Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 22. März 2020

 

 

 

März 2020

 

So. 01.03.20 16:30 - 17:00 Uhr

planet e.: Die Insektenretter

Dokumentation  - Filmtipp

Insektensterben ist ein Dauerthema. Doch weder über die genauen Zahlen, die Ursachen, noch über Lösungen herrscht Einigkeit. Die Wissenschaft sucht fieberhaft nach belastbaren Ergebnissen.

Im Fokus der Ursachenforschung stehen besonders die Chemiekonzerne und die Landwirtschaft. Zu Recht? "planet e." bekommt exklusive Einblicke in die Labore der Pestizidhersteller und spricht mit landwirtschaftlichen Rebellen.

Zentraler Bezugspunkt vieler Debatten über Insektensterben ist die sogenannte "Krefelder Studie". Sie stellte 2017 als erste Langzeitstudie für die vergangenen fast 30 Jahren einen Rückgang der Fluginsekten-Biomasse um 75 Prozent in einigen Gebieten fest. Doch was lässt sich aus der Studie als Trend ableiten? Längst ist eine Debatte um die Deutungshoheit entbrannt. Wie schlecht geht es den Insekten wirklich? Stehen wir kurz vor einer Auslöschung aller Insekten, oder ist die Katastrophe noch abzuwenden?

Professor Nico Eisenhaue sucht in einem versteckten Forschungslabor in Sachsen nach Antworten. Große und kleine Käfer mit Mikrochips auf dem Rücken krabbeln hier für die Wissenschaft. Das iDiv Ecotron ist eine gemeinsame Forschungsplattform des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Innenanlage beherbergt 24 identische Einheiten, sogenannte EcoUnits. Sie sehen aus wie gläserne Vitrinen und beinhalten verschiedene Ökosysteme. Nicht nur optisch erinnert alles an ein Szenario aus Science-Fiction-Filmen.

Auch die Chemiekonzerne sehen sich in der Pflicht. Nennen sich selbst auch "Insektenretter". Die letzten Jahre standen sie beim Thema Insektensterben allerdings in einem sehr ungünstigen Licht. Schließlich sollen ihre Pestizide ja gezielt Insekten töten, ob dabei auch immer die richtigen getroffen werden, daran hegen viele Zweifel. Aber: Der Forschungsaufwand von Unternehmen wie Bayer und BASF ist enorm. Häufig steht dabei die Hummel im Vordergrund. An ihr werden die Pestizide getestet.

Ebenfalls im Fokus steht die Landwirtschaft. Es wird viel für den Insektenschutz getan, aber oft ist dies noch nicht genug. Radikale Landwirte gibt es wenig, da es in der Landwirtschaft meist um möglichst hohe Erträge geht. Nicht so bei Thomas Fischer. Der Biobauer kauft kleine Flächen inmitten riesiger Äcker und verwandelt sie in Wildnis. Damit kämpft er gegen das Artensterben. Von anderen Landwirten kritisch beäugt, wird er fast zu einer Art Rebell. Seine Erfolge für die Insekten sind beachtlich. Ein wahrer Retter. Aber ist seine Methode auch auf ganz Deutschland übertragbar?

"planet e." zeigt Menschen, die sich gewollt oder ungewollt zu "Insektenrettern" entwickeln und möglicherweise wichtige Lösungen für eine Zukunft mit Insekten liefern können.
 

Di. 03.03.20

+

Mi. 04.03.20

+

Do. 05.03.20

16:50 - 17:40 Uhr

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14:20 - 15:10 Uhr

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12:00 - 12:45 Uhr

Expeditionen

Ameisen - Die heimliche Weltmacht  - Filmtipp

Ameisen sind eine heimliche Weltmacht auf unserem Planeten. Alle Ameisenarten zusammengenommen übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Sie sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen, und wie wir Menschen leben Ameisen in sozialen Staaten, führen Kriege und halten Sklaven. Für diese Dokumentation nimmt Wolfgang Thaler, der für seine Kameraarbeit bei den Dokumentationen "Assam - Im Land der Bienenbäume" und "Bienen - Ein Leben für die Königin" mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, gemeinsam mit den führenden Ameisenforschern der Welt Biologie und Verhaltensweisen verschiedenster Ameisenarten unter die Lupe.
Eine Dokumentation von Wolfgang Thaler
 

Mi. 04.03.20 11:15 - 12:10 Uhr

Expeditionen

Die Honigsammler von Yunann

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas. Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan, dem „roten Land“. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist. Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imker-Gebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, „zurück zur Natur“. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären „Bienenbart“ wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
 

Mi. 04.03.20

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Do. 05.03.20

14:20 - 15:10 Uhr

+

12:00 - 12:45 Uhr

Expeditionen

Ameisen - Die heimliche Weltmacht  - Filmtipp

Ameisen sind eine heimliche Weltmacht auf unserem Planeten. Alle Ameisenarten zusammengenommen übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Sie sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen, und wie wir Menschen leben Ameisen in sozialen Staaten, führen Kriege und halten Sklaven. Für diese Dokumentation nimmt Wolfgang Thaler, der für seine Kameraarbeit bei den Dokumentationen "Assam - Im Land der Bienenbäume" und "Bienen - Ein Leben für die Königin" mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, gemeinsam mit den führenden Ameisenforschern der Welt Biologie und Verhaltensweisen verschiedenster Ameisenarten unter die Lupe.
Eine Dokumentation von Wolfgang Thaler
 

Mi. 04.03.20

+

Do. 05.03.20

+

Fr. 06.03.20

16:50 - 17:40 Uhr

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14:20 - 15:10 Uhr

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12:45 - 13:35 Uhr

Expeditionen

Bienen - Ein Leben für die Königin  - Filmtipp

Der Film beginnt mit dem Erwachen des Bienenstocks im Frühjahr. Kurz vor dem Schlüpfen einer jungen Königin schwärmt die alte mit sämtlichen flugfähigen Arbeiterinnen aus, um sich eine neue Behausung zu suchen: Ein zweites, "wildes" Volk entsteht. Der Film verfolgt das Schicksal der beiden Bienenvölker vom ersten Ausfliegen im Frühjahr bis zu ihrem Überleben oder Tod im Winter. Er präsentiert die Biene als Wildtier und als eines der ältesten Nutztiere des Menschen zugleich.
Eine Dokumentation von Herbert Habersack
 

Mi. 04.03.20

+

Do. 05.03.20

+

Fr. 06.03.20

17:40 - 18:30 Uhr

+

15:10 - 16:00 Uhr

+

13:35 - 14:20 Uhr

Expeditionen

Hummeln - Bienen im Pelz  - Filmtipp

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperaturunempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Hummeln fliegen täglich in bis zu 18 Stunden bis zu 1000 Blüten an, um Nahrung zu suchen - selten mehr als zwei verschiedene Blütenarten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektarentnahme bestäubt. Außerdem bestäuben sie auch viele Obstarten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummelarten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalaya.
Eine Dokumentation von Kurt Mündl
 

Mi. 04.03.20

+

Do. 05.03.20

+

Fr. 06.03.20

18:30 - 19:18 Uhr

+

16:00 - 16:50 Uhr

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14:20 . 15:10 Uhr

Expeditionen

Im Reich der wilden Bienen  - Filmtipp

Für die meisten Menschen ist die Biene die "Honigbiene". Ihr Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, produziert Honig und Wachs im Dienste der Menschen. Doch allein in Mitteleuropa kommen über 560 weitere Bienenarten vor. Die meisten davon leben nicht gesellig in Kolonien, sondern einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen. Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen und ihre Lebensräume. Die Universum-Dokumentation zeigt die große Vielfalt der heimischen Wildbienen, dazu spannende Kämpfe und fantastische Bauwerke. Die Welt dieser farbenfrohen Individuen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.
Ein Film von Jan Haft
 

Do. 05.03.20 18:30 - 19:18 Uhr

Expeditionen

Winzige Wunder: Wenn die Eiszeit kommt

Im dritten und letzten Teil des Dokudreiteilers ist zu sehen, welche Strategien Insekten entwickelt haben, um den Winter zu überstehen. Marienkäfer etwa versammeln sich zu Hunderten an geschützten Stellen und überstehen Eis und Schnee dank einer Art Frostschutzmittel im Blut. Hornissen lassen ihr Volk zugrunde gehen, nicht ohne sich im Herbst einen letzten Rausch an gegorenen Beeren zu gönnen. Nur junge Königinnen überwintern im Boden, um im Frühling einen neuen Staat zu gründen. Bienen hingegen sammeln den ganzen Sommer über Nektar und Blütenstaub, um mit dem Honig den Stock zu heizen und das ganze Volk bei Schnee und Eis zu ernähren - unnütze Esser allerdings haben sie vorher umgebracht. Viele Insekten sind zu erstaunlichen Leistungen fähig. Was Zugvögel können, das können sie auch: So flattert der Admiral, ein farbenprächtiger Schmetterling, im Herbst über 2500 Meter hohe Alpenpässe, um im warmen Südeuropa den Winter zu verbringen. Andere Schmetterlinge schlüpfen erst bei Frost, wenn der Rest der Insektenwelt längst verschwunden ist. Das einzige Lebensziel dieser "Frostspanner" ist, sich zu paaren und Eier zu legen. Ohne irgendetwas gefressen zu haben, sterben sie nach kurzer Zeit.
 

Fr. 06.03.20 12:45 - 13:35 Uhr

Expeditionen

Bienen - Ein Leben für die Königin  - Filmtipp

Der Film beginnt mit dem Erwachen des Bienenstocks im Frühjahr. Kurz vor dem Schlüpfen einer jungen Königin schwärmt die alte mit sämtlichen flugfähigen Arbeiterinnen aus, um sich eine neue Behausung zu suchen: Ein zweites, "wildes" Volk entsteht. Der Film verfolgt das Schicksal der beiden Bienenvölker vom ersten Ausfliegen im Frühjahr bis zu ihrem Überleben oder Tod im Winter. Er präsentiert die Biene als Wildtier und als eines der ältesten Nutztiere des Menschen zugleich.
Eine Dokumentation von Herbert Habersack
 

Fr. 06.03.20 13:35 - 14:20 Uhr

Expeditionen

Hummeln - Bienen im Pelz  - Filmtipp

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperaturunempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Hummeln fliegen täglich in bis zu 18 Stunden bis zu 1000 Blüten an, um Nahrung zu suchen - selten mehr als zwei verschiedene Blütenarten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektarentnahme bestäubt. Außerdem bestäuben sie auch viele Obstarten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummelarten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalaya.
Eine Dokumentation von Kurt Mündl
 

Fr. 06.03.20 14:20 . 15:10 Uhr

Expeditionen

Im Reich der wilden Bienen  - Filmtipp

Für die meisten Menschen ist die Biene die "Honigbiene". Ihr Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, produziert Honig und Wachs im Dienste der Menschen. Doch allein in Mitteleuropa kommen über 560 weitere Bienenarten vor. Die meisten davon leben nicht gesellig in Kolonien, sondern einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen. Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen und ihre Lebensräume. Die Universum-Dokumentation zeigt die große Vielfalt der heimischen Wildbienen, dazu spannende Kämpfe und fantastische Bauwerke. Die Welt dieser farbenfrohen Individuen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.
Ein Film von Jan Haft
 

Di. 10.03.20

+

Fr. 13.03.20

20:15 - 21:00 Uhr

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12:00 - 12:45 Uhr

Abenteuer Erde - Geheimnisvoller Garten

Frühlingserwachen

Schon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Wir schaffen uns unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wir wenig wissen - und von denen wir manchmal gar nichts wissen wollen.

Die Natur spart nicht; sie prasst mit Farben und Formen. Das ist das, was wir an ihr so lieben; gerade im Garten; sie ist geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts! In der Natur wird alles wiederverwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Garten leben noch mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Küchenabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Aber neben all diesen Nützlingen sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" Dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.
 

Do. 12.03.20 10:25 - 11:10 Uhr

Hummeln - Bienen im Pelz

Dokumentation  - Filmtipp

Hummeln zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kurt Mündl gibt in seinem Film spannende und humorvolle Einblicke in das Leben der "Bienen im Pelz".

Hummeln gelten als gutmütig und freundlich. Von den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie gibt es hierzulande mehr als 30 Arten, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen?
Regisseur Kurt Mündl folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Er ist mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Mit Augenzwinkern und Humor hat der Filmautor die Informationen über das weitgehend unbekannte Leben der Hummeln verpackt.
 

Fr. 13.03.20 12:00 - 12:45 Uhr

Abenteuer Erde - Geheimnisvoller Garten

Frühlingserwachen

Schon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Wir schaffen uns unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wir wenig wissen - und von denen wir manchmal gar nichts wissen wollen.

Die Natur spart nicht; sie prasst mit Farben und Formen. Das ist das, was wir an ihr so lieben; gerade im Garten; sie ist geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts! In der Natur wird alles wiederverwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Garten leben noch mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Küchenabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Aber neben all diesen Nützlingen sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" Dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.
 

Fr. 13.03.20

+

Sa. 14.03.20

21:15 - 21:45 Uhr

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08:30 - 09:00 Uhr

Die Reportage

Eine Chance für Wildbiene, Schmetterling und Co.

Ein Film mit praktischen Tipps, wie Naturschutz im eigenen Garten oder auf dem Balkon gelingen kann.

Was können wir direkt vor unserer Haustür gegen Insektensterben und für Artenvielfalt tun? Grit und Peter Schmitt aus Mirow in Mecklenburg-Vorpommern fangen bei sich im Garten an: Aus der grünen Rasenfläche hinter ihrem Haus soll ein Naturparadies werden, in dem es summt und brummt.

Wertvolle Tipps bekommt das Ehepaar von Naturgarten-Expertin Susanne Reiter. Anschaulich erklärt sie, welche Pflanzen Hobbygärtnerinnen und -gärtner auswählen sollten, um Wildbienen, Schmetterlingen und Vögel eine Heimat zu bieten.

Die Zahl der Insekten in Deutschland ist in den letzten 30 Jahren um 75 Prozent zurückgegangen. Mehr als die Hälfte der in Deutschland heimischen, knapp 550 Wildbienenarten gelten inzwischen als gefährdet. Es wird immer stiller an norddeutschen Knicks, Waldrändern und Feldwegen. Für viele pollentragende Wildpflanzen wie Natternkopf oder Disteln ist heute in der aufgeräumten, intensiv genutzten Landschaft kaum noch Platz. Viele Insektenarten sind durch ihr langsames Verschwinden in ihrer Existenz bedroht.

Immer mehr Hobbygärtner und Gartenbesitzer wollen deshalb etwas tun. Naturnahes Gärtnern liegt im Trend - und es hat Potenzial: Zusammengenommen sind die Gärten in Deutschland in ihrer Fläche ungefähr so groß wie alle deutschen Naturschutzgebiete zusammen.

"Gärten können die Natur nicht ersetzen", sagt Naturgarten-Expertin Susanne Reiter, "Aber sie können Rückzugsorte bilden für Insekten und Vögel, von wo aus sie sich erholen und entwickeln können."

Auch in dem kleinen Dorf Witzin in Mecklenburg-Vorpommern werden die Spaten ausgepackt. Besonders die alteingesessenen Witziner merken, dass es immer weniger Vögel und Insekten in ihrer Gemeinde gibt. Um dies zu ändern, hat Bürgermeister Hans Hüller zusammen mit Naturgarten-Expertin Susanne Reiter und den Witzinern einen Plan entwickelt, damit es im Sommer im Ort wieder summt und brummt. Dass grüne Rasenflächen weichen sollen und von Steuergeldern Pflanzen gesät werden, die gemeinhin als "Unkraut" bezeichnet werden - daran müssen sich manche Witziner erst noch gewöhnen.
 

Mo. 16.03.20 18:30 - 19:18 Uhr

Expeditionen

Wiener Gstettn

Umgeben von Stadtwüste, sterilem Beton oder ödem, überpflegtem Einheitsgrün verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Die Stadt wächst unaufhaltsam. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, sprießt und krabbelt es, die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind Gstettn oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Mehr als zweitausend Pflanzenarten sind im Wiener Stadtgebiet zu finden. Aber ebenso die Hälfte der österreichischen Brutvögel und zwei Drittel der österreichischen Säugetierarten. Viele Wiener Gstettn beherbergen eine Reihe von bedrohten Arten, wie zum Beispiel die Haubenlerche, Nachtigall, Gottesanbeterin oder Rotbauchunke. Unzählige Säugetiere, Vögel und Amphibien finden hier wieder Lebensraum - Maulwürfe, Wildkaninchen, Waschbären und auch Spechte, Frösche und Eidechsen. Weiters erobern sich Insekten wie Holzbienen, Libellen, Schmetterlinge und Marienkäfer hier ein Zuhause. Die Wildnis in der Stadt ist geprägt von stetem Kommen und Gehen, ein Kampf ums Überleben, um Ressourcen und natürlichen Lebensraum, der immer knapper wird.
 

Mi. 18.03.20 19:40 - 20:15 Uhr

Re: Wunderbiene am Nil

Deutscher Imker auf Mission

Gerade beginnt man zu erforschen, weshalb die ägyptische „Wunderbiene“ Varroa tolerant ist, und schon droht sie zu verschwinden. Für den deutschen Imker Günter Friedmann geradezu tragisch. Darstellungen aus der Pharaonenzeit zeigen, dass in Ägypten seit mehr als 3.000 Jahren mit der sogenannten Lamarckii geimkert wurde. Das Verschwinden dieser Biene wäre also nicht nur hinsichtlich ihrer Genetik, sondern auch kulturell ein immenser Verlust. Wie auch in Europa sieht Günter Friedmann die ägyptische Imkerei in einer prekären Situation. Da sind zum einen Krankheiten und Parasiten, die den hochgezüchteten europäischen Bienen zusetzen, aber auch die Bedrohungen durch die konventionelle Landwirtschaft, die mit Pestiziden arbeitet. Zusammen mit seinem ägyptischen Partner, dem Imker Islam Siam, begibt sich Friedmann auf eine Reise an den Nil, um nach weiteren Beständen der robusteren Lamarckii-Bienen zu suchen. Für den überzeugten Bio-Imker ist die ans Klima angepasste Bienenart der ideale Schlüssel für Ägyptens zukünftige ökologische Imkerei. Gleichzeitig kann man vielleicht aus der traditionellen Haltung der Lamarckii Rückschlüsse gewinnen, welche Strategien im Kampf gegen die Varroa helfen. Und schließlich versuchen Friedmann und sein Partner, mit Bauern in Kontakt zu kommen, um für mehr ökologische Landwirtschaft zu werben. Wie in Europa gilt es auch bei ihnen, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Bienen zu schaffen.
 

Do. 19.03.20 15:30 - 16:15 Uhr

Winzige Wunder (3/3)

Wenn die Eiszeit kommt

Wenn es Winter wird, verschwinden die Insekten aus Wiesen und Wäldern. Sie haben unterschiedliche Strategien entwickelt, mit denen sie die kalte Jahreszeit überstehen.

Marienkäfer etwa versammeln sich zu Hunderten an geschützten Stellen und überstehen Eis und Schnee dank einer Art Frostschutzmittel im Blut. Hornissen lassen ihr Volk zugrunde gehen, nicht ohne sich im Herbst einen letzten Rausch an gegorenen Beeren zu gönnen.

Nur junge Königinnen überwintern im Boden, um im Frühling einen neuen Staat zu gründen. Bienen hingegen sammeln den ganzen Sommer über Nektar und Blütenstaub, um mit dem Honig den Stock zu heizen und das ganze Volk bei Schnee und Eis zu ernähren - unnütze Esser allerdings haben sie vorher umgebracht.

Viele Insekten sind zu erstaunlichen Leistungen fähig. Was Zugvögel können, das können sie auch: So flattert der Admiral, ein farbenprächtiger Schmetterling, im Herbst über 2500 Meter hohe Alpenpässe, um im warmen Südeuropa den Winter zu verbringen. Andere Schmetterlinge schlüpfen erst bei Frost, wenn der Rest der Insektenwelt längst verschwunden ist. Das einzige Lebensziel dieser "Frostspanner" ist, sich zu paaren und Eier zu legen. Ohne irgendetwas gefressen zu haben, sterben sie nach kurzer Zeit.
 

Mo. 23.03.20 10:45 - 11:00 Uhr

total phänomenal

Superaugen

Augen - ein Erfolgsmodell der Evolution. Die erstaunlichen Sehapparate sind für viele verschiedene Lebewesen das Mittel der Wahl, um sich in ihrer Umwelt zurecht zu finden. Wie viel Hightech in einem Linsenauge steckt, wie das Scharfstellen funktioniert, wie die Rezeptoren arbeiten und Bilder im Gehirn entstehen, all das stellt dieser Film anschaulich dar. Wir begleiten die 20-jährige Hannah zum Optiker und in den Zoo, wo sie erkennt: Nicht alle Augen funktionieren gleich! Bilder aus der Sicht von Tintenfischen, Fliegen oder Greifvögeln machen deutlich, wie unterschiedlich sich der Sehsinn im Tierreich entwickelt hat. Das Komplexauge der Insekten kann zehnmal schnellere Bewegungen wahrnehmen als wir. Mit ihren UV-Rezeptoren erkennen Bienen die "geheimen Signale" so mancher Blüte. Falken besitzen auf ihrer Netzhaut eine Art eingebautes Fernglas. Katzen können dank einer reflektierenden Schicht hinter ihren Sinneszellen auch bei schwächstem Licht noch sehen. Das menschliche Auge ist also längst nicht das Nonplusultra, aber dennoch irgendwie ein Superauge!
 

Mo. 23.03.20 12:15 - 12:50 Uhr

Re: Obst ohne Gift

Reportage

Pilzbefall und Insekten machen vielen Obstbauern zu schaffen. Konventionelle Landwirte setzen Pestizide ein, die Kollegen aus der Biobranche verwenden Schwefel und Kupfer. Doch es gibt nachhaltigere Methoden. Harald Quint ist Bankkaufmann und Jurist. Vor gut 10 Jahren beschloss er, nachhaltig zu investieren. In Grund und Boden, den er mit Obstanbau natürlich bewirtschaften wollte. Die für die Ernte schädlichen Insekten wie Apfel- oder Pflaumenwickler bekämpft er nicht mit Insektiziden, sondern mit Hühnern. Damit auch bei niedrigen Temperaturen seine Obstblüten befruchtet werden, züchtet er Wildbienen und auch für Früchte, die nicht den optischen Qualitätsansprüchen des Einzelhandels entsprechen, sucht er nach Lösungen. Auf 1,5 Hektar will er in diesem Jahr erstmalig auf alle Mittel verzichten und setzt nur auf die Kraft von 800 Hühnern, die Pflaumen und Birnen frei von Schädlingen halten. Klaus Rummel aus Nußdorf in der Pfalz sieht die Zukunft des Weinanbaus in neuen Sorten. Auf eigenes Risiko züchtet er seit 30 Jahren pilzwiderstandsfähige Reben. Jetzt könnte ihm der Durchbruch gelungen sein. Mit einer Sorte, die viele Trauben hervorbringt, hat er einen fruchtigen Weißwein gekeltert. Trotzdem züchtet er weiter. Neue Sorten braucht das Land – ist sein Credo. Der Schweizer Michael Dusong bringt mit seinem Versandhandel „Ugly Fruits“ optisch minderwertige Früchte auf den Markt. Wenn derartiges Obst auch den deutschen Konsumenten schmecken würde, dann – und da sind sich viele Obstbauern einig - könnten sie den Kupfereinsatz noch weiter minimieren.
 

Mi. 25.03.20 09:30 - 09:45 Uhr

Tiere und Pflanzen

Faszination Insekten

Faszination statt Ekel" ist das Motto dieses Films! Großartige Makroaufnahmen zeigen den Zuschauern den überwältigenden Arten- und Formenreichtum der Insekten. Die Sechsbeiner sind bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Wer aber einmal genauer hinschaut, erkennt, wie faszinierend die Welt der Insekten tatsächlich ist: Ameisenlöwen lauern im Sand auf Beute, Libellen fangen Fliegen in der Luft, bei der Gottesanbeterin endet die Paarung häufig tödlich. Insekten jagen und sie werden gejagt. Dabei sind sie aber nicht schutzlos. Der Schnellkäfer kann sich mit akrobatischen Sprüngen aus dem Staub machen und der Bombardierkäfer setzt sich mit chemischen Waffen zur Wehr. Wie nützlich der Marienkäfer ist, weiß fast jedes Kind. Aber auch Totengräber und Mistkäfer erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Ohne Insekten wäre unsere Welt eine völlig andere.
 

Mi. 25.03.20 15:15 - 16:00 Uhr

NDR WissensCheck

Rettung für die Bienen

Das Bienensterben ist ein weitreichendes Problem - seit den frühen 2000er Jahren sind Millionen Bienen einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Expertenschätzungen zufolge beläuft sich der wirtschaftliche Nutzen bestäubender Insekten weltweit auf bis zu 500 Milliarden Euro jährlich. Über die Hälfte unserer Lebensmittelproduktion hängt direkt oder indirekt davon ab. Bedroht das Insektensterben über kurz oder lang auch den Menschen?
WissensCheck-Moderator Tim Berendonk ist am Celler Landesinstitut für Bienenkunde, dem niedersächsischen Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung. In der institutseigenen Imkerei bekommt er Einblicke in die faszinierende Welt eines Bienenstocks und checkt, warum der Mensch die beste Lebensversicherung der Honigbiene ist.
Was ist der Grund für das Verschwinden vieler Insekten? Und sind wirklich alle Bienen in ihrer Existenz bedroht? Der NDR WissensCheck prüft Fakten und Mythen zum Thema "Bienensterben".
Faktencheck "Bienensterben"
Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten nur an eine bestimmte Art: die westliche Honigbiene. Doch neue Studien beweisen, "Biene Maja" stirbt gar nicht aus, stark bedroht sind jedoch ihre wilden Schwestern, die Wildbienen! Rund 580 Arten gibt es, etwa die Hälfte steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Woran liegt das? Und warum geht es der Honigbiene im Vergleich mit ihren wilden Verwandten so gut?
Lebensräume für Insekten schaffen
In manchen deutschen Regionen gibt es heute mehr als 75 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Langzeitbeobachtung Krefelder Forscher. Klar ist: Wenn wir weiterhin Schmetterlinge, Wildbienen, Falter und andere Insekten in Deutschland haben wollen, sollte sich etwas ändern, besonders in der Landwirtschaft. Was können Landwirte, aber auch Städte und Gemeinden tun, um wieder eine insektenfreundlichere Umgebung zu schaffen? Wir machen den Maßnahmencheck.
Insektenfreundlicher Garten
Jeder kann etwas für Wildbienen und andere Insekten tun, egal wie klein Garten oder Balkon sind. Ein paar Dinge gilt es aber zu beachten: Eine bunte Blütenpracht ist nicht automatisch auch ein reich gedeckter Tisch für Wildbienen. Welche Pflanzen eignen sich für einen insektenfreundlichen Garten? Auch viele "Insektenhotels" sind für Wildbienen, Schmetterlinge und Co. eher ungeeignet. Worauf kommt es beim Kauf an? Was lässt sich tun, damit es im Garten wieder summt und brummt?
 

Sa. 28.03.20

+

So. 29.03.20

15:45 - 16:30 Uhr

+

09:45 - 10:30 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Frühlingserwachen

Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder einige Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.
 

Sa. 28.03.20

+

So. 29.03.20

16:30 - 17:15 Uhr

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10:30 - 11:15 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Erntezeit

Seit über 5.000 Jahren werden vom Menschen Gärten angelegt. Zunächst waren es reine Nutzgärten. Dort wurde angepflanzt, was man für die tägliche Ernährung brauchte. Aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So wurde der Nutzgarten allmählich zum Ziergarten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum etwa produziert jedes Jahr im Frühling Abertausende Blüten und trägt später ein paar Hundert Äpfel. Die werden im Herbst von einer Vielzahl von Tieren erwartet, wie etwa den Igeln und Wachholderdrosseln. Allein in Deutschland gibt es Millionen von Gärten. Sie bieten vielen zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögeln, Siebenschläfern und seltenen Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen zum Beispiel vertilgen unzählige Schadinsekten. Wenn das Nest in Ruhe gelassen wird, fangen und töten Feldwespen im Laufe eines Sommers mehrere Hundert Raupen, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen natürlichen Helfer im Kampf gegen Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne davon verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse. Die letzte Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" folgt den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen und zeigt auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten in heimischen Gärten zusammenleben. Und warum es gut und wichtig ist, wenn man der Natur im Garten etwas mehr Raum gibt.
 

 

 

April 2020

 

Mi. 01.04.20 20:15 - 21:00 Uhr

Expeditionen ins Tierreich

Wildes Berlin

Berlin ist eine pulsierende Metropole. Zugleich ist die Stadt Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil der Stadt, eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder.
Nach dem Silvesterfeuerwerk, wenn die Berliner Seen von Eis bedeckt sind, teilen sich ganz unterschiedliche Wasservögel die wenigen eisfreien Stellen in der Spree oder im Landwehrkanal.
Mit dem Tauwetter beginnt die geschäftige Zeit der Tiere. Biber reparieren ihre Burgen und müssen sich mit dem Berliner Fährbetrieb über die Vorfahrt "einigen". Der Wanderfalke vom Roten Rathaus bezieht wieder sein Revier hoch über dem Alexanderplatz. Und eine Eichhörnchen-Mutter versorgt emsig ihren Nachwuchs im vierten Stock eines Mietshauses.Die Stadt wird zum Großstadtdschungel.
Über 400.000 Bäume gibt es in Berlin. Wenn sie endlich wieder Laub tragen, wird die Stadt zum Großstadtdschungel. Überall finden Brutpaare zusammen. In Kanonenrohren, auf Fenstersimsen oder in Fahrradkörben werden hungrige Küken versorgt. 300 Stockenten legen ihre Eier; einige brüten auf Balkonen, andere in Blumenkästen. Die scheueren Tiere in Berlin warten, bis es Nacht wird. Waschbären machen sich im Tiergarten auf die Suche nach Nahrung und finden sie manchmal an nicht ungefährlichen Orten. In einem Berliner Hinterhof macht ein Dachs die Treppenhäuser unsicher. Auch Kaninchen, Nashornkäfer und Füchse finden ihre Nische in der Millionenstadt. Ein Paradies für Insekten
Der Sommer ist die schönste Zeit in Berlin. Nicht nur Menschen, sondern auch Spatzen bevölkern die Biergärten. Die schrillen Rufe der Mauersegler erfüllen die Luft. Bienenvölker schwärmen aus. Für die fleißigen Insekten ist die extrem hohe Pflanzenvielfalt der Stadt das Paradies, solange sie sich von den Fangarmen der Gottesanbeterinnen fernhalten.
Im Herbst bereiten sich die Tiere auf den Winter vor
Der Herbst kündigt sich mit kürzeren Tagen und kühleren Nächten an. Jungfüchse müssen nun bald ihrer eigenen Wege gehen, Igel suchen Winterquartiere. Auch Mäuse und Eichhörnchen bereiten sich auf den Winter vor. Die Stare verlassen Berlin vor Einbruch der kalten Jahreszeit: In immer größeren Schwärmen finden sie sich am Berliner Abendhimmel zu einem spektakulären Schauspiel zusammen.
Festival of Lights
Der Jahreskreis schließt sich im Oktober mit dem Festival of Lights. Noch einmal leuchtet die Stadt in bunten Farben. Das Licht dringt bis in die dunkelsten Winkel. Die wilden Tiere Berlins lassen sich davon nicht stören. Sie sind genauso frech und ungezähmt wie der Trubel in ihrer Heimatstadt.
 

Fr. 03.04.20 06:00 - 06:45 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Frühlingserwachen  - Filmtipp - unglaubliche Zeitraffer und Makroaufnahmen

Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder einige Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.
 

Fr. 03.04.20 06:45 - 07:30 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Erntezeit  - Filmtipp - unglaubliche Zeitraffer und Makroaufnahmen

Seit über 5.000 Jahren werden vom Menschen Gärten angelegt. Zunächst waren es reine Nutzgärten. Dort wurde angepflanzt, was man für die tägliche Ernährung brauchte. Aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So wurde der Nutzgarten allmählich zum Ziergarten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum etwa produziert jedes Jahr im Frühling Abertausende Blüten und trägt später ein paar Hundert Äpfel. Die werden im Herbst von einer Vielzahl von Tieren erwartet, wie etwa den Igeln und Wachholderdrosseln. Allein in Deutschland gibt es Millionen von Gärten. Sie bieten vielen zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögeln, Siebenschläfern und seltenen Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen zum Beispiel vertilgen unzählige Schadinsekten. Wenn das Nest in Ruhe gelassen wird, fangen und töten Feldwespen im Laufe eines Sommers mehrere Hundert Raupen, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen natürlichen Helfer im Kampf gegen Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne davon verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse. Die letzte Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" folgt den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen und zeigt auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten in heimischen Gärten zusammenleben. Und warum es gut und wichtig ist, wenn man der Natur im Garten etwas mehr Raum gibt.
 

Fr. 03.04.20 07:20 - 07:50 Uhr

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Dokumentation

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg in Brandenburg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern.
 

Fr. 03.04.20

+

Sa. 04.04.20

11:45 - 12:15 Uhr

+

08:45 - 09:15 Uhr

BAYER, Bauern und die Bienen

Ein Konzern unter Druck

In der Landwirtschaft sind Insektengifte nicht immer zu vermeiden. Manche Substanzen beseitigen aber nicht nur Schädlinge, sondern schädigen Bienen. In der Kritik: die Neonicotinoide.

Der Bayer-Konzern, einer der Hersteller, gerät unter Druck: "ZDFzoom"-Recherchen ergeben, dass manche Giftstoffe längst hätten verboten werden müssen. Auch die Übernahme von Monsanto und Schadenersatzklagen in Sachen Glyphosat haben dem Konzern zugesetzt.

Für die Bayer AG und andere Hersteller sind Insektengifte ein Kerngeschäft. Insgesamt landen jedes Jahr Tausende Tonnen auf den Äckern. Allein in Deutschland konnten die Unternehmen im Jahr 2018 Mittel für knapp 1,3 Milliarden Euro verkaufen.

Die Wirkung der Mittel ist sehr umstritten. Einige, wie etwa die Gruppe der Neonicotinoide, stehen unter dem Verdacht, massiv zum Bienensterben beizutragen. Vor allem Umweltschützer machen mobil und fordern ein Verbot von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln. Seit über 20 Jahren warnen Wissenschaftler und Studien vor den negativen Auswirkungen der Neonicotionoiden.

"ZDFzoom"-Reporter Berndt Welz geht der Frage nach: Hat die Industrie mithilfe der Behörden ein Verbot der Stoffe über Jahre verschleppt?
 

Fr. 03.04.20 19:05 - 20:00 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

20:15 - 21:10 Uhr
Sa. 04.04.20 07:00 - 08:00 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

07:50 - 08:45 Uhr
Sa. 04.04.20 22:10 - 23:35 Uhr

Das große Insektensterben

Dokumentation

Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen – und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden – allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.
 

So. 05.04.20

+

Mo. 06.04.20

15:25 - 16:10 Uhr

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01:35 - 02:20 Uhr

Geheimnisvoller Garten (1/2)

Frühlingserwachen  - Filmtipp - unglaubliche Zeitraffer und Makroaufnahmen

Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder einige Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.
 

So. 05.04.20

+

Mo. 06.04.20

16:10 - 16:55 Uhr

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02:20 - 03:05 Uhr

Geheimnisvoller Garten (2/2)

Erntezeit  - Filmtipp - unglaubliche Zeitraffer und Makroaufnahmen

Seit über 5.000 Jahren werden vom Menschen Gärten angelegt. Zunächst waren es reine Nutzgärten. Dort wurde angepflanzt, was man für die tägliche Ernährung brauchte. Aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So wurde der Nutzgarten allmählich zum Ziergarten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum etwa produziert jedes Jahr im Frühling Abertausende Blüten und trägt später ein paar Hundert Äpfel. Die werden im Herbst von einer Vielzahl von Tieren erwartet, wie etwa den Igeln und Wachholderdrosseln. Allein in Deutschland gibt es Millionen von Gärten. Sie bieten vielen zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögeln, Siebenschläfern und seltenen Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen zum Beispiel vertilgen unzählige Schadinsekten. Wenn das Nest in Ruhe gelassen wird, fangen und töten Feldwespen im Laufe eines Sommers mehrere Hundert Raupen, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen natürlichen Helfer im Kampf gegen Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne davon verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse. Die letzte Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" folgt den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen und zeigt auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten in heimischen Gärten zusammenleben. Und warum es gut und wichtig ist, wenn man der Natur im Garten etwas mehr Raum gibt.
 

Mo. 06.04.20 12:15 - 13:10 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

Do. 09.04.20 10:45 - 11:15 Uhr

Insekten in Gefahr

Ratgeber

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Soll man sich darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Ist man verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film "Rettet die Insekten" macht ...
 

Do. 09.04.20 10:55 - 11:55 Uhr

Planet Wissen

Die Ameise - das größte Raubtier der Welt  - Filmtipp

Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem: Indem sie tote Tiere fressen, sind sie die Müllabfuhr der Natur, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - doch diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise.

Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen während der vergangenen Jahrzehnte eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten.

Wissenschaftler befürchten, dass die Argentinische Ameise das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen.

Gäste im Studio:
- Prof. Dr. Jürgen Heinze, Evolutionsbiologe
- Prof. Dr. Susanne Foitzik, Verhaltensbiologin
 

11:15 - 12:15 Uhr
13:30 - 14.30 Uhr

+

22:15 - 23:15 Uhr

Sa. 11.04.20 05:30 - 06:30 Uhr

Planet Wissen

Die Ameise - das größte Raubtier der Welt  - Filmtipp

Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem: Indem sie tote Tiere fressen, sind sie die Müllabfuhr der Natur, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - doch diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise.

Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen während der vergangenen Jahrzehnte eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten.

Wissenschaftler befürchten, dass die Argentinische Ameise das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen.

Gäste im Studio:
- Prof. Dr. Jürgen Heinze, Evolutionsbiologe
- Prof. Dr. Susanne Foitzik, Verhaltensbiologin
 

So. 12.04.20 07:05 - 08.00 Uhr

Das große Insektensterben

Dokumentation

Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen – und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden – allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.
 

So. 12.04.20 14:00 - 15:00 Uhr

Planet Wissen

Die Ameise - das größte Raubtier der Welt  - Filmtipp

Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem: Indem sie tote Tiere fressen, sind sie die Müllabfuhr der Natur, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - doch diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise.

Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen während der vergangenen Jahrzehnte eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten.

Wissenschaftler befürchten, dass die Argentinische Ameise das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen.

Gäste im Studio:
- Prof. Dr. Jürgen Heinze, Evolutionsbiologe
- Prof. Dr. Susanne Foitzik, Verhaltensbiologin
 

So. 12.04.20 20:15 - 21:45 Uhr

Das grüne Wunder - Unser Wald

Dokumentation

Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der Film bietet sensationelle Einblicke in das geheime Leben von Pflanzen und Tieren. Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Der Film enthüllt ein sehr differenziertes Bild vom Wald und unternimmt am Ende eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit. Darin ist der wirkliche Urwald zu sehen, wie er hierzulande ohne den Einfluss des Menschen gewachsen war.
 

Di. 14.04.20 09:00 - 09:25 Uhr

Anna und die wilden Tiere

Wer lebt im Garten?

Anna ist auf Schatzsuche. In drei verschiedenen Gärten muss sie eine Schatztruhe finden, in der jeweils eine Aufgabe auf sie wartet. Ob Anna die lösen kann? Es gilt, ein Insektenhotel zu bauen, Futter mit einer Bodenfalle zu fangen und ein Wespennest zu fotografieren. Hilfe bekommt Anna auch: Martin zeigt ihr in einem naturnahen Garten, wie ein erstklassiges Wildbienenhotel gebaut wird. Und dabei erfährt Anna auch, welche Pflanzen Bienen mögen – und welche zwar schön aussehen, für Bienen aber nichts sind. Weil deren Blüten weder Pollen noch Nektar haben. Bei Antje, die kranke Igel aufnimmt und gesund pflegt, findet Anna heraus, was es mit der Bodenfalle auf sich hat. Und erfährt, was der Mensch in seinem Garten tun kann, damit viele Tiere dort leben können. Die letzte Aufgabe ist Anna nicht so ganz geheuer: ein Wespennest fotografieren. Sie wurde schon ein paar Mal gestochen und das tat richtig weh. Aber dieses Mal hat sie den Wespenberater Erik an ihrer Seite. Mit ihm siedelt sie sogar ein Wespennest um. Ausgestattet mit vielen nützlichen Tipps rund um die Wespen macht Anna ein super Foto. Und weiß jetzt, dass Wespen im Garten sehr nützlich sind. Und dass man sie mit einem raffinierten Trick ganz leicht auf Abstand halten kann. Kuchen und Brotzeit auf der Terrasse ohne Wespen? Na klar.
 

Fr. 17.04.20 10:35 - 11:30 Uhr

Das große Insektensterben

Dokumentation

Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen – und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden – allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.
 

Fr. 17.04.20 10:55 - 11:55 Uhr

Planet Wissen:
Das große Insektensterben - Was können wir tun?

Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für uns Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben unsere Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Bestandteile der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten über mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was können wir gegen das Artensterben unternehmen?

Zu Gast im Studio:
Dr. Lars Krogmann, Insektenkundler am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Der Biologe fordert die Politik zum Handeln auf. Jüngst präsentierte er zusammen mit anderen Entomologen Umweltministerin Svenja Schulz ein 9 - Punkteprogramm gegen das Insektensterben.
Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein. Die Freiburger Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie plädiert dafür, mehr EU-Fördermittel als Anreiz für ökologische orientierte Landwirtschaft bereit zu stellen. Nur so könne in Zukunft dem Artensterben Einhalt geboten und die Biodiversität in unseren Kulturlandschaften erhalten bleiben.
 

11:15 - 12:15 Uhr
13:30 - 14:30 Uhr
Fr. 17.04.20

+

Sa. 18.04.20

17:50 - 18:35 Uhr

+

22:35 - 23:20 Uhr

Im Königreich der Ameisen (1/2)
Ein Ameisenreich entsteht
 

Die zweiteilige Dokumentation widmet sich der Lebensform einer ganz bestimmten Insektenfamilie: den Ameisen.
Sie kommen mit mehr als 10.000 Arten auf allen Kontinenten der Welt vor....

Bei den Ameisen haben die Arbeiterinnen zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Sie müssen das Ameisennest bauen, Beutetiere jagen, die größer sind als sie selbst, die Königin füttern und je nach Temperatur und Feuchtigkeit im Ameisenbau die Larven von einem Ort zum anderen transportieren. Die Dokumentation zeigt auch verschiedene Kampf- und Überlebensstrategien. Die Ameisenart Polyergus samurai zum Beispiel benutzt chemische Waffen und hormonelle Täuschungsmanöver, um ihre Königin ins Nest der rivalisierenden Formica japonica zu schmuggeln und dort ihre Larven aufziehen zu lassen. Die rote Formica sanguinea attackiert mit raffinierten Jagdtechniken das Nest der Formica japonica, kidnappt deren Larven, versklavt sie und macht sie zu ihrer nächsten Generation von Arbeiterinnen. Camponotus japonicus wendet dieselbe Technik bei Polyergus samurai an. Dann ist da noch ein großer Feind: der Pilz Beauveria bassiana. Er ist in der Lage, mit seinen Sporen ganze Ameisenkolonien zu vernichten. Und manche Vögel "baden" in Roten Feuerameisen (Solenopsis invicta), um lästige Parasiten im Gefieder loszuwerden, denn die Ameisensäure tötet Milben und andere Schädlinge ab. '
 

Fr. 17.04.20 18:35 - 19:20 Uhr Im Königreich der Ameisen (2/2)
Gefährliche Nähe

Der zweite Teil der Dokumentation zeigt das Verhältnis der Ameisen zu anderen Insekten. Er beginnt mit dem nächtlichen Hochzeitsflug von Camponotus japonicus und zeigt, wie die Arbeiterinnen die Ameisenlarven, die zwei- bis dreimal größer sind als sie selbst, monatelang umsorgen, sauber halten und füttern. Doch die Arbeiterinnen kümmern sich auch um die Larven eines anderen Insekts, die des Schmetterlings Niphanda fusca. Im Gegenzug bedienen sie sich am kostbaren, zucker- und aminosäurehaltigen Honigtau, den die Schmetterlingslarven produzieren. Unterdessen legen die 0,8 Millimeter kleinen, parasitären Buckelfliegen (Phoridae) ihre Eier in das Hinterteil der Camponotus japonicus. Dort gedeihen ihre Larven, indem sie die inneren Organe ihrer Wirtstiere auffressen. Die Rote Feuerameise (Solenopsis invicta) wiederum zieht Blattläuse groß, denn sie ist am Honigtau und an den Pflanzenabfällen interessiert, die diese Insekten ausscheiden und die den Ameisen als Bau-, Reparatur- und Kühlmaterial für ihr Nest dienen. Die Ameisengrillen (Myrmecophilidae) wiederum bedecken ihre Körper mit den Pheromonen der Roten Feuerameise (Solenopsis invicta). Dadurch bekommen sie denselben chemischen Fingerabdruck und können sich nicht nur unbemerkt unter die Ameisen mischen, sondern auch deren Puppen auffressen. Die Schwebfliege-Gattung Microdon legt ihre Eier an einen sicheren Ort, an dem es garantiert nie an Nahrung mangelt: Im Bau von Formica japonica frisst jede kleine Schwebfliege rund 120 Ameisenlarven, bevor sie ihr Nest gestärkt und ausgewachsen verlässt. Der Schmetterling Niphanda fusca legt seine Eier in das Nest von Ameisen, die Blattläuse großziehen. So geht er sicher, dass sein Nachwuchs alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt. Zur Abwechslung eine friedliche Art der Kohabitation.
 

       
       
       
       
       
       

 

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

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