierwelt. Sie bestäuben Pflanzen, sichern deren Fortexistenz, aber auch unser Überleben. Insekten sind Nahrung für viele andere Tiere. Zudem recyceln sie Abgestorbenes und erweisen der Natur damit überlebenswichtige Dienste. Insekten halten also den Kreislauf des Lebens in Gang.

75% weniger Insekten in Deutschland als vor dreißig Jahren - dieser Befund hat 2017 die Bevölkerung, die Politik und die Wissenschaft erschüttert. Wo sind sie hin? Ehrenamtliche Insektenforscher hatten in Naturschutzgebieten Daten ermittelt, also dort, wo es Insekten eigentlich gut gehen sollte. Insofern war der Befund dramatisch und besorgniserregend, der Begriff "Insektensterben" offenbar nicht übertrieben.

Die neue Doku von MDR WISSEN "Wie geht es unseren Insekten?" schaut sich das Leben und Sterben der Insekten genauer an. Welche Insekten sind betroffen, welche nicht? Was kann man mit Sicherheit über sie sagen, wo gibt es Forschungsbedarf? Der Film stellt Menschen vor, die den Insekten verbunden und von ihnen fasziniert sind, die ihr Verschwinden beunruhigt, die ihnen Lebensräume schaffen und über sie forschen.

Mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig sind zwei große wissenschaftliche Institutionen vertreten, die sich an der weltweiten Suche nach Antworten beteiligen. Von hier kommen z.B. die aktuellste Meta-Studie mit neuen Zahlen und Interpretationen, aber auch Forschung zur Auswirkung von Pestiziden in geringer Konzentration auf Insekten.

Dass Entomologen, also die Insektenforscher, mit ihrer lebenslang erworbenen Artenkenntnis selbst eine aussterbende Art sind, weil es kaum Nachwuchs gibt, ist ein Umstand, der die Begutachtung der Insektenwelt perspektivisch komplizierter macht. Hier will ein Projekt von Wissenschaftlern aus Leipzig, Jena und Halle Abhilfe schaffen: Künstliche Intelligenz soll künftig das Erkennen der Arten und das Zählen der Insekten übernehmen.

Diese Dokumentation führt auch ins Schwarzatal in Thüringen. Chemnitzer Entomologen beobachten hier seit 60 Jahren Schmetterlinge und haben das Tal damit zu einem der am besten erforschten Gebiete Europas gemacht. Den Schmetterlingen dort - den bunten Tagfaltern, aber auch den viel zahlreicheren Nachtfaltern - geht es gut. Es gibt Wandel, aber kein Massensterben. Dass andernorts Insekten verschwinden, hängt oft mit der Landwirtschaft zusammen, vor allem mit den riesigen Flächen, auf denen Mais und Raps als pestizidbehandelte Monokulturen wachsen. Dass es aber auch hier Möglichkeiten gibt, die Insekten zurückzuholen, zeigen die Forschungen an der Hochschule Anhalt. Hier geht es vor allem um Wildkräutermischungen für sogenannte Blühstreifen. Durch sie sind auch schon Rote-Listen-Arten in die Agrarlandschaft zurückgekehrt.

Im Film kommt auch eine Landwirtin in der 14. Generation zu Wort, die sich wie viele moderne Bauern im Zwiespalt zwischen Existenzangst und Sorge um die Umwelt befindet. So wie sie haben viele Landwirte die Hoffnung auf gesamtgesellschaftliche Lösungen, die der Landwirtschaft und der Artenvielfalt gleichermaßen eine Zukunft geben, noch nicht aufgegeben.

Die neue Doku von MDR WISSEN besucht auch Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz. Hier ist die Rückkehr der Insekten eindrucksvoll zu sehen. Wo vor einigen Jahrzehnten das Unterste nach oben gekehrt wurde, wo auf riesigen Flächen alles Leben erloschen war, kommt es nun zurück - mit einer großen Artenvielfalt an Insekten.
 

Mo. 07.06.21 08:50 - 09:40 Uhr

Tierische Freaks

Rauschmittel

Auf der Karibikinsel St. Kitts betrinken sich Meerkatzen manchmal so sehr, dass sie sich völlig daneben benehmen. In Afrika machen betrunkene Elefanten Randale, während auf Madagaskar Schwarze Lemuren high werden, nachdem sie giftige Tausendfüßler gefressen haben. Sogar die sonst so sozialen Honigbienen werden ab und an wegen Trunkenheit des Bienenstocks verwiesen. Sich zu berauschen, scheint im Tierreich ziemlich weit verbreitet zu sein, aber hat es auch eine Auswirkung auf die Evolution?
 

Mo. 07.06.21 20:15 - 21:00 Uhr

9-mal Natur extrem

Reportage

Das Wetter - ständig sind wir ihm ausgeliefert. Besonders dann, wenn es sich von seiner extremen Seite zeigt. Stürme decken Häuser ab, reißen Bäume um und legen den Flugverkehr lahm. Sintflutartige Regenfälle überfluten Städte. Hagel vernichtet ganze Ernten. Solche Extremwetterereignisse werden in Zukunft vermutlich noch viel häufiger auftreten, das sagen Wissenschaftler.

Die Folgen: nicht nur hohe Schäden und Kosten, sondern auch dramatisch Veränderungen unserer Umwelt. Plötzlich tauchen fremde Tiere und Insekten bei uns auf, einheimische Vogelarten dagegen verschwinden.

Spielt unsere Natur verrückt? Im Sommer 2018 fielen laut Deutschem Wetterdienst nur 54 Prozent der üblichen Regenmenge. Es war so trocken wie nie. Zumindest seit 1951, denn erst seitdem werden Messungen zu Trockenheit und Bodenfeuchte aufgezeichnet. Andererseits kommt es gehäuft zu extremen Regenfällen und Überflutungen.
 

Do. 10.06.21 05:45 - 06:00 Uhr

Tiere und Pflanzen

Faszination Insekten

Faszination statt Ekel: Großartige Makroaufnahmen zeigen den Zuschauerinnen und Zuschauern den überwältigenden Arten- und Formenreichtum der Insekten. Die Sechsbeiner sind bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Wer aber genauer hinschaut, erkennt, wie faszinierend die Welt der Insekten ist: Ameisenlöwen lauern im Sand auf Beute, Libellen fangen Fliegen in der Luft, bei der Gottesanbeterin endet die Paarung häufig tödlich. Insekten jagen und werden gejagt. Dabei sind sie aber nicht schutzlos. Der Schnellkäfer kann sich mit akrobatischen Sprüngen aus dem Staub machen und der Bombardierkäfer setzt sich mit chemischen Waffen zur Wehr. Wie nützlich der Marienkäfer ist, weiß fast jedes Kind. Aber auch Totengräber und Mistkäfer erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Ohne Insekten sähe Welt völlig anders aus.
 

Fr. 11.06.21 04:30 - 04:45 Uhr

total phänomenal

Superaugen

Augen - ein Erfolgsmodell der Evolution. Die erstaunlichen Sehapparate sind für viele verschiedene Lebewesen das Mittel der Wahl, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Wieviel Hightech in einem Linsenauge steckt, wie das Scharfstellen funktioniert, wie die Rezeptoren arbeiten und Bilder im Gehirn entstehen, all das stellt dieser Film anschaulich dar.

Er begleitet die 20-jährige Hannah zum Optiker und in den Zoo, wo sie erkennt: Nicht alle Augen funktionieren gleich. Bilder aus der Sicht von Tintenfischen, Fliegen oder Greifvögeln machen deutlich, wie unterschiedlich sich der Sehsinn im Tierreich entwickelt hat. Das Komplexauge der Insekten kann zehnmal schnellere Bewegungen wahrnehmen als Menschen es können. Mit ihren UV-Rezeptoren erkennen Bienen die "geheimen Signale" so mancher Blüte. Falken besitzen auf ihrer Netzhaut eine Art eingebautes Fernglas. Katzen können dank einer reflektierenden Schicht hinter ihren Sinneszellen auch bei schwächstem Licht noch sehen. Das menschliche Auge ist also längst nicht das Nonplusultra, aber dennoch irgendwie ein Superauge.
 

Sa. 12.06.21 13:00 - 14:00 Uhr

Planet Wissen

Schwarmverhalten - die Intelligenz der Vielen

"Wenn sich tausende von Fischen durch das Meer bewegen wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz. Was Iain Couzin besonders fasziniert: Schwärme, etwa eine Ameisenkolonie, verhalten sich schlau, ohne dass die einzelne Ameise besonders intelligent ist. "Der Schwarm ist die Intelligenz der Vielen", nennt es Couzin. Er untersucht etwa, wie die Ameisen den kürzesten Weg zwischen Futterstelle und ihrem Nest finden. Und wie sieht es mit uns Menschen aus? Können auch Menschen Schwärme bilden?
 

Sa. 12.06.21

+

Mi. 16.06.21

22:32 - 23:25 Uhr

+

01:20 - 02:15 Uhr

Insekten - Superhelden auf sechs Beinen

Dokumentation

Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.
 

So. 13.06.21 10:15 - 11:00 Uhr

+


Europe

Universum

Hummeln - Bienen im Pelz   - Filmtipp -

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperaturunempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Hummeln fliegen täglich in bis zu 18 Stunden bis zu 1000 Blüten an, um Nahrung zu suchen - selten mehr als zwei verschiedene Blütenarten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektarentnahme bestäubt. Außerdem bestäuben sie auch viele Obstarten.
Weltweit gibt es etwa 250 Hummelarten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalaya.
 

So. 13.06.21 11:55 - 12:40 Uhr

Das geheime Leben der Pflanzen

Liebesdienste

Da Pflanzen sich nicht fortbewegen können, sind sie bei ihrer Bestäubung auf tierische Unterstützung angewiesen. Dabei machen sie sich die Triebe und Instinkte ihrer Helfer zunutze. Der Frauenschuh ködert Bienen mit Hilfe seiner violetten Färbung. Die Tiere werden im Blütenkessel gefangen und von dort aus zum Pollen geleitet. Bestimmte Orchideenarten erinnern nicht nur optisch an Pilze, sondern verströmen auch einen pilzartigen Geruch. Auf diese Weise werden Fliegen angelockt, die dann als Bestäuber dienen.
 

Mi. 16.06.21 05:45 - 06:00 Uhr

Tiere und Pflanzen

Das versteckte Leben im Apfelbaum

Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauz-Familie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen "Untermieter". Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.
 

Do. 17.06.21

+

Fr. 18.06.21

20:15 - 21:00 Uhr

+

09:10 - 09:55 Uhr

Alles Wissen

Lässt sich das Insektensterben aufhalten?

Insekten sind wichtig für das Gleichgewicht in der Natur. Und Bestäuber wie Bienen spielen eine zentrale Rolle beim Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Doch weltweit grassiert ein dramatisches Insektensterben. Auch bei uns nehmen Bestände rasant ab, zahlreiche Arten verschwinden ganz. Die Bundesregierung will das mit dem "Aktionsprogramm Insektenschutz" ändern. Es soll mehr Lebensräume für Insekten schaffen und Probleme wie den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft verringern. Lässt sich das Insektensterben so aufhalten? Oder müssen wir alle mehr tun, um Bienen und Co. zu retten?
 

So. 20.06.21

+

Mo. 21.06.21

14:50 - 15:20 Uhr

+

22:55 - 23:25 Uhr

SRF DOK

Die Bienenflüsterer - Argentinien

Wildbienen sind vielen Bedrohungen ausgesetzt und zunehmend auf Schutz angewiesen. Viele Arten stehen auf der «Roten Liste» und sind vom Aussterben bedroht. Auch in Argentinien findet ein aussergewöhnlich hohes Bienensterben statt und ansässige Imker suchen verzweifelt nach Gegenmassnahmen.

Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer grösser und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen.

Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht.
 

So. 20.06.21 16:15 - 17:00 Uhr

Alles Wissen

Lässt sich das Insektensterben aufhalten?

Insekten sind wichtig für das Gleichgewicht in der Natur. Und Bestäuber wie Bienen spielen eine zentrale Rolle beim Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Doch weltweit grassiert ein dramatisches Insektensterben. Auch bei uns nehmen Bestände rasant ab, zahlreiche Arten verschwinden ganz. Die Bundesregierung will das mit dem "Aktionsprogramm Insektenschutz" ändern. Es soll mehr Lebensräume für Insekten schaffen und Probleme wie den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft verringern. Lässt sich das Insektensterben so aufhalten? Oder müssen wir alle mehr tun, um Bienen und Co. zu retten?
 

Mo. 21.06.21 10:05 - 10:50 Uhr
Di. 22.06.21 10:55 - 11:55 Uhr

Planet Wissen

Landwirtschaft ohne Pestizide - geht das überhaupt?

Sie wirken gegen Unkraut, schädliche Pilze oder Insekten: Pestizide auf unseren Äckern. Deshalb kommen sie großflächig zum Einsatz, sowohl in der konventionellen Landwirtschaft als auch im Öko-Landbau.
Das dramatische Insektensterben und der umstrittene Unkraut-Vernichter Glyphosat und haben intensive Diskussionen um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entfacht. Von Risiken für Umwelt und Gesundheit sowie einem Rückgang der Artenvielfalt ist die Rede. Wie gefährlich sind Pestizide für Mensch und Umwelt? Wie viele Pestizidrückstände landen auf unseren Tellern? Und geht Landwirtschaft auch ohne Pestizide? Planet Wissen schaut auf die deutschen Äcker - zusammen mit den Studiogästen Prof. Stefan Kühne, Agrarwissenschaftler vom Julius Kühn-Institut, und mit Prof. Matthias Liess, Ökotoxikologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
 

11:00 - 12:00 Uhr
18:15 - 19:15 Uhr
       
       
       
       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

4

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung