Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

Natürlich lebt diese Seite auch von Ihren Infos...
Sollten Sie einmal auf Fernsehbeiträge aufmerksam werden, die hier nicht gelistet sind,
bedanke ich mich schon jetzt für eine Info-Mail, im Namen aller Besucher.

 

info@aktion-wespenschutz.de

_____________________________________________________________

  

Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 29. August 2021

 

 

 

September 2021

 

Mi. 01.09.21 09:00 - 10:00 Uhr

Servus Reportage

Rettet die Bienen! Schutz oder Show?

Bienen summen nicht mehr nur, sie boomen! Ausgelöst durch die Parole „Rettet die Bienen“ rückt die Honigbiene in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus. Dabei sind die Bienen, die von Imkern gut betreut werden, gar nicht in Gefahr. Wildbienenarten aber schon. Dass hier nicht differenziert wird, hilft den wichtigen Bestäubern wenig. Immer mehr Menschen fangen mit dem Imkern an, ohne zu wissen, worum und wie es eigentlich geht. Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht!

Richtig Imkern will gelernt sein.
Die Servus Reportage besucht mehrere Neu-Imker und -Imkerinnen und zeigt, wie spannend, aber auch herausfordernd die Arbeit mit den summenden Insekten ist. Profi-Imker Reinhard Hetzenauer, Präsident des österreichischen Imkerbunds, erklärt, mit welchen Tricks man nicht nur gesunde Tiere, sondern auch wohlschmeckenden Honig erhält.
Bienen boomen auch in der Werbung und bei Marketingstrategien von Großkonzernen. Sind das Greenwashing-Kampagnen oder ist es echte Überzeugung? Die Servus Reportage erklärt außerdem, welche Bedeutung Bienen und ihre Produkte für Wirtschaft und Medizin haben.
Zu Wort kommen auch Landwirte, ihnen wird pauschal vorgeworfen, durch den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zum Bienensterben beizutragen. Wird auch hier zu wenig differenziert? Wie folgen konventionelle und Bio-Betriebe ihrem Leitgedanken „Ohne Bauern keine Bienen – ohne Bienen keine Bauern“?
 

Mi. 01.09.21 13:35 - 14:25 Uhr

Unglaubliche Insekten

Tierdokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

Fr. 03.09.21 20:15 - 21:15 Uhr

die nordstory - Mit Herz und Seele für die Bienen

Dokumentation / Reportage

Die Honigbiene gehört zu den drei wichtigsten Nutztieren der heutigen Zeit. Sie spielt eine Schlüsselrolle im Artenschutz, alles, was ihr hilft, nutzt auch vielen anderen Tierarten. Die Bestäubungsleistung der Biene stellt den Fortbestand vieler Pflanzenarten sicher und damit auch einen Großteil der Ernährung des Menschen.

Imker*innen sind die wichtigsten Bienenhelfer*innen, seit Jahrhunderten kümmern sie sich um die Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen. Die Gesundheit und Anzahl der Bienenpopulation steht und fällt mit der leidenschaftlichen und kenntnisreichen Arbeit der Imker*innen.

Bioimker Christian Eggers geht neue Wege mit seiner Imkerei. Wege in eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung. Der ehemalige Manager hat vor zehn Jahren sein Leben noch einmal völlig umgekrempelt. Was mit zwei Bienenvölkern im eigenen Garten anfing, ist heute eine Berufsimkerei mit über 200 Völkern. Gemeinsam mit seiner Frau Nena lebt er kompromisslos ökologisch mit und für die Bienen.

Auch Klaus Töbelmann hat zumindest sein Rentnerleben ganz der Honigbiene gewidmet. Ehrenamtlich arbeitet der Hobbyimker für die Königinnen-Begattungsstation auf der Insel Wangerooge. Eigentlich sind die Ostfriesischen Inseln bienenfrei, eine Biene würde niemals den weiten Weg über die Nordsee fliegen. Genau deshalb bieten die Inseln den optimalen Paarungsraum für die Bienen. Über 1500 Königinnen konnte Klaus Töbelmann in der Saison bereits begatten lassen. Das bedeutet eine große körperliche Anstrengung. Aber wenn er den Hochzeitsflug direkt miterlebt, lässt ihn das alles vergessen.

Lina Bähr möchte Berufsimkerin werden. Für die 21-Jährige ist die Arbeit mit Bienen der Traumberuf schlechthin. Jeder darf Bienenhaltung betreiben, eine spezielle Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich. Die Stuttgarterin aber macht im Institut für Bienenkunde Celle die Ausbildung zur Tierwirtin mit Fachrichtung Bienenhaltung. Lina Bähr möchte bestmöglich vorbereitet sein, wenn sie die Verantwortung für ein Bienenvolk, das schnell auf 50.000 Bienen anwachsen kann, übernehmen soll.

"die nordstory" zeigt in opulenten Bilderstrecken die vielfältige Bienenlandschaft Niedersachsens, vom Apfelanbaugebiet im Alten Land, über Hildesheim-Himmelsthür und die Ostfriesische Insel Wangerooge bis in die Lüneburger Heide, und erzählt berührende Geschichten über Menschen, deren Herz an diesem wichtigen Nutztier hängt.
 

Mo. 06.09.21 08:00 - 08:45 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

Mo. 06.09.21

+

Di. 07.09.21

20:15 - 21:16 Uhr

+

01:20 - 02:06 Uhr

Terra Mater

Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

David Attenborough versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen: im Schweizer Jura existiert eine riesige Ameisenkolonie. Über tausend Haufen sind miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings jedes in seinem eigenen Haufen. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Einzelvölker aggressiv: sie kämpfen gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zahllose Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege führen. Wissenschaftler rätseln: warum zeigen Ameisen derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
 

Do. 09.09.21 09:30 - 10:00 Uhr

Xenius: Raum für Natur

Was wir aus dem Lockdown lernen können

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria – der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt – und das mit rasender Geschwindigkeit. Die Natur reagiert dynamisch – schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser von der Technischen Universität München. Er hat die bislang größte Studie zur Entwicklung der Insekten veröffentlicht und ihren dramatischen Rückgang dokumentiert. Aber er kann daraus auch ableiten, wie sich das rückgängig machen ließe. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang in einer Wiese, die seit Beginn der Pandemie nicht mehr gemäht wurde.
 

Fr. 10.09.21 15:00 - 15:30 Uhr

Wie geht das?

Unser Honig

Die Menschen in Deutschland sind Weltmeister, was den Honigverbrauch angeht. Pro Kopf und Jahr wird über ein Kilogramm davon verzehrt. Um die Stoffe für ein Glas Honig sammeln zu können, muss eine Biene eine Strecke zurücklegen, die bis zu dreimal um die Erde reicht.

Die Welt des Honigs birgt weitere Überraschungen: Die meisten Honigsorten sind cremig. Flüssiger Honig ist etwas Besonderes: Damit er produziert werden kann, müssen Bienen die Ausscheidungen von Läusen verarbeiten. Bei der Bienenzucht und Gewinnung von Honig spielt der Norden eine besondere Rolle. So werden im Institut für Bienenkunde Celle unter anderem Bienenköniginnen gezüchtet und in die ganze Welt verschickt, im Briefumschlag per Post. Und auf der Insel Norderney gibt es zwei Imker, die eine ganz besondere Aufgabe haben: Hochzeitsvermittler für Bienenköniginnen.

Die Dokumentation der Reihe "Wie geht das?" schaut hinter die Kulissen der norddeutschen Bienenzucht und Honiggewinnung und begleitet unter anderem einen Imker, der einen großen Trend zu seinem Geschäft gemacht hat: Er vermietet Bienenvölker.
 

Sa. 11.09.21 19:00 - 20:08 Uhr

Terra Mater

Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

David Attenborough versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen: im Schweizer Jura existiert eine riesige Ameisenkolonie. Über tausend Haufen sind miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings jedes in seinem eigenen Haufen. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Einzelvölker aggressiv: sie kämpfen gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zahllose Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege führen. Wissenschaftler rätseln: warum zeigen Ameisen derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
 

Fr. 17.09.21 14:15 - 15:00 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

So. 19.09.21 11:15 - 12:00 Uhr

natur exclusiv

Große Taten für kleine Arten

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" - auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.

Ein Filmteam begleitet einen Wildbienenexperten, der ausgerechnet auf einem Golfplatz herausfinden will, wie es dort um die wilden Verwandten der Honigbiene steht. Der Golfklub Memmingen hat es sich im Rahmen des Projekts "Golf und Natur" zum Ziel gesetzt, ein Wildbienen-Mekka zu werden. Zwischen dem samtig gepflegten Kurzrasen stehen dort nun prächtige Wildblumenwiesen. Aber ziehen sie auch so viele und seltene Wildbienen an, wie sich die Golfer erhoffen?
Im Landkreis Mühldorf am Inn kämpft ein Landwirt mit mächtigen Wasserbüffeln für kleine seltene Gelbbauchunken. Durch die Beweidung, die entstehenden Pfade und Suhlen schaffen seine Büffel optimale Voraussetzungen, damit sich die seltenen Gelbbauchunken im feucht-nassen Boden wohlfühlen. So lebt der Landwirt seinen Traum von einer tiergerechten und nachhaltigen Fleischgewinnung, die gleichzeitig zur Artenvielfalt beiträgt. Eine Lebensaufgabe, die im Alltag jedoch einige Herausforderungen bereithält!
Und ein kleines engagiertes Forscherteam aus Freising will endlich herausfinden, was die viel diskutierten Gewässerrandstreifen an landwirtschaftlich genutzten Flächen wirklich für Insektenreichtum und -vielfalt bringen. Ob sich eine der zentralen Forderungen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen" auch wissenschaftlich begründen lässt?
 

So. 19.09.21 23:45 - 01:20 Uhr

More than Honey

Dokumentarfilm

Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Spielfilmregisseur Markus Imhoof ist mehr als ein Film über das Bienensterben. In spektakulären Bildern gewährt er Einblicke in das Leben der emsigen Tiere jenseits von Blüten und Honig. Und in die Rolle des Menschen.

Mehr als ein Drittel der menschlichen Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll gesagt haben: «Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.» Seit ein paar Jahren sterben massenhaft ganze Bienenvölker.«More than Honey», der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm des renommierten Spielfilmregisseurs Markus Imhoof («Das Boot ist voll»), beginnt bei einem Imker in den Schweizer Bergen. Von dort reiste das Filmteam rund um die Welt: zuerst in die USA, wo Bienen in industriellem Massstab von Monokultur zu Monokultur transportiert werden, dann nach China, wo in gewissen Regionen bereits Blüten von Menschenhand bestäubt werden müssen, weil es keine Bienen mehr gibt.In Österreich züchtet eine Familie Königinnen und verschickt sie in die ganze Welt. Denn wer die Bienen dazu bringen will, das zu tun, was der Mensch will – nämlich höhere Erträge –, muss die Königinnen beherrschen. Ist diese Manipulation der Schlüssel zur Erklärung des geheimnisvollen Massensterbens? Davon verschont geblieben sind bis jetzt nur die sogenannten Killerbienen, die ihren Namen ihrer hohen Widerstandskraft und Aggressivität verdanken. Ein Imker im US-Bundesstaat Arizona, der sich auf Honig dieser Art spezialisiert hat, meint: «Die Killerbienen werden uns alle überleben.»Zum Einsatz kommen Radarbilder, Wärmekameras, Infrarot- und UV-Bilder, Magnetresonanz-, Zeitraffer-, Makro- und Satellitenaufnahmen. Anhand dieses überwältigenden Materials erzählt Imhoof von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben – sei es im Innern eines Bienenstocks oder bei der Begattung einer Königin im Flug. Er interviewt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unter anderen auch seine Tochter und seinen Schwiegersohn, die in Australien, wo das grosse Sterben noch nicht angekommen ist, ein Forschungsprojekt über Bienen leiten. Wird dort, auf einer einsamen Insel im Pazifik, die Arche Noah der Bienen sein?
 

Mo. 20.09.21 20:15 - 21:45 Uhr

More than Honey   - Filmtipp -

Dokumentarfilm zum 80. Geburtstag von Markus Imhoof

"More than Honey", der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm des renommierten Spielfilmregisseurs Markus Imhoof ("Das Boot ist voll"), ist mehr als ein Film über das Bienensterben.

In spektakulären Bildern gewährt er Einblicke in das Leben der emsigen Tiere jenseits von Blüten und Honig. Und in die Rolle des Menschen.

Mehr als ein Drittel der menschlichen Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll gesagt haben: "Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus." Seit ein paar Jahren sterben massenhaft ganze Bienenvölker.

Der Film beginnt bei einem Imker in den Schweizer Bergen. Von dort reiste das Filmteam rund um die Welt: zuerst in die USA, wo Bienen in industriellem Maßstab von Monokultur zu Monokultur transportiert werden, dann nach China, wo in gewissen Regionen bereits Blüten von Menschenhand bestäubt werden müssen, weil es keine Bienen mehr gibt.

In Österreich züchtet eine Familie Bienenköniginnen und verschickt sie in die ganze Welt. Denn wer die Bienen dazu bringen will, das zu tun, was der Mensch will – nämlich höhere Erträge –, muss die Königinnen beherrschen. Ist diese Manipulation der Schlüssel zur Erklärung des geheimnisvollen Massensterbens?

Davon verschont geblieben sind bis jetzt nur die sogenannten Killerbienen, die ihren Namen ihrer hohen Widerstandskraft und Aggressivität verdanken. Ein Imker im US-Bundesstaat Arizona, der sich auf Honig dieser Art spezialisiert hat, meint: "Die Killerbienen werden uns alle überleben."

Zum Einsatz kommen Radarbilder, Wärmekameras, Infrarot- und UV-Bilder, Magnetresonanz-, Zeitraffer-, Makro- und Satellitenaufnahmen. Anhand dieses überwältigenden Materials erzählt Imhoof von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben – sei es im Innern eines Bienenstocks oder bei der Begattung einer Königin im Flug.

Er interviewt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter auch seine Tochter und sein Schwiegersohn, die in Australien, wo das große Sterben noch nicht angekommen ist, ein Forschungsprojekt über Bienen leiten. Wird dort, auf einer einsamen Insel im Pazifik, die Arche Noah der Bienen sein?
 

Di. 21.09.21

+

Mi. 22.09.21

18:00 - 19:00 Uhr

+

02:15 - 03:02 Uhr

Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis

Die Macht der Vielen

Die Tierwelt birgt immer noch Geheimnisse. Es gibt mehr als 10 Millionen Spezies auf der Erde. Warum aber haben manche Arten mehr Erfolg, und andere wiederum scheitern? Die Doku-Reihe bietet tiefe Einblicke in die Erfolgsgeheimnisse der verschiedenen Spezies in der Natur.

Klein, schlau, zäh: Ameisen gibt es fast überall. Mit ihren vielen verschiedenen Arten bevölkern die kleinen Krabbler die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie leben in der Wüste oder im Regenwald, als Nomaden oder in echten Hightech-Bauten und haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zu ernähren. Die Dokumentation lüftet das Rätsel ihres Erfolgs – und präsentiert weitere Tiere, die auf ähnlich erstaunliche Art fast alle Winkel der Erde bevölkern.
 

Fr. 24.09.21

+

Sa. 25.09.21

+

Sa. 25.09.21

22:30 - 23:00 Uhr

+

09:30 - 10:00 Uhr

+

19:30 - 20:00 Uhr

Das Insektenmysterium

Zwischen Plage und Artensterben

Wie hängen das Artensterben und die plageartige Verbreitung einzelner Insekten zusammen? Warum sterben unzählige Insektenarten, während sich zugleich Borkenkäfer durch die Wälder fressen und die Brennhaare Tausender Eichenprozessionsspinner für Gefahr sorgen? Die Dokumentation geht diesen Fragen nach.

Borkenkäfer fressen sich durch unsere Wälder. Die Brennhaare Tausender Eichenprozessionsspinner verbreiten Schrecken. Gleichzeitig sterben unzählige Insekten. Wie passt das zusammen?

Massive Eingriffe des Menschen in die Natur führen zu einem dramatischen Artensterben, auch bei den Insekten. Verschwunden sind viele natürliche Feinde von Borkenkäfern oder Eichenprozessionsspinnern, sodass sich diese immer weiter ausbreiten können. Das Problem ist bekannt, die Lösung schwierig: Seit Monaten ringt die Bundesregierung um ein sogenanntes Insektenschutzgesetz. Die Verabschiedung im Bundestag wurde trotz Kabinettsbeschluss im Februar 2021 vertagt. Ziele wie die Ausweitung von Biotopen und eine lange diskutierte Eindämmung von Insektengiften scheitern womöglich. Insekten haben keine Lobby, kritisiert Prof. Lars Krogmann, Entomologe an der Uni Hohenheim und Direktor des Naturkundemuseums Stuttgart. Es sei höchste Zeit, dem dramatischen Artensterben etwas entgegenzusetzen. Ohne Insekten kann auch der Mensch langfristig nicht überleben, prognostiziert er. Viele Tausend Arten seien nützlich, nicht nur die allseits bekannte Honigbiene.

Insekten ernähren sich von anderen Insekten. Fehlen die natürlichen Feinde, breiten sich einige Arten explosionsartig aus. So zum Beispiel der Eichenprozessionsspinner. Dessen Brennhaare können gefährliche, allergische Reaktionen auslösen. Seinetwegen werden Spielplätze und Schulhöfe gesperrt, mancherorts werden Bacillus-thuringiensis-Präparate gegen die Plage eingesetzt. Das Mittel gilt als biologisch gut verträglich. Professor Wolfgang Rohe von der Hochschule in Göttingen aber warnt: Auch dieses Mittel führt zu Kollateralschäden. Viele Nützlinge in den Eichen werden mit abgetötet. Der Wissenschaftler erforscht, welche Insektenarten genau von dem Biozid mit dem Bacillus thuringiensis getroffen werden, und kommt zu dem Schluss: Besser wäre es, die natürlichen Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners anzusiedeln. planet e. zeigt, wie das Artensterben und die plageartige Verbreitung einzelner Insekten zusammenhängen.
 

       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

4

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung