Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 25. September 2022

 

 

 

 

September 2022

 

Do. 01.09.22

+

 Fr. 02.09.22

00:50 - 01:45 Uhr

+

07:45 - 08:40 Uhr

GEO Reportage

Slowenien - Land des Honigs

„Bienenzucht ist die Poesie der Landschaft“ lautet ein alter Sinnspruch der Slowenen. Der Honig, die einheimische Krainer Biene und die farbenfrohen Bienenkästen in einzigartiger Gestaltung und ...
Seit Jahrhunderten wird in Slowenien Bienenzucht betrieben. Vielfältige Landschaften sorgen für Pflanzenreichtum, ausreichend Nektar und sortenreinen Honig von höchster Qualität. Apis mellifera carnica, die Krainer Biene, ist der Stolz der slowenischen Bienenzucht. Die Imker engagieren sich mit Enthusiasmus für den Erhalt ihrer indigenen Honigbienen. Für die meisten Züchter bedeutet slowenische Imkerei ausschließlich Folklore und Tradition, keinesfalls aber ein kommerzielles Gewerbe. Eine neue Generation möchte dies nun ändern. Zu ihnen gehört Erik Luznar. Er möchte als Vollerwerbsimker durchstarten und hat dafür 300 Bienenvölker von seinem Vater Janez übernommen. Bereits in vierter Generation stellt Familie Luznar aus dem slowenischen Oberkrain Honig her. Doch nach den ersten verheißungsvollen Jahren beginnt diese Saison kalt und regnerisch. Viele Bienen verhungern und Erik muss sich etwas einfallen lassen, um die Tiere und sein Geschäft zu retten. So begibt er sich mit einem Teil seiner Völker auf Wanderschaft, um sie an anderer Stelle Pollen sammeln zu lassen. Eine Aufgabe, die durch die große Konkurrenz und den begrenzten Platz nicht einfach ist. Und es gibt noch weitere Probleme, mit denen sich Erik herumschlagen muss: Die angestrebte Artenreinheit der Krainer Biene ist durch benachbarte italienische Bienen bedroht. Außerdem bereiten Bären den Imkern zunehmend Sorgen. Wird es Erik schaffen, trotz dieser Herausforderungen sein Geschäft auch in dieser Saison am Leben zu erhalten?
 

Fr. 02.09.22 12:00 - 12:25 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Die Hochstapler: Kuckuck und Totenkopfschwärmer

Einige Tiere sind wahre Trickbetrüger. So bringt der Europäische Kuckuck andere dazu, seine Eier auszubrüten, und der Totenkopfschwärmer trickst die Bienen aus, um an ihren wertvollen Honig heranzukommen. Oftmals bleibt der Betrug unentdeckt. Der Ruf des Kuckucks verkündet den Frühling. Doch es ist der Ruf eines hinterlistigen Halunken. Denn der Kuckuck legt seine Eier in fremde Nester und überlässt die Aufzucht der Jungen anderen Vogeleltern. Doch wie gelingt ihm dieses Kunststück? Das war jahrhundertelang die große Frage.

Der Kuckuck kehrt genau dann aus Afrika in unsere Breiten zurück, wenn die meisten Singvögel nisten und Eier legen. Schon früher bemerkten Vogeleiersammler, dass manche Nester ein seltsam aussehendes Ei enthielten. Obwohl das Phänomen des Kuckuckseis schon lange bekannt war, wurde es nie wissenschaftlich erforscht. Bis im 18. Jahrhundert der englische Landarzt und Naturkundler Edward Jenner beschloss, der Sache nachzugehen. Doch erst 100 Jahre später lieferte Charles Darwin mit seiner Evolutionstheorie eine Erklärung für das kuriose Verhalten des Kuckucks.

Der Totenkopfschwärmer – ein Schmetterling – schafft es dagegen, einen ganzen Bienenstock zu hintergehen. Wie gelangt er unbemerkt in eines der bestbewachten Nester im Tierreich? Seinen Namen verdankt er der Zeichnung auf seinem Rücken, die an einen menschlichen Schädel erinnert. Jahrhundertelang war er deswegen als unheilbringend verrufen. Moderne Theorien gehen jedoch davon aus, dass seine imposante Erscheinung eine Erklärung dafür liefert, wie er in Bienenstöcke eindringen kann, ohne gestochen zu werden.
 

So. 04.09.22 12:00 - 12:50 Uhr

Tierisch abgefahren

Schwärme

Computerspezialisten sprechen heute oft von Schwarmintelligenz. Ein Bild, das sie der Tierwelt entlehnt haben. Wissenschaftlich gilt der Schwarm als überlegenes Überlebensmodell. Ob Säugetiere, Fische, Vögel oder Insekten: große Gruppen bieten viele Vorteile - ob beim Kampf um Nahrung, der Überwindung großer Distanzen, bei der Suche nach Partnern zur Fortpflanzung oder der Verteidigung gegen Feinde. Die Episode erzählt von Schwärmen, die von tierischen Fressorgien bis zu Plagen biblischen Ausmaßes reichen. Und natürlich werden die Top Ten der effektivsten Schwarmbildungen in der Natur vorgestellt.
 

Mo. 05.09.22 18:35 - 19:20 Uhr

Die Natur und ihr Netzwerk der Wohltäter

Im Hochland

Überall auf der Erde gilt: Jede Art braucht mindestens eine andere zum Überleben. Biologische Interaktionen zwischen den Arten sind in der Natur nicht nur unaufhörlich, sondern sie sind sogar ...

Bestäuber und Jäger, Schmarotzertum und Symbiose – koevolutionär entstandene Interaktionen verschiedener Arten sind in der Natur allgegenwärtig. Nur dadurch erklärt sich die unglaubliche Biodiversität unserer Erde. Um aus anderen Arten einen Nutzen zu ziehen – oft, weil diese über eine Fähigkeit verfügen, die sie selbst nicht haben –, mussten Lebewesen sich weiterentwickeln, innovativ und erfinderisch sein.

Als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, das aus dem großen Krach der Plattentektonik entstanden ist, gehören Berge zu den reichsten Ökosystemen der Welt. Sie bedecken 25 Prozent der Landfläche, beherbergen aber drei Viertel aller Säugetier-, Vogel- und Amphibienarten, die angesichts der rauen Elemente starke Allianzen eingehen müssen, um existieren zu können.

Die Beispiele sind zahlreich, angefangen bei der Fortpflanzungssymbiose zwischen Bestäuberinsekten und Blumen: Die Blüten produzieren einen süßen Nektar, der Insekten wie Hummeln, Schmetterlinge oder Käfer anlockt. Wenn sie sich an diesem Nektar laben, werden sie mit Pollen bedeckt und transportieren diese zu den benachbarten Pflanzen. Auf diese Weise ermöglichen sie die Fortpflanzung der Pflanzen. Während uns dieser Austausch zwischen Insekten und Pflanzen heute vertraut ist, sind manche Dinge unzugänglicher. Manche Schmetterlinge legen ihre Eier nur auf bestimmten Pflanzen ab, und Pilze brauchen zum Wachsen den Schatten von Bäumen. So entstehen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen den Arten. Ist eine davon gefährdet, hat das Konsequenzen für das ganze Ökosystem.
 

Fr. 09.09.22 15:00 - 15:30 Uhr

NaturNah: Keine Angst vor Wespen

Dokumentation

Svend Petersen-Fink ist geschulter und autorisierter Wespen- und Hornissenexperte und betreibt einen Notfalldienst. Sobald Menschen wegen eines Wespennests Alarm schlagen, begutachtet er die Situation und entscheidet, ob es überhaupt entfernt werden muss. Und wenn ja, auf welche Weise. Im Extremfall kann er sogar die Vernichtung eines Wespennestes von einer Schädlingsbekämpfungsfirma anordnen.

Im Privatleben sind sein Garten und der angrenzende Wald zu einer Art Exil für vertriebene Wespen geworden. Svend Petersen-Fink nimmt Nester bei sich auf und gibt den von vielen Menschen verängstigt betrachteten Insekten ein neues Zuhause. Die Familie hat nichts dagegen, denn die Petersens haben keine Angst vor Wespen.
 

Fr. 09.09.22 18:30 - 19:20 Uhr

Das Ei

Aufbruch ins Leben

Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Eier sind ein Wunderwerk der Natur....

Eier sind ein wahres Wunder der Natur. Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Es gibt sie in nahezu allen Größen, Farben und Formen. Vögel, Fische, Amphibien oder Insekten – jedes Tier hat die Eier dem eigenen Lebensraum angepasst. Denn jede Spezies verfolgt seine eigene Strategie des Überlebens und entsprechend viele Varianten des Eis gibt es. Die Hülle des Eis bietet die perfekten Bedingungen, um das neue Leben in ihm zu ernähren und vor der Außenwelt schützen.

99 Prozent aller Tierarten legen Eier, wie etwa der Marienkäfer, der Hering, der Basstölpel oder die Sumpfschildkröte. Es gibt kaum ein Gebiet auf der Welt, in dem das Ei nicht für das Überleben seiner Art sorgt. Egal ob in der Nordsee, auf den schroffen Steilküsten der Färöer, in der Auenlandschaft des Nationalparks Donau-Auen in Österreich oder in der Trockensavanne Kalahari in Namibia. Im Gegensatz dazu bietet der Bauernhof den Hühnern einen geschützten Lebensraum. Doch auch hier ist das Ei begehrte Beute. Das Hühnerei ist mit Sicherheit das bekannteste Ei der Welt. Aber nur wenige wissen, mit welchem Kraftakt sich das Küken durch die Schale ins Leben kämpft. Die Dokumentation rückt das Ei ins Rampenlicht und zeigt, dass kein Ei dem anderen gleicht.
 

Mo. 12.09.22 20:15 - 21:00 Uhr

Naturwunder Gemüsegarten

Die große Welt der kleinen Tiere

Er ist Speisekammer, Liebesnest und manchmal auch Schlachtfeld. Es geht um einen ganz normalen Gemüsegarten, in dem Insekten, Spinnen und Weichtiere eine Zuflucht finden, da der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Nur dann tut sich eine artenreiche Welt auf, die niemand erwartet - voller großer und kleiner Dramen. Der Film zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneifweibchens, den Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Hummelkönigin und das Liebesspiel der Weinbergschnecken. Eine Welt voller kleiner Wunder, die sich so in jedem Gemüsegarten abspielen könnten, wenn auf Gifte verzichtet würde. Mit einzigartigen Makro- und Zeitlupenaufnahmen ist dies ein Naturfilm der besonderen Art: ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
 

Mo. 12.09.22 21:00 - 22:00 Uhr

Mit Herz und Seele für die Bienen

Dokumentation

Die Honigbiene gehört zu den drei wichtigsten Nutztieren der heutigen Zeit. Sie spielt eine Schlüsselrolle im Artenschutz, alles, was ihr hilft, nutzt auch vielen anderen Tierarten. Die Bestäubungsleistung der Biene stellt den Fortbestand vieler Pflanzenarten sicher und damit auch einen Großteil der Ernährung des Menschen.

Imker*innen sind die wichtigsten Bienenhelfer*innen, seit Jahrhunderten kümmern sie sich um die Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen. Die Gesundheit und Anzahl der Bienenpopulation steht und fällt mit der leidenschaftlichen und kenntnisreichen Arbeit der Imker*innen.

Bioimker Christian Eggers geht neue Wege mit seiner Imkerei. Wege in eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung. Der ehemalige Manager hat vor zehn Jahren sein Leben noch einmal völlig umgekrempelt. Was mit zwei Bienenvölkern im eigenen Garten anfing, ist heute eine Berufsimkerei mit über 200 Völkern. Gemeinsam mit seiner Frau Nena lebt er kompromisslos ökologisch mit und für die Bienen.

Auch Klaus Töbelmann hat zumindest sein Rentnerleben ganz der Honigbiene gewidmet. Ehrenamtlich arbeitet der Hobbyimker für die Königinnen-Begattungsstation auf der Insel Wangerooge. Eigentlich sind die Ostfriesischen Inseln bienenfrei, eine Biene würde niemals den weiten Weg über die Nordsee fliegen. Genau deshalb bieten die Inseln den optimalen Paarungsraum für die Bienen. Über 1500 Königinnen konnte Klaus Töbelmann in der Saison bereits begatten lassen. Das bedeutet eine große körperliche Anstrengung. Aber wenn er den Hochzeitsflug direkt miterlebt, lässt ihn das alles vergessen.

Lina Bähr möchte Berufsimkerin werden. Für die 21-Jährige ist die Arbeit mit Bienen der Traumberuf schlechthin. Jeder darf Bienenhaltung betreiben, eine spezielle Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich. Die Stuttgarterin aber macht im Institut für Bienenkunde Celle die Ausbildung zur Tierwirtin mit Fachrichtung Bienenhaltung. Lina Bähr möchte bestmöglich vorbereitet sein, wenn sie die Verantwortung für ein Bienenvolk, das schnell auf 50.000 Bienen anwachsen kann, übernehmen soll.
 

Di. 13.09.22 07:50 - 08:25 Uhr

Planet Schule Insekten in Gefahr

Wissenssendung

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer.

Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten?

Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Der Individualverkehr? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden geschildert, die nicht nur für den Biologieunterricht relevant sind.
 

Di. 13.09.22 14:45 - 15:40 Uhr

die nordstory: Mit Herz und Seele für die Bienen

Dokumentation

Die Honigbiene gehört zu den drei wichtigsten Nutztieren der heutigen Zeit. Sie spielt eine Schlüsselrolle im Artenschutz, alles, was ihr hilft, nutzt auch vielen anderen Tierarten. Die Bestäubungsleistung der Biene stellt den Fortbestand vieler Pflanzenarten sicher und damit auch einen Großteil der Ernährung des Menschen.

Imker*innen sind die wichtigsten Bienenhelfer*innen, seit Jahrhunderten kümmern sie sich um die Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen. Die Gesundheit und Anzahl der Bienenpopulation steht und fällt mit der leidenschaftlichen und kenntnisreichen Arbeit der Imker*innen.

Bioimker Christian Eggers geht neue Wege mit seiner Imkerei. Wege in eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung. Der ehemalige Manager hat vor zehn Jahren sein Leben noch einmal völlig umgekrempelt. Was mit zwei Bienenvölkern im eigenen Garten anfing, ist heute eine Berufsimkerei mit über 200 Völkern. Gemeinsam mit seiner Frau Nena lebt er kompromisslos ökologisch mit und für die Bienen.

Auch Klaus Töbelmann hat zumindest sein Rentnerleben ganz der Honigbiene gewidmet. Ehrenamtlich arbeitet der Hobbyimker für die Königinnen-Begattungsstation auf der Insel Wangerooge. Eigentlich sind die Ostfriesischen Inseln bienenfrei, eine Biene würde niemals den weiten Weg über die Nordsee fliegen. Genau deshalb bieten die Inseln den optimalen Paarungsraum für die Bienen. Über 1500 Königinnen konnte Klaus Töbelmann in der Saison bereits begatten lassen. Das bedeutet eine große körperliche Anstrengung. Aber wenn er den Hochzeitsflug direkt miterlebt, lässt ihn das alles vergessen.

Lina Bähr möchte Berufsimkerin werden. Für die 21-Jährige ist die Arbeit mit Bienen der Traumberuf schlechthin. Jeder darf Bienenhaltung betreiben, eine spezielle Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich. Die Stuttgarterin aber macht im Institut für Bienenkunde Celle die Ausbildung zur Tierwirtin mit Fachrichtung Bienenhaltung. Lina Bähr möchte bestmöglich vorbereitet sein, wenn sie die Verantwortung für ein Bienenvolk, das schnell auf 50.000 Bienen anwachsen kann, übernehmen soll.

"die nordstory" zeigt in opulenten Bilderstrecken die vielfältige Bienenlandschaft Niedersachsens, vom Apfelanbaugebiet im Alten Land, über Hildesheim-Himmelsthür und die Ostfriesische Insel Wangerooge bis in die Lüneburger Heide, und erzählt berührende Geschichten über Menschen, deren Herz an diesem wichtigen Nutztier hängt.
 

Mi. 14.09.22 06:15 - 07:10 Uhr

Ein Tag im Sommergarten

Dokumentation

Ende Juni in einem Bauerngarten im Bergischen Land. Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation - „Ein Tag im Sommergarten“ - widmet sich der warmen Jahreszeit auf dem Hof, der leidenschaftlich nach den Regeln der Permakultur bewirtschaftet wird. Dieses etwas andere Konzept basiert darauf, die Natur genau zu beobachten und nachzuahmen.

Während der Sommermonate ist der Hof vor allem mit Herausforderungen im Zeichen des Klimawandels konfrontiert: Wie lassen sich Bohnen, Mais und Kürbis ernten, wenn es nur wenig regnet? Die verantwortungsvolle Philosophie der Permakultur stellt einige Regeln herkömmlicher Gartentraditionen auf den Kopf: Wassergefüllte Tongefäße werden nach spanischer Tradition verbuddelt, es wird permanent Mulch ausgebracht und die Nutzung des Komposthaufens wird zu einer Wissenschaft für sich …

Nicht immer läuft alles nach Plan, aber Grundsatz ist das Miteinander aller Bewohnerinnen und Bewohner des Gartens – der Regenwürmer ebenso wie der Wild- und Honigbienen, Ameisen, Schnecken und Blattläuse. Ziel ist der Erhalt einer möglichst großen Biodiversität.
 

Mi. 14.09.22 21:10 - 22:01 Uhr

Bienen - Eine Welt im Wandel

Dokumentation

Durch die Menschen gerät der Lebensraum der Bienen vermehrt in Gefahr. Aber nicht nur der Mensch macht den Bienen das Leben schwer. Sogenannte Killerbienen breiten sich aus. Diese Art lebt in Süd- und Nordamerika und entstand aus einer Kreuzung von eingeschleppten afrikanischen Bienen und den einheimischen Honigbienen. In Panama wird das Verhalten der Killerbienen erforscht. Dabei fällt auf, dass sie sich gegen natürliche Feinde besser wehren können als die einheimischen Arten. Die Forscher wollen herausfinden, ob sich diese Eigenschaften bei Honigbienen anzüchten lassen, um langfristig ihre Existenz zu sichern.
 

Do. 15.09.22 11:40 - 12:05 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Frankensteins Tiere: Hybridbären und Killerbienen

In dieser Folge geht es um Hybridtiere, die ihre Existenz dem Menschen verdanken: wie etwa der Pizzly oder Grolar, einer Kreuzung zwischen Grizzly- und Eisbär. Der Pizzly ist ein Ergebnis der Klimaerwärmung. Mit der Erderwärmung und dem Schmelzen des Packeises wandern Eisbären in den Süden Kanadas und Braunbären in die entgegengesetzte Richtung weiter nach Norden. In den Wäldern Nordkanadas treffen sie sich, verbringen einen Teil des Jahres zusammen – und paaren sich. Manche Wissenschaftler sehen im Grolar den Retter der Eisbären, die ihren natürlichen Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage nach und nach verlieren. Durch die Kreuzung mit dem Grizzlybären könnte die Art überleben, indem sie dessen Speiseplan aus Früchten und Vögeln übernimmt. Der Mix aus körperlichen Eigenschaften und bestimmten Verhaltensweisen lässt hoffen, dass Pizzlys gut für das Überleben in der sich verändernden Arktis ausgestattet sind. Sie sind also eine wertvolle neue Mischform, die sich wahrscheinlich weiter ausbreiten wird. Die Afrikanisierte Honigbiene, auch Killerbiene genannt, entstand in Brasilien durch die Kreuzung europäischer und afrikanischer Bienenvölker. In den 50er Jahren lag die Honigproduktion in Brasilien darnieder. Daher wurden Überlegungen angestellt, ob möglicherweise Bienen aus Afrika Abhilfe schaffen könnten. Das Landwirtschaftsministerium zog den brasilianischen Bienengenetiker Dr. Warwick Kerr zurate. In einem Experiment sollte Kerr mit Hilfe von Bienenköniginnen aus Afrika eine Bienenart züchten, die das passive Wesen europäischer Bienen mit der höheren Produktivität der afrikanischen Bienen kombiniert. Die afrikanischen Gene und somit das aggressive Verhalten der afrikanischen Bienen waren leider dominant. Die Killerbiene hat sich inzwischen in Südamerika, Mexiko und weiten Teilen Nordamerikas ausgebreitet. Beim geringsten Anlass griffen sie immer wieder Menschen an – bisweilen mit tödlichen Folgen. Bis zu 90 Prozent des Bienenvolks ging zum Angriff über. Ihr Gift war zwar nicht stärker als das der europäischen Bienen, doch sie stachen zu Tausenden zu. David Attenborough beschäftigt sich mit der Faszination, die „Frankensteins Tiere“ bei uns wecken.
 

Sa. 17.09.22 12:55 - 13:40 Uhr

Das Ei

Aufbruch ins Leben

Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Eier sind ein Wunderwerk der Natur....

Eier sind ein wahres Wunder der Natur. Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Es gibt sie in nahezu allen Größen, Farben und Formen. Vögel, Fische, Amphibien oder Insekten – jedes Tier hat die Eier dem eigenen Lebensraum angepasst. Denn jede Spezies verfolgt seine eigene Strategie des Überlebens und entsprechend viele Varianten des Eis gibt es. Die Hülle des Eis bietet die perfekten Bedingungen, um das neue Leben in ihm zu ernähren und vor der Außenwelt schützen.

99 Prozent aller Tierarten legen Eier, wie etwa der Marienkäfer, der Hering, der Basstölpel oder die Sumpfschildkröte. Es gibt kaum ein Gebiet auf der Welt, in dem das Ei nicht für das Überleben seiner Art sorgt. Egal ob in der Nordsee, auf den schroffen Steilküsten der Färöer, in der Auenlandschaft des Nationalparks Donau-Auen in Österreich oder in der Trockensavanne Kalahari in Namibia. Im Gegensatz dazu bietet der Bauernhof den Hühnern einen geschützten Lebensraum. Doch auch hier ist das Ei begehrte Beute. Das Hühnerei ist mit Sicherheit das bekannteste Ei der Welt. Aber nur wenige wissen, mit welchem Kraftakt sich das Küken durch die Schale ins Leben kämpft. Die Dokumentation rückt das Ei ins Rampenlicht und zeigt, dass kein Ei dem anderen gleicht.
 

Di. 20.09.22 07:50 - 08:25 Uhr

Planet Schule: Insekten in Gefahr

Wissenssendung

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer.

Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten?

Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Der Individualverkehr? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden geschildert, die nicht nur für den Biologieunterricht relevant sind.
 

Mi. 21.09.22 11:30 - 12:00 Uhr

Die Nordreportage: Wespen und Hornissen? Keine Panik!

Dokumentation

Viele Menschen reagieren bei der Entdeckung eines Wespen- oder Hornissennests panisch, dagegen springt Rudolf Burghardts Herz bei diesem Anblick vor Freude höher. Der ehrenamtliche Wespen- und Hornissenberater aus dem Emsland weiß, dass die Tiere einen wichtigen Platz im norddeutschen Ökosystem haben und trotzdem in ihrer Lebensgrundlage bedroht sind.

Ihn faszinieren die Tiere schon seit seiner Kindheit. Und er hat den Ehrgeiz, die Völker zu retten, bevor sie zerstört werden. Er baut sie ab und siedelt sie in ein neues Zuhause um. Manchmal fängt er jedes einzelne Tier mit der Hand. Das Umsiedeln ist zwar im Sommer eine Daueraufgabe, aber eigentlich möchte Rudi, dass die Menschen verstehen, welchen Nutzen die Wespen und Hornissen haben, dass sie ihre Angst vor ihnen verlieren und respektvoll mit ihnen leben. Und tatsächlich gelingt ihm das auch immer wieder.

"Die Nordreportage" begleitet Rudi, wenn er mit dem Fahrrad durchs Emsland fährt, manchmal 100 Kilometer am Tag, um Wespen und Hornissen mit kreativen Einfällen und teilweise riskanten Manövern zu retten.
 

Sa. 24.09.22 05:55 - 06:20 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Rechenkünstler: Pferde, Ameisen und Bambus

Können Tiere zählen? Diese Frage beschäftigt die Forscher schon seit langem. Anfang des 20. Jahrhunderts machte ein Pferd namens „Kluger Hans“ in ganz Europa Schlagzeilen und versetzte die Welt der Wissenschaft in helle Aufregung. Der Kluge Hans, so schien es, beherrschte die Kunst des Kopfrechnens. Natürlich wurden Hans’ arithmetische Fähigkeiten von den Wissenschaftlern hinterfragt und unter die Lupe genommen. Und so stellte sich heraus, dass Hans tatsächlich klug war, aber nicht in Mathematik, sondern im Erlernen der menschlichen Körpersprache und Mimik. Er reagierte auf das kleinste Zeichen mit einem Scharren der Hufe oder Kopfschütteln – und wurde dafür belohnt. Wirklich rechnen konnte Hans jedoch nicht. Die Ameisen hingegen schon. 2007 untersuchten Wissenschaftler, wie es tunesischen Wüstenameisen nach der Futtersuche gelingt, durch öde Landschaften wieder nach Hause zu finden. Bekanntlich nutzen sie die Sonne, um sich in die richtige Richtung zu bewegen. Doch wie können sie Distanzen einschätzen? Um feststellen zu können, ob Ameisen die Anzahl ihrer Schritte zählen, wurde ihre Schrittlänge in speziellen Experimenten manipuliert, indem ihre Beinchen mit winzigen Stelzen verlängert wurden. Ameisen sind den Ergebnissen zufolge in der Lage, die Anzahl ihrer Schritte zu registrieren – möglicherweise nicht wie wir es tun. Doch offensichtlich verfügen sie über eine Art Zählwerk. Noch überraschender mutet die Fähigkeit einer Bambusart an, des Phyllostachys bambusoides, die vergehende Zeit zu bemessen. Wie gelingt es dieser Pflanze, ihre Blühintervalle auf rund 110 Jahre zu berechnen? Echtes Zählen kommt in der Natur sehr selten vor. Doch einige Tiere und Pflanzen sind aus eigener Kraft zu erstaunlichen arithmetischen Wundern in der Lage.
 

Di. 27.09.22 11:10 - 12:05 Uhr

Das Ei

Aufbruch ins Leben

Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Eier sind ein Wunderwerk der Natur....

Eier sind ein wahres Wunder der Natur. Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Es gibt sie in nahezu allen Größen, Farben und Formen. Vögel, Fische, Amphibien oder Insekten – jedes Tier hat die Eier dem eigenen Lebensraum angepasst. Denn jede Spezies verfolgt seine eigene Strategie des Überlebens und entsprechend viele Varianten des Eis gibt es. Die Hülle des Eis bietet die perfekten Bedingungen, um das neue Leben in ihm zu ernähren und vor der Außenwelt schützen.

99 Prozent aller Tierarten legen Eier, wie etwa der Marienkäfer, der Hering, der Basstölpel oder die Sumpfschildkröte. Es gibt kaum ein Gebiet auf der Welt, in dem das Ei nicht für das Überleben seiner Art sorgt. Egal ob in der Nordsee, auf den schroffen Steilküsten der Färöer, in der Auenlandschaft des Nationalparks Donau-Auen in Österreich oder in der Trockensavanne Kalahari in Namibia. Im Gegensatz dazu bietet der Bauernhof den Hühnern einen geschützten Lebensraum. Doch auch hier ist das Ei begehrte Beute. Das Hühnerei ist mit Sicherheit das bekannteste Ei der Welt. Aber nur wenige wissen, mit welchem Kraftakt sich das Küken durch die Schale ins Leben kämpft. Die Dokumentation rückt das Ei ins Rampenlicht und zeigt, dass kein Ei dem anderen gleicht.
 

Do. 29.09.22 17:45 - 18:35 Uhr

Tierische Freaks

Kämpfer

Sieht man sich die bizarren Kriegsführungen in der Tierwelt an, zeigt sich, dass die Tiere mit den sonderbarsten Taktiken und Techniken die beste Beute machen oder ihr Überleben sichern. "Tierische Freaks" zeigt, wie hinterlistige Bienen planen, heimlich den Bienenstock eines anderen Bienenvolkes zu übernehmen, und Giraffen, die versuchen, sich gegenseitig mit ihren dicken Schädeln k.o. zu schlagen. Außerdem ist zu sehen, wie der berüchtigte Tasmanische Teufel mit seinen scheußlichen Klauen fast jeden das Fürchten lehrt. Diese Episode bietet bizarre Tierkämpfe der besonderen Art.
 

 

 

 

Oktober 2022

 

Sa. 01.10.22  

22:30 - 23:15 Uhr

 

Wildes Überleben

Tierische Gemeinschaften

Affen, Bienen, einige Spinnenarten und andere Tiere sichern ihr Überleben, indem sie sich zu Kolonien zusammenschließen.
In ihrem Zusammenleben zeigen sie verblüffende Verhaltensweisen.
 

So. 02.10.22 07:30 - 08:15 Uhr

+

19:15 - 20:00 Uhr

Mi. 05.10.22 17:50 - 18:35 Uhr

Wenn die Natur aufhorchen lässt

Das Mysterium des lautlosen Schreis

Im Laufe der Evolution entwickelten die Tiere unterschiedliche Arten akustischer Kommunikation. Landtiere nutzen zum Beispiel die Beschaffenheit des Bodens, um sich mit ihren Artgenossen zu unterhalten oder Eindringlinge zu vertreiben. Im Etosha-Nationalpark in Namibia fängt Caitlin O’Connell mit Hilfe unterirdischer Messgeräte die „Gespräche“ von Elefanten ein. Die Dickhäuter haben Sensoren an ihren Fußsohlen, mit denen sie Signale ihrer Artgenossen wahrnehmen können. Doch nicht nur Elefanten haben außergewöhnliche Verständigungsarten entwickelt. In der Kalahari-Wüste untersucht Marta Manser seit über 20 Jahren das Verhalten von Erdmännchen und wie sie sich in ihrer Gemeinschaft verständigen. Sie haben über 30 verschiedene Laute in ihrem Vokabular – ein Rekord im Tierreich. Kanadische Präriehunde kommunizieren per Ultraschall, damit ihre Feinde sie nicht hören. Insekten wiederum produzieren eine unglaubliche Vielfalt an Klängen, wie Jayne Yack in Boston nachgewiesen hat. Manche Schmetterlingsarten haben Ohren, um herannahende Feinde hören zu können. Raupen vermögen bei Gefahr Schreie von sich geben, obwohl sie über keinen Stimmapparat verfügen. Das Schreien der Raupen ist ein Abwehrmechanismus gegen Vögel und andere Fressfeinde, die dadurch erschreckt und verscheucht werden sollen. Rund um die Welt nutzen Tiere die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um Töne zu produzieren und damit zu kommunizieren. Nach und nach lüftet die Wissenschaft die Geheimnisse dieser verblüffenden Sprache.
 

Do. 06.10.22 11:20 - 12:10 Uhr

Tierische Freaks

Kämpfer

Sieht man sich die bizarren Kriegsführungen in der Tierwelt an, zeigt sich, dass die Tiere mit den sonderbarsten Taktiken und Techniken die beste Beute machen oder ihr Überleben sichern. "Tierische Freaks" zeigt, wie hinterlistige Bienen planen, heimlich den Bienenstock eines anderen Bienenvolkes zu übernehmen, und Giraffen, die versuchen, sich gegenseitig mit ihren dicken Schädeln k.o. zu schlagen. Außerdem ist zu sehen, wie der berüchtigte Tasmanische Teufel mit seinen scheußlichen Klauen fast jeden das Fürchten lehrt. Diese Episode bietet bizarre Tierkämpfe der besonderen Art.
 

So. 09.10.22 09:03 - 09:30 Uhr

37° Leben

Anders ackern - Bewusst Imkern

Imkern ist in. Die Zahl der jungen Imker schießt in die Höhe. Jahrelang dachte man, dass die Beschäftigung mit den Bienen ein Rentnerhobby sei, das dem Ende zugehe.

Die Neu-Imker machen vieles anders: wie der 18-jährige Quentin, der mit seinem TikTok-Kanal "beestez" 800.000 Follower erreicht – mit Videos über Bienen. Oder die Imkerin Stephanie Eden, die sich wie Quentin für mehr Natur- und Insektenschutz engagiert.
 

Mi. 12.10.22 18:00 - 19:00 Uhr

Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis

Die Macht der Vielen

Die Tierwelt birgt immer noch Geheimnisse. Es gibt mehr als 10 Millionen Spezies auf der Erde. Warum aber haben manche Arten mehr Erfolg, und andere wiederum scheitern? Die Doku-Reihe bietet tiefe Einblicke in die Erfolgsgeheimnisse der verschiedenen Spezies in der Natur.

Klein, schlau, zäh: Ameisen gibt es fast überall. Mit ihren vielen verschiedenen Arten bevölkern die kleinen Krabbler die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie leben in der Wüste oder im Regenwald, als Nomaden oder in echten Hightech-Bauten und haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zu ernähren. Die Dokumentation lüftet das Rätsel ihres Erfolgs – und präsentiert weitere Tiere, die auf ähnlich erstaunliche Art fast alle Winkel der Erde bevölkern.
 

Fr. 14.10.22 12:55 - 13:20 Uhr

37° Leben

Anders ackern - Bewusst Imkern

Imkern ist in. Die Zahl der jungen Imker schießt in die Höhe. Jahrelang dachte man, dass die Beschäftigung mit den Bienen ein Rentnerhobby sei, das dem Ende zugehe.

Die Neu-Imker machen vieles anders: wie der 18-jährige Quentin, der mit seinem TikTok-Kanal "beestez" 800.000 Follower erreicht – mit Videos über Bienen. Oder die Imkerin Stephanie Eden, die sich wie Quentin für mehr Natur- und Insektenschutz engagiert.
 

Di. 18.10.22 03:45 - 04:30 Uhr

Wilde Schweiz

Waadtländer Jura

Unendliche Wälder, eine herbe, unversehrte Natur und launisches Wetter prägen den Naturpark Jura vaudois. Mit seinen Seen, Wäldern und von Trockenmauern geprägten Weiden steht das Naturjuwel für das ewige Zusammenspiel von Mensch und Natur.

Das Grenzgebiet zu Frankreich bedeckt der unendliche Risoud-Wald, der unzählige Naturschätze hütet. Die größte Waldkette Europas beherbergt nicht nur Hermeline, sondern auch die größte Ameisenkolonie, die sich über eine Fläche von 70 Hektar erstreckt.

Rund um den Lac de Joux leben und arbeiten Menschen, die sich kaum einen schöneren Fleck Erde als die spezielle Welt im rauen Jura-Gebirge vorstellen können. Bei Wind und Wetter schenkt Caroline Khamissé vom Naturpark Hermelinen ein neues Zuhause. Der Ornithologe Yves Menétrey kämpft unermüdlich für die Zukunft des Raufußkauzes. Voller Neugierde geht Biologe Arnaud Maeder dem Leben der größten Ameisenkolonie Europas nach. Familie Golay lebt seit Generationen im Vallée de Joux und arbeitet mit Leib und Seele in der Forst- und Viehwirtschaft. Abenteuerlustig führt Outdoor-Guide Diane Hostettler Menschen zurück in die Natur. Eins verbindet sie alle: ein Stück Land, wie aus der Zeit gefallen. Wer hier geboren ist, so heißt es, kommt immer zurück.
 

Mi. 19.10.22 07:25 - 07:55 uhr

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Dokumentation

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg in Brandenburg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern.
 

Sa. 22.10.22 00:00 - 00:45 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor?

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

So. 23.10.22 07:45 - 08:15 Uhr

Science Talk

Sprengmeister und Sklavenhalter - Die Welt der Ameisen

Ameisen verfügen über ein ausgeklügeltes System, ihr Volk zu organisieren und am Leben zu halten. Sie setzen auf Arbeitsteilung und stellen das Leben des Individuums völlig in den Dienst der Kolonie. Es kommt vor, dass sich bestimmte Arten selbst in die Luft sprengen, um ihr Volk - vor Eindringlingen - zu verteidigen. Andere erobern artfremde Nester, um sich Sklaven für das eigene Nest zu holen.
Benedikt Lawen spricht mit der Ameisenforscherin Professorin Susanne Foitzik von der Universität Mainz.
 

       
       
       
       
       

 

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

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