Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 22. Juni 2024

 

 

 

Juni 2024

 

So. 09.06.24 17:15 - 18:00 Uhr

Erlebnis Erde

Naturwunder Gemüsegarten - Die große Welt der kleinen Tiere

Er ist eine Speisekammer, ein Liebesnest und manchmal auch ein Schlachtfeld. Es geht um einen ganz gewöhnlichen Gemüsegarten mit seinen vielen Bewohnern. Unzählige Arten von Insekten, Spinnen und Weichtieren finden in dem Gemüsegarten eine Zuflucht, wenn der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Dann tut sich hier eine Welt auf, die niemand erwartet - mit einer Artenvielfalt, die überrascht und in der sich viele große und kleine Dramen abspielen.

Die Dokumentation zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneiferweibchens, den perfiden Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Erdhummelkönigin, die ungeheuren Kräfte der grazilen Florfliegen und das Liebesspiel der Weinbergschnecken. Viele der kleinen Tiere werden zu wichtigen Helfern des Gärtners. Räuber und Pflanzenfresser halten sich gegenseitig in Schach. So muss der naturliebende Gärtner nur auf einen kleinen Teil seiner Ernte verzichten, wird aber mit vielen Wundern der Natur belohnt.

Es ist eine faszinierende Welt voller Verwandlungen und großer Überraschungen, die sich so in jedem Gemüsegarten abspielen könnten, wenn auf Gifte verzichtet würde. "Naturwunder Gemüsegarten - Die große Welt der kleinen Tiere" ist ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
 

Mi. 12.06.24

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Do. 13.06.24

08:20 - 08:45 Uhr

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11:15 - 11:40 Uhr

Cuntrasts

Auf der Suche nach der dunklen Biene

Bienen machen Honig und Biene ist gleich Biene, dachte Casper Nicca, bevor er Imker wurde. Als er sich die ersten Bienenvölker anschaffte, wurde er jedoch eines Besseren belehrt. Alles war viel komplizierter, komplexer und interessanter, als gedacht.

Er fand heraus, dass es eine einheimische Bienenart gibt: die Dunkle Biene, die «mellifera mellifera». Sie sei nicht ganz ausgestorben und es gebe noch Imker in Graubünden, die die Dunkle Biene halten. Die Neugier war geweckt und er hat sich auf die Suche nach den letzten Völkern der Dunklen Biene gemacht. Er traf dabei auf begeisterte und passionierte Imker, die mit verschiedenen Herausforderungen und Vorurteilen kämpfen, ihren Enthusiasmus dabei jedoch nicht verlieren. Er traf das kleine schwarze Insekt, das schon vor Tausenden von Jahren den Honig in den Alpen sammelte: Die Dunkle Biene lebt – aber es ist ein Kampf.
 

Sa. 15.06.24 10:00 - 10:30 Uhr

Wilde Tiere

Junger Wespenbussard, wohin?

In der Münchner Innenstadt wird ein verletzter Wespenbussard aufgefunden, aufgepäppelt, mit einem Sender versehen und wieder in die Freiheit entlassen. So lässt sich nachvollziehen, wohin die Insektenräuber in wespenarmen Jahren ziehen. Seine Spuren führen an die Ostsee, nach Polen und dann wieder zurück nach Deutschland. Im Schwarzwald meldet das Signal die Katastrophe. Ein Habicht hat den Bussard kurz vor seinem Abflug ins Winterquartier getötet.

Die Bruchlandung in der Münchner Innenstadt gibt Rätsel auf. Der junge Wespenbussard kann jedoch geborgen und in einer Freisinger Greifvogelstation wieder aufgepäppelt werden.
Weil über das Verhalten dieser Zugvögel noch längst nicht alles bekannt ist, wird er hier mit einem kleinen Sender ausgestattet, der ab dem Tag seiner Freilassung mithelfen soll, sein "persönliches Geheimnis" zu lüften. Wo ist dieser Vogel im Sommer zu Hause?
Die Funksignale zeigen, wie der junge Wespenbussard schließlich in die Nähe der polnischen Ostseeküste fliegt. Dort, in einem wahren Schlaraffenland für seine Spezies, die sich am liebsten von Wespenwaben ernährt, die sie aus Erdnestern buddelt, entdeckt ihn das Filmteam wieder. Es ist genau der Tag, an dem er auch seine lange Reise ins Winterquartier startet. Wie jeden europäischen Wespenbussard führt sie ihn alljährlich nach Westafrika. Doch schon im Schwarzwald erwarten ihn schlechtes Wetter - und andere Gefahren. Dabei liegen noch gut fünftausend Kilometer vor ihm.
 

So. 16.06.24 21:00 - 21:45 Uhr

Schnellflug durchs Bienenjahr

Dokumentation

Im Schnellflug durch die verschiedenen Jahreszeiten zeigt die Biene, dass sie weit mehr ist als nur Honiglieferantin. Mit dem Experten Prof. Bernd Grünewald vom Institut für Bienenkunde in Oberursel schauen wir uns das faszinierende Fluginsekt näher an. In der osthessischen Rhön begleiten wir Imker-Meister Ferdinand Keidel, der das vielfältige Handwerk von seinem Großvater übernommen hat. Die Popularität der Biene hat in den letzten Jahren zugenommen und das zu Recht, denn sie ist nicht nur lebensnotwendige Bestäuberin unserer Nahrung, sondern weiterhin auch vom Aussterben bedroht.
 

Di. 18.06.24 14:45 - 15:30 Uhr

Naturgärten in Bayern

Dokumentation

Wie legt man ein tierfreundliches Beet im Garten an? Warum ist Totholz so wichtig? Und wie kann man Insekten auf dem Balkon unterstützen? Artenschutz fängt im eigenen Garten an.

Naturgärtner in ganz Bayern sind mit Leidenschaft dabei, damit Wildbienen, Eidechsen und Co. auch in Dörfern und Städten wieder mehr Lebensraum finden. Ob 10.000 oder drei Quadratmeter, ob Hausgärten, Kleingärten oder Balkone in der Stadt - jede Fläche zählt.

Denn viele heimische Tierarten brauchen auch heimische Pflanzen, um zu überleben. Zugeschotterte Vorgärten, versiegelte Flächen und penibel getrimmte Rasenflächen sucht man vergebens in den Gärten, die das Filmteam besucht.

Die Dokumentation zeigt große Naturgärten, die wie selbstverständlich in die Landschaft übergehen, aber auch kleine Naturbalkone. Denn naturnahes Gärtnern funktioniert fast überall. Und die Naturgärtnerinnen und Naturgärtner teilen ihre Erfahrungen gern, damit möglichst viele Gärten wieder naturnäher und damit lebendiger werden.
 

Di. 18.06.24

+

Mi. 19.06.24

15:30 - 16:15 Uhr

+

10:15 - 11:00 Uhr

Geheimnisvoller Garten 1/2

Frühlingserwachen

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt dort Regie, sondern auch wir Menschen.

Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch.

Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
 

Di. 18.06.24

+

Mi. 19.06.24

16:15 - 17:00 Uhr

+

11:00 - 11:45 Uhr

Geheimnisvoller Garten 2/2

Erntezeit

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden Ziergärten.

Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte.

Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10 000 Blattläuse.

Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
 

Do. 20.06.24 16:50 - 17:45 Uhr

Planet Weltweit

Slowenien, Land des Honigs

Imker wie der Erik Luznar bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO Reportage hat ihn besucht.

Sa. 22.06.24 18:55 - 19:50 Uhr

Planet Weltweit

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches.

Mo. 24.06.24 07:20 - 07:50 Uhr

Insekten in Gefahr

Wissenssendung

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer.

Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten?

Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden geschildert, die nicht nur für den Biologieunterricht relevant sind.
 

Di. 25.06.24 07:10 - 07:40 Uhr

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Dokumentation

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet.

Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern.

Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst, wie die Autorinnen Maren Schibilsky und Iduna Wünschmann herausfanden.
 

Do. 27.06.24 08:20 - 08:40 Uhr

Krabbeltiere

Warum Hummeln und Rosenkäfer für Garten und Natur nützlich sind

Schweizer Krabbeltiere erleichtern das Leben: Die Larve des Rosenkäfers wandelt totes Pflanzenmaterial in Hummus um und ist nützlich im Garten. Hummeln gehören zu den ganz wenigen Insekten, die Tomaten bestäuben können. Und Spinnenläufer sehen zwar eklig aus, vertilgen aber im Haus Ungeziefer.

Der Spinnenläufer
Spinnenläufer sind nicht gerade schöne Haustiere: viele und lange Beine, schnell unterwegs und so plötzlich wie sie auftauchen, verschwinden sie auch wieder. Dafür sind sie umso nützlicher. Sie fressen das, was der Mensch als Ungeziefer oder Lästlinge anschaut. Mücken zum Beispiel, oder Fliegen. Sogar Bettwanzen frisst der Spinnenläufer. Hinaus spedieren ist zudem anstrengend und kann schmerzhaft sein. Seine Beisszangen können die menschliche Haut durchdringen. Der Biss fühlt sich ähnlich an wie ein Wespenstich und kann im schlimmsten Fall auch eine Entzündung auslösen. Der Spinnenläufer hat übrigens eine Fähigkeit, die dem Menschen fehlt. Er kann abgetrennte Gliedmassen regenerieren. Das heisst: Wenn ein Bein abfällt, kann es Stück für Stück nachwachsen, sobald sich das Tier häutet.

Die Hummel
Hummeln sind nicht nur putzig zum Anschauen, wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen mit ihrem dichten Fell. Diese Insekten sind auch wichtig und nützlich, wenn es um Lebensmittel geht. Hummeln können Nachtschattengewächse bestäuben, also beispielsweise Tomaten oder Kartoffeln. Die Pollensäcke dieser Pflanzen sind so gebaut, dass sie die Pollen nur hergeben, wenn heftig daran gerüttelt wird. Dafür beissen Hummeln in den Pollensack und bringen ihre Flugmuskeln auf Hochtouren. Der Fachbegriff dafür lautet «buzz polination». Wenn das passiert, ist ein relativ lautes Summen zu hören. Die Hummel bewegt dabei ihre Flügel nicht, sondern nur die Muskeln. So kommt sie an die für sie wichtigen Pollen heran und bestäubt die für Menschen nützlichen und wichtigen Pflanzen wie eben Tomaten oder Kartoffeln.

Der Rosenkäfer
Rosenkäfer fallen durch ihre kräftigen Farben auf, ein knalliges grün beispielsweise wie beim «Goldglänzenden Rosenkäfer», der häufig im Garten anzutreffen ist. Dort verrichtet er wichtige und nützliche Arbeit. Als Käfer in dem er Blüten bestäubt, vor allem aber als Larve – also als Engerling. Dieser ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und scheidet danach Hummus aus. Da ein Rosenkäfer-Engerling mehrere Jahre zur Entwicklung braucht, ist er ein nützlicher Gartenhelfer und kein Schädling. Im Gegensatz zu den Junikäfern: Deren Engerlinge fressen noch lebendige Wurzeln und können grossen Schaden anrichten. Den Schädling vom Nützling zu unterscheiden ist für Gärtnerinnen und Gärtner wichtig und durchaus einfach: Der Engerling des Rosenkäfers – also des Nützlings – hat kaum sichtbare Beine und bewegt sich auf dem Rücken. Der Schädling hingegen, der Engerling des Junikäfers, hat gut sichtbare Beine und bewegt sich auf dem Bauch oder seitwärts.
 

Do. 27.06.24

+

Fr. 28.06.24

+

So. 30.06.24

20:15 - 21:00 Uhr

+

09:25 - 10:10 Uhr

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15:30 - 16:15 Uhr

alles wissen

Asiatische Hornisse in Hessen: Gefahr für die Honigbienen?

Sie breitet sich in Europa immer weiter aus und ist inzwischen auch in Hessen angekommen: die Asiatische Hornisse. Vespa velutina kommt mit unserem Klima offenbar gut zurecht. Zwar ist sie für den Menschen keine unmittelbare Gefahr, aber als invasive Art bereitet sie der heimischen Tierwelt große Probleme: Imker sorgen sich um ihre Bienenvölker, denn für die Hornissen sind Honigbienen ein echter Leckerbissen. Was lässt sich gegen die zugewanderte Hornissenart tun?
 

Sa. 29.06.24 09:40 - 10:25 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand
Honig - Natur oder Labor?

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Laborprodukt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

Sa. 29.06.24 10:00 - 10:30 Uhr

Welt der Tiere

Eine Welt ohne Insektensterben

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" - auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.

Der Film begleitet einen Wildbienenexperten, der ausgerechnet auf einem Golfplatz herausfinden will, wie es dort um die wilden Verwandten der Honigbiene steht. Der Golfclub Memmingen hat es sich im Rahmen des Projekts "Golf und Natur" zum Ziel gesetzt, ein Wildbienen-Mekka zu werden. Zwischen dem samtig gepflegten Kurzrasen ragen dort nun prächtige Wildblumenwiesen. Aber ziehen sie auch so viele und seltene Wildbienen an, wie sich die Golfer erhoffen?

Im Landkreis Mühldorf am Inn kämpft ein Landwirt mit mächtigen Wasserbüffeln für kleine seltene Gelbbauchunken. Durch die Beweidung, die entstehenden Pfade und Suhlen schaffen seine Büffel optimale Voraussetzungen damit sich die seltenen Gelbbauchunken im feucht-nassen Boden wohlfühlen. So lebt der Landwirt seinen Traum von einer tiergerechten und nachhaltigen Fleischgewinnung, die gleichzeitig zur Artenvielfalt beiträgt. Eine Lebensaufgabe, die im Alltag jedoch einige Herausforderungen bereithält!

Und ein kleines engagiertes Forscherteam aus Freising will endlich herausfinden, was die viel diskutierten Gewässerrandstreifen an landwirtschaftlich genutzten Flächen wirklich für Insektenreichtum und -vielfalt bringen. Ob sich eine der zentralen Forderungen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen" auch wissenschaftlich begründen lässt?
 

So. 30.06.24 15:30 - 16:15 Uhr

alles wissen

Asiatische Hornisse in Hessen: Gefahr für die Honigbienen?

Sie breitet sich in Europa immer weiter aus und ist inzwischen auch in Hessen angekommen: die Asiatische Hornisse. Vespa velutina kommt mit unserem Klima offenbar gut zurecht. Zwar ist sie für den Menschen keine unmittelbare Gefahr, aber als invasive Art bereitet sie der heimischen Tierwelt große Probleme: Imker sorgen sich um ihre Bienenvölker, denn für die Hornissen sind Honigbienen ein echter Leckerbissen. Was lässt sich gegen die zugewanderte Hornissenart tun?
 

 

 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung