Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 21. November 2021

 

 

 

November 2021

 

Mi. 03.11.21 10:35 - 11:25 Uhr

Große Taten für kleine Arten

Dokumentation

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.Der Film begleitet einen Wildbienenexperten, der ausgerechnet auf einem Golfplatz herausfinden will, wie es dort um die wilden Verwandten der Honigbiene steht. Der Golfclub Memmingen hat es sich im Rahmen des Projekts "Golf und Natur" zum Ziel gesetzt, ein Wildbienen-Mekka zu werden. Zwischen dem samtig gepflegten Kurzrasen ragen dort nun prächtige Wildblumenwiesen. Aber ziehen sie auch so viele und seltene Wildbienen an, wie sich die Golfer erhoffen? Im Landkreis Mühldorf am Inn kämpft ein Landwirt mit mächtigen Wasserbüffeln für kleine seltene Gelbbauchunken. Durch die Beweidung, die entstehenden Pfade und Suhlen schaffen seine Büffel optimale Voraussetzungen damit sich die seltenen Gelbbauchunken im feucht-nassen Boden wohlfühlen. So lebt der Landwirt seinen Traum von einer tiergerechten und nachhaltigen Fleischgewinnung, die gleichzeitig zur Artenvielfalt beiträgt. Eine Lebensaufgabe, die im Alltag jedoch einige Herausforderungen bereithält! Und ein kleines engagiertes Forscherteam aus Freising will endlich herausfinden, was die viel diskutierten Gewässerrandstreifen an landwirtschaftlich genutzten Flächen wirklich für Insektenreichtum und -vielfalt bringen. Ob sich eine der zentralen Forderungen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen" auch wissenschaftlich begründen lässt?
 

Do. 04.11.21 23:55 - 00:50 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

Fr. 05.11.21 00:55 - 01:35 Uhr
04:15 - 05:15 Uhr
05:00 - 06:15 Uhr
So. 07.11.21 14:00 - 15:00 Uhr
14:55 - 15:50 Uhr
Mi. 10.11.21 09:45 - 10:30 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor?

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

Sa. 13.11.21 07:30 - 08:00 Uhr

Insekten in Gefahr

Dokumentation

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten: In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insketensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt.
Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landschaft, der Flächenfraß oder der Klimawandel?
 

Sa. 13.11.21 09:30 - 10:00 Uhr

+

19:30 - 20:00 Uhr

Die Artenretter

Dokumentation

Artensterben gehört zur Evolution, doch derzeit sterben die Arten rasant schnell, und der Täter ist der Mensch. Auch vor unserer Haustür passiert es. Die Kleinen sterben aus: Braunkehlchen und immer mehr Feldvögel.

Alarmierende Zahlen des Vogelsterbens in Deutschland hat Anfang vergangenen Jahres das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht: Zwischen 1992 und 2016 sind mehr als sieben Millionen Vogelbrutpaare verloren gegangen, 8% aller heimischen Vögel über einen Zeitraum von weniger als 20 Jahren.

Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise, dieses Zitat von Umweltministerin Svenja Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Bundeskanzleramt angekommen ist: Damit wird auch Artenschutz zur Chefsache. Wir Menschen verkleinern systematisch den Lebensraum der Wildtiere. Arten sterben aus, und hinterlassen eine Leerstelle, die das Überleben der Menschen bedroht. Die Artenretter zeigen uns, warum man solche Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten hätte erkennen können: Ein Ökobauer aus Sachsen ernährt auf seinen Feldern auch Insekten und Vögel mit, eine Wissenschaftlerin verteidigt den Amazonas Europas, ein Schutzgebiet für 1,5 Millionen Zugvögel zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. Und eine Ökonomin veranschlagt, was die Dienstleistung der Natur an den Menschen kosten würde: 150 Milliarden Euro im Jahr allein für die Bestäubung dafür bräuchte es ein zweites Corona-Rettungspaket!
 

Fr. 19.11.21

+

Sa. 20.11.21

18:15 - 18:45 Uhr

+

16:00 - 16:30 Uhr

Ausgerechnet - Honig

Dokumentation

Gut ein Kilogramm Honig essen wir Deutschen pro Jahr. Nach Marmelade ist Honig sogar auf Platz 2 der beliebtesten Brotaufstriche und steht damit noch vor Nuss-Nougat-Creme. Doch vom günstigen Importhonig aus China bis zum Deutschen Imkerhonig gibt es große Preis- und Qualitätsunterschiede. Reporter Sven Kroll stürzt sich ins Bienenvolk und guckt sich die Honig-Produktion an. Dafür hilft er bei der Bio-Honig-Produktion im Bienenland in Willich und erfährt von der Berufsimkerfamilie van den Bongard auch, warum eine Bienenkönigin 2.000 Euro wert sein kann.
 

Sa. 27.11.21 05:15 - 05:45 Uhr

Das Insekten-Mysterium

Zwischen Plage und Artensterben

Wie hängen das Artensterben und die plageartige Verbreitung einzelner Insekten zusammen? Warum sterben unzählige Insektenarten, während sich zugleich Borkenkäfer durch die Wälder fressen und die Brennhaare Tausender Eichenprozessionsspinner für Gefahr sorgen? Die Dokumentation geht diesen Fragen nach.

Borkenkäfer fressen sich durch unsere Wälder. Die Brennhaare Tausender Eichenprozessionsspinner verbreiten Schrecken. Gleichzeitig sterben unzählige Insekten. Wie passt das zusammen?

Massive Eingriffe des Menschen in die Natur führen zu einem dramatischen Artensterben, auch bei den Insekten. Verschwunden sind viele natürliche Feinde von Borkenkäfern oder Eichenprozessionsspinnern, sodass sich diese immer weiter ausbreiten können. Das Problem ist bekannt, die Lösung schwierig: Seit Monaten ringt die Bundesregierung um ein sogenanntes Insektenschutzgesetz. Die Verabschiedung im Bundestag wurde trotz Kabinettsbeschluss im Februar 2021 vertagt. Ziele wie die Ausweitung von Biotopen und eine lange diskutierte Eindämmung von Insektengiften scheitern womöglich. Insekten haben keine Lobby, kritisiert Prof. Lars Krogmann, Entomologe an der Uni Hohenheim und Direktor des Naturkundemuseums Stuttgart. Es sei höchste Zeit, dem dramatischen Artensterben etwas entgegenzusetzen. Ohne Insekten kann auch der Mensch langfristig nicht überleben, prognostiziert er. Viele Tausend Arten seien nützlich, nicht nur die allseits bekannte Honigbiene.

Insekten ernähren sich von anderen Insekten. Fehlen die natürlichen Feinde, breiten sich einige Arten explosionsartig aus. So zum Beispiel der Eichenprozessionsspinner. Dessen Brennhaare können gefährliche, allergische Reaktionen auslösen. Seinetwegen werden Spielplätze und Schulhöfe gesperrt, mancherorts werden Bacillus-thuringiensis-Präparate gegen die Plage eingesetzt. Das Mittel gilt als biologisch gut verträglich. Professor Wolfgang Rohe von der Hochschule in Göttingen aber warnt: Auch dieses Mittel führt zu Kollateralschäden. Viele Nützlinge in den Eichen werden mit abgetötet. Der Wissenschaftler erforscht, welche Insektenarten genau von dem Biozid mit dem Bacillus thuringiensis getroffen werden, und kommt zu dem Schluss: Besser wäre es, die natürlichen Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners anzusiedeln. planet e. zeigt, wie das Artensterben und die plageartige Verbreitung einzelner Insekten zusammenhängen.
 

Sa. 27.11.21 06:00 - 06:30 Uhr

Xenius

Invasive Insekten - Wie gefährlich sie wirklich sind

Wenn sie da ist, wächst die Angst vor gefährlichen Tropenkrankheiten: die asiatische Tigermücke. Und sie ist nur eine von vielen nicht heimischen Insektenarten, die sich zunehmend hierzulande ausbreiten. Doch wie gefährlich sind solche invasiven Insekten? Und welche Chancen haben wir überhaupt gegen sie? Antworten darauf finden die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner am Julius-Kühn-Institut - ausgerechnet bei Pflanzenschutzexpertinnen und -experten.

So. 28.11.21 14:25 - 15:00 Uhr

SRF Dok

Die Bienenflüsterer - Deutschland

Imker Norbert Poeplau erforscht neue Methoden der Honiggewinnung und der Bienenzucht. Seine Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle liegt in Rosenfeld, einem Naturschutzgebiet am Rande des Schwarzwalds. Hier beobachtet, züchtet und erforscht er die faszinierenden Insekten.

Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker, wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig. Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die so genannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen grossen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann.
 

Mo. 29.11.21 10:00 - 10:55 Uhr

Geo Reportage: China

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas.Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist.Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imkergebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, „zurück zur Natur“. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären „Bienenbart“ wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
 

Di. 30.11.21 16:15 - 16:45 Uhr

Xenius

Invasive Insekten - Wie gefährlich sie wirklich sind

Wenn sie da ist, wächst die Angst vor gefährlichen Tropenkrankheiten: die asiatische Tigermücke. Und sie ist nur eine von vielen nicht heimischen Insektenarten, die sich zunehmend hierzulande ausbreiten. Doch wie gefährlich sind solche invasiven Insekten? Und welche Chancen haben wir überhaupt gegen sie? Antworten darauf finden die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner am Julius-Kühn-Institut - ausgerechnet bei Pflanzenschutzexpertinnen und -experten.
 

 

 

 

Dezember 2021

 

Do. 02.12.21 15:40 - 16:05 Uhr

Wanderungen im Tierreich

Armee der Ameisen

Eine tödliche Gefahr krabbelt durch die Wälder Costa Ricas: eine Ameisenarmee. Bestehend aus einer halben Million winzig kleiner Individuen, kann die Kolonie es mit ziemlich jedem Raubtier aufnehmen.
 

Mo. 06.12.21 07:00 - 07:50 Uhr

Geo Reportage: China

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas.Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist.Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imkergebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, „zurück zur Natur“. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären „Bienenbart“ wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
 

Mi. 08.12.21 15:20 - 16:10 Uhr

Unglaubliche Insekten

Dokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

Do. 09.12.21 05:45 - 06:00 Uhr

Planet Schule - Tiere und Pflanzen

Von der Raupe zum Falter

Die Verwandlung einer unscheinbaren, wurmförmigen Raupe in einen prachtvollen Schmetterling ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Anhand der Entwicklung eines Schwalbenschwanzes, vom Ei über verschiedene Raupenstadien zum geschlechtsreifen Falter, erleben die Zuschauer:innen exemplarisch das Phänomen der Metamorphose. Extreme Makroaufnahmen gewähren Einblicke in den Bauplan der Insekten und in ihre Ökologie.
 

Sa. 11.12.21 0:45 - 01:30 Uhr

Wilde Überlebenskünstler

Wie Tiere bauen

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.

Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut.

Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass oftmals viele verschiedene andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
 

02:15 - 03:00 Uhr

Wilde Überlebenskünstler

Wie Tiere sich tarnen

Bloß nicht auffallen!, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen.

Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen.

Doch egal zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte Tricks, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.
 

05:15  - 06:00 Uhr

Wilde Überlebenskünstler

Wie erfinderisch Tiere sind

Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter.

So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.
 

Mo. 13.12.21 07:00 - 07:15 Uhr

Ich mach´s

Tierwirt/-in Imkerei

Vorstellung des Ausbildungsberufes Tierwirt/-in Imkerei

Am Honigtopf:
Honigbienen gehören zu den ältesten Nutztieren der Menschheit. Ein einzelnes Volk setzt sich aus 40. bis 60.000 Tieren zusammen. Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Imkerei betreuen und vermehren Bienenvölker, gewinnen und vermarkten Honig und Wachs.
 

Di. 14.12.21 08:15 - 09:00 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor?

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

Di. 14.12.21

+

Mi. 15.12.21

15:30 - 16:00 Uhr

+

10:15 - 10:45 Uhr

Wie Tiere durch den Winter kommen

Dokumentation

Der Winter ist die härteste Zeit für die Tiere in Norddeutschland. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Dafür haben sie beeindruckende Strategien entwickelt.

Der Film zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.

Die Jahreszeiten haben sich verschoben, es ist teilweise im Dezember noch unnatürlich warm, so müssen auch die Tiere ihr Verhalten anpassen. Ein Beispiel sind die Honigbienen. Im Winter erzeugen sie bis zu 30 Grad Wärme in ihrem Bienenstock, allein durch die Bewegungen ihrer Brustmuskeln. Doch wenn es warme Tage mitten im Dezember gibt, schwärmen sie teilweise aus und verbrauchen unnötig Energie. Das führt immer wieder zu Problemen, weiß Imkerin Anna-Lisa Giehl.

Auch manche Vogelarten ziehen nicht mehr in den Süden, weil sie auch hierzulande genug Nahrung finden und ihre Daunenfedern sie ausreichend vor Kälte und Nässe schützen. Und wenn es doch mal kalt wird, schützt sich beispielsweise der Zitronenfalter mit einer Art "Frostschutzmittel" im Blut davor.

Igel hingegen verschlafen normalerweise den Winter und fahren ihre Herzfrequenz auf wenige Schläge pro Minute runter. Doch auch ihr Rhythmus ist durch das veränderte Klima beeinflusst: Zum Teil kommen sie nicht mehr mehrere Monate zur Ruhe, sondern werden immer wieder wach und bewegen sich. Und das verbraucht unnötig Energie.
 

Do. 16.12.21 07:25 - 07:55 Uhr

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Dokumentation

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg in Brandenburg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern.
 

So. 19.12.21 21:02 - 21:45 Uhr

Wildes Berlin

Mit wachem Auge durch den Großstadtdschungel

Die Wildnis gehört als fester Bestandteil zur deutschen Hauptstadt, sie ist eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder. Nach dem Winter bezieht der Wanderfalke vom Roten Rathaus wieder sein Revier hoch über dem Alexanderplatz. Wenn Berlins über 400.000 Bäume endlich wieder Laub tragen, wird die Stadt zum Großstadtdschungel.

Überall finden Brutpaare zusammen. In Kanonenrohren, auf Fenstersimsen oder in Fahrradkörben werden hungrige Küken versorgt. 300 Stockenten legen ihre Eier; einige brüten auf Balkonen, andere in Blumenkästen.

Der Sommer ist die schönste Zeit in Berlin. Spatzen und Menschen bevölkern die Biergärten. Die schrillen Rufe der Mauersegler erfüllen die Luft, und Bienenvölker schwärmen aus. Solange sie sich von den Fangarmen der Gottesanbeterinnen fernhalten, ist die extrem hohe Pflanzenvielfalt der Stadt das Paradies für die fleißigen Insekten. Mit kürzeren Tagen und kühleren Nächten kündigt sich der Herbst an. Die Stare verlassen Berlin vor Einbruch der kalten Jahreszeit: In immer größeren Schwärmen finden sie sich am Berliner Abendhimmel zu einem einzigartigen Schauspiel zusammen.
 

       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

4

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

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