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Fernsehbeiträge
zum Thema Hautflügler
(Wespen, Hornissen, Hummeln,
Bienen und Ameisen)
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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 22.
August 2026 |
August 2026
| So. 02.08.26
+
Sa. 08.08.26 |
10:40 - 11:25 Uhr
+
11:45 - 12:30 Uhr |
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Terra X -
Schlaue Schwärme
Geheimnisvolle Sprachen
Schwärme finden Lösungen für
Probleme, zu denen ein einzelnes Tier oder ein Mensch nicht in der Lage
ist. Treffen Schwärme also die klügeren Entscheidungen? Und sind die
immer schlau?
Schwärme faszinieren. Ihre Bühne sind Himmel, Erde und das Wasser.
Manche bringen uns zum Staunen. Andere zum Schaudern. Wissenschaftler
und Buchautoren bescheinigen Schwärmen eine Intelligenz, die weit über
die des Individuums hinausgeht.
Der Schwarm findet deutlich effizientere und klügere Lösungen. Macht ihn
das gefährlich?
Viele Vogelschwärme erzeugen Muster, die sich im Sekundentakt neu
erfinden. Strandläufer und Stare tanzen nach geheimnisvollen und uralten
Choreografien in riesigen Schwärmen über unseren Köpfen. Spektakuläre
Formationsflüge bringen Laien und Forscher gleichermaßen zum Staunen. Im
vergangenen Jahrhundert glaubten Verhaltensbiologen noch, Telepathie
mache diesen Gleichklang der Bewegungen im Starenschwarm möglich.
Erst in den vergangenen zwölf Jahren konnten Schwarmintelligenz-Forscher
mithilfe von Physikern und Biologen wichtige Mechanismen bei
Formationsflügen entschlüsseln. Prof. Charlotte Hemelrijk von der
Universität Groningen liefert verblüffende Einblicke in "das sich selbst
organisierende System" Starenschwarm. Die Forscherin zeigt auf, wie die
kommunikativen Vögel sich mittels Körpersprache untereinander anziehen,
ihre Bewegungen aneinander ausrichten und koordinieren, um bei
Geschwindigkeiten von bis zu 25 Metern pro Sekunde Kollisionen zu
vermeiden.
Ameisen sind soziale Insekten, die im Schwarm zu unglaublichen
Leistungen fähig sind. Als Volk leben sie in einem gut organisierten
Staat und treffen wichtige Entscheidungen durch demokratische
Abstimmungen zum Wohle aller. In ihren großen Kolonien gibt es
Generalisten und Spezialisten, die sich organisieren und anfallende
Arbeiten durchführen. Ganz ohne eine zentrale Instanz, die die
unterschiedlichen Aufgaben verteilt und Befehle gibt. Prof. Christoph
Kleineidam von der Universität Konstanz veranschaulicht mithilfe
spektakulärer Versuche, wie Ameisen kommunizieren, sich gegenseitig
helfen und warum sie nie im Stau stehen.
Softwareingenieure haben sich Prinzipien des Ameisenstaates abgeschaut,
um Routenplanungen im Logistikbereich zu optimieren sowie stabilere
Telefonnetzwerke und schnelleres Internet zu ermöglichen. Sind
Ameisen-Algorithmen ähnlich effizient wie ihre biologischen Vorbilder?
Wie stark beeinflussen intelligente Schwarmsysteme von
Onlineversandhändlern und Social-Media-Kanälen uns als User mithilfe
maßgeschneiderter Empfehlungsalgorithmen? Und – werden wir dadurch
schlauer oder dümmer?
Viele glauben bis heute, Schafe seien die Inkarnation von Dummheit.
Schäferin Anne Krüger-Degener arbeitet auch als Tier- und
Kommunikationstrainerin. Mithilfe ihrer ausgebildeten Border Collies
veranschaulicht sie die "räumliche Sprache" der wolligen Wesen,
demonstriert, wie gut Schafe rechnen können und über welch' scharfen
Verstand sie tatsächlich verfügen.
Darüber hinaus pflegen Schafe unsere Kulturlandschaft und kennen sich
auch in Pflanzenkunde bestens aus. Wer als Landwirt auf ihre Expertise
verzichten muss, kann sich bei der Pflege von Wiesen und Äckern von
anderen Helfern unterstützen lassen. Professor Heiko Hamann von der
Universität zu Lübeck führt mit seinem Team in einem Freilandversuch
vor, wie ein Schwarm Bodenroboter in Zukunft manche Landwirtschaft
intelligenter machen könnte.
Auch unser Lieblingsnutztier – die Honigbiene – ist hochbegabt. Prof.
Jürgen Tautz kommt aus dem Schwärmen für die kleinen Intelligenzbestien
nicht heraus. Die Honigbiene kann rechnen, Gesichter erkennen und ist
ein wahres Kommunikationsgenie. Nicht nur wegen ihres berühmten
Schwänzeltanzes. Jürgen Tautz hat herausgefunden, dass ihre
Kommunikationswege weitaus komplexer sind, als bis heute im
Biologieunterricht gelehrt wird. Faszinierende Makro- und
Highspeedaufnahmen zeigen, wie wild lebende Honigbienen ihren Schwestern
selbst weit entfernte Nahrungsquellen "mitteilen" oder wie der Schwarm
selbst in einem "Wald vor lauter Bäumen" die beste Baumhöhle findet.
Vom Schwarmverhalten der Honigbienen haben sich Kommunikations- und
Navigationsexperten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in
Oberpfaffenhofen inspirieren lassen. Dr. Dmitriy Shutin und sein Team
lassen Hexakopter ausschwärmen, um unsichtbare Gase aufzuspüren. Wie
ihre lebenden Vorbilder bleiben die fliegenden Roboter dabei ständig im
Gespräch.
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| Mo. 03.08.26 |
07:35 - 08:00 Uhr |
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Willi wills
wissen
Wovon schwärmt ein Bienenschwarm
Heute ist Willi dem Honig
auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein
Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen
Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die
Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere
Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen
beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass
die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich
nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie
selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine
Nachkommen.
Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar
und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo
sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie
eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten
befinden. Und dann nix wie hin.
Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht
fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine
gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht
tatsächlich zu. Also: cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch
immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder?
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| Do. 06.08.26 |
05:30 - 06.00 Uhr |

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Natur nah
Gartenkosmos
Seit rund 5000 Jahren gibt
es von Menschen angelegte Gärten. Zunächst Nutzgärten, in denen man
Gemüse, Gewürze, Heilpflanzen und Obst anpflanzte. Bald wurden Pflanzen
ihrer Schönheit wegen kultiviert. Der Nutzgarten wurde zum Ziergarten.
Für viele Menschen ist der Garten ihr kleines Paradies - allerdings
müssen sie es oft mit ungebetenen Gästen teilen. Zäune und Mauern
stellen für die wenigsten Pflanzen und Tiere ein Hindernis dar. Die
Zuschauer:innen erleben die Vielfalt der heimischen Gärten und erfahren
Erstaunliches über diesen Lebensraum. Pfingstrosen machen Ameisen zu
ihren willigen Helfern, Zauneidechsenmännchen kämpfen um die Gunst der
Weibchen und eine seltene Bienenart zieht ihren Nachwuchs in
Schneckenhäusern groß. Zeitraffer und Zeitlupen erforschen den
Lebensraum Komposthaufen und ein Blick unter die Erde zeigt, dass auch
hier mit Wühlmäusen, Maulwürfen und Regenwürmern Gartenbewohner:innen
ihrer „Arbeit“ nachgehen.
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| So. 09.08.26 |
00:15 - 01:15 Uhr
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17:15 - 18:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Die Honigsammler von Yunnan
Schon seit Jahrtausenden
ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau
dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden
oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der
chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten
Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest
des Riesenreiches.
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| Do. 13.08.26 |
20:15 -
21:15 Uhr
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| Di. 18.08.26 |
05:30 - 05:45 Uhr |

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Planet
Schule - Tiere und Pflanzen
Leben in der Wiese
Die Wiese - eine artenreiche
Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Insekten
und andere Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen,
Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht
Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind im Südwesten ein Lebensraum
auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen
überwachsen. Mahd oder Beweidung halten den Wald in Ordnung. Dort, wo
Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes
Schicksal: Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese,
die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen jedoch nahezu
wertlos ist.
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| Mi. 19.08.26 |
05:45 - 06:00 Uhr |

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Planet
Schule - Tiere und Pflanzen
Leben im Garten
"Leben im Garten" ist ein
dokumentarischer Spaziergang durch den Lebensraum Garten in allen
Jahreszeiten. In direkter Nachbarschaft der Häuser befindet sich ein
erstaunlich vielfältiger Lebensraum. Gärten bieten kleinen und großen
Tieren eine Überlebenschance mitten in der Zivilisation. Die
Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren, warum Bienen Gartenblumen
besuchen und Brennnesseln wichtig für Schmetterlinge sind. Oder, dass in
jedem Garten mehr Regenwürmer leben als Menschen in einer Großstadt. Die
Doku zeigt, wie die anpassungsfähige Kohlmeise in einem Briefkasten ihre
Jungen großzieht, warum Gartenvögel nützlich sind und stellt den
vielleicht schlauesten Gartenbewohner vor - den Eichelhäher. Er knackt
im Baum Nüsse, ohne dass dabei etwas herunterfällt und merkt sich genau,
wo die Eichhörnchen ihre Vorräte lagern, um diese zu plündern.
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| Sa. 22.08.26
+
So. 23.08.26 |
19:20 - 20:00 Uhr
+
04:20 - 04:55 Uhr |
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Paris -
Hauptstadt der Bienen
Doku
In Paris fällt es den
fleissigen Insekten leicht, Nahrung zu finden, auch dank der über das
ganze Jahr verteilten Blütezeiten. Die abwechslungsreiche
Stadt-Vegetation bietet den Bienen eine Nahrungsvielfalt, die es auf dem
Land aufgrund von Monokulturen häufig nicht mehr gibt.
Zudem wurde in Paris entschieden, den Gebrauch von Pestiziden ganz
einzustellen. Selbst vom Aussterben bedroht, ist die Biene damit zum
Symbol des Erhalts der Biodiversität geworden. Eines der Habitate der
Honigbienen von Paris existiert schon seit rund 400 Jahren, ein
botanischer Garten – der «Jardin des Plantes». 27 Hektar laden hier zu
Spaziergängen und zu Entdeckungen ein, es ist das historische Herz des
Museums für Naturgeschichte. Der weitläufige Garten ist auch ein
Paradies für Bienen.
Ein weiterer Anziehungspunkt für Pariser Stadtbienen ist ein Ort, an dem
sich früher Schlachthöfe befanden. Heute befindet sich hier eine
imposante Grünfläche: der Park «La Villette». Auch dieser Ort beheimatet
Bienenstöcke in einem Schulbauernhof. Hier betreibt der junge Imker
Pierre Merlet ein engagiertes Bienen-Projekt. Er gewinnt Honig, und
klärt nebenher regelmässig interessierte Gruppen über das Wohl und Wehe
der Honigbienen auf.
Paris zieht nicht nur Menschen an, sondern ist auch für Honigbienen ein
Zuhause. Etwa 2000 Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und
in den Gärten der französischen Hauptstadt. Kein Wunder, denn Gärten und
baumreiche Alleen haben eine enorme Anzahl unterschiedlicher Pflanzen zu
bieten.
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| So. 23.08.26
+
Fr. 28.08.26 |
18:15 - 18:45 Uhr
+
01:05 - 01:35 Uhr |

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Handwerkskunst
Wie man einen Bienenkorb macht
"Ich will nur das Beste für
meine Bienen", sagt Ante Hamersmit und meint damit Bienenkörbe. Ihn
interessiert nicht der Honig, den seine Bienen erzeugen, sondern ihre
Behausung. Da hat sich der 43-Jährige klar festgelegt. Er findet, es
sind die Körbe, in denen die Bienen auf natürlichste Weise ihre Waben
bauen können. Er kam über die Makrofotografie zu den Insekten und
schließlich zu den Bienen. Seitdem baut er aus Roggenstroh und Rattan
Bienenkörbe. Die traditionellste Form dieser kuppelförmigen Körbe ist
der Lüneburger Stülper, der aus der Heideimkerei in den Südwesten
gekommen ist. Der Ingenieur und Manager mit eigener Firma ist
fasziniert, was Menschen mit ihren Händen erschaffen konnten. Er steckt
viel Leidenschaft und Arbeit in seine Bienenkörbe. Bis zu vier Tage
intensives Flechten, dann hat er ein besonderes Stück geschaffen. Das
Know-how gibt er auch in Seminaren weiter. Ante will auf keinen Fall,
dass dieses Handwerk verloren geht.
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| Mo. 24.08.26 |
17:50 - 18:35 Uhr |
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Tierische
Doktoren
Dokumentationsreihe - Wie Tiere sich selbst helfen
Überall auf der Welt gibt es
Tiere, die in der Lage sind, sich selbst medizinisch zu behandeln.
Wissenschaftler nennen dieses Phänomen Zoopharmakognosie. Von der extrem
starken Magensäure der Geier, die sogar Milzbrandbakterien zerstört, bis
zu Ameisen, die ihre Ameisensäure mit Baumharz zu einem wirksamen
antibakteriellen Mittel mischen, zeigt sich: Manche Tiere wissen genau,
wie Heilung funktioniert.
Um herauszufinden, welche Rolle dabei der Instinkt spielt, wagt der Film
ein Experiment mit Kapuzineraffen, die trotz fehlender Wildnis-Erfahrung
stark riechende Pflanzen in ihr Fell reiben, um Insekten abzuwehren.
Krähen dagegen provozieren Ameisen, damit diese sie mit Ameisensäure
besprühen – eine Art "Säuredusche" zur Gefiederpflege.
Auch beim Schutz vor der Sonne zeigt die Tierwelt Einfallsreichtum:
Flusspferde sondern eine rötliche Flüssigkeit ab, die UV-Strahlen streut
und antiseptisch wirkt. Elefanten dagegen bedecken ihre Haut mit einer
dicken Schlammschicht – nicht elegant, aber effektiv. Im Primatenreich
wird es besonders spannend. Auf Sansibar fressen Stummelaffen Holzkohle,
um sich selbst nach dem Verzehr von unverträglichen Früchten zu
entgiften. Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, sind wahre
Meister der Selbstmedikation. Sie nutzen eine Vielzahl natürlicher
Heilmittel gegen Beschwerden und behandeln nicht nur sich selbst,
sondern auch einander. Jede Gemeinschaft verwendet dabei eigene Mittel –
Hinweise auf unterschiedliche medizinische Kulturen. Schon lange vor der
Erfindung des Aspirin war dieses Wissen in der Tierwelt vorhanden.
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| Mo. 24.08.26 |
18:35 - 19:20 Uhr |
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Tierische
Doktoren
Dokumentationsreihe - Wie Tiere ihre Fruchtbarkeit
steuern
Fortpflanzung ist das
höchste Ziel in der Tierwelt. Kein Wunder also, dass viele Arten
erstaunliche Tricks und raffinierte Verhaltensweisen entwickelt haben,
die ihnen helfen, ihre Gene erfolgreich weiterzugeben. Tiere nutzen
Pflanzen, Düfte oder sogar giftige Substanzen, um ihre Chancen zu
erhöhen: Männliche Orchideenbienen sammeln komplexe Duftmischungen, um
wählerische Weibchen anzulocken. Trächtige Elefanten suchen gezielt nach
bestimmten Heilbäumen, die Wehen auslösen – es sind dieselben Pflanzen,
die auch kenianische Frauen traditionell nutzen.
Bei Ameisen herrschen Königinnen über riesige Kolonien, Weberameisen
nutzen ihre Larven wie kleine "Seiden-Klebepistolen", und Holzameisen
sichern ihre Dominanz durch verdeckte Machtübernahmen oder Paarungen
über Artgrenzen hinweg. Im Meer kehren Seepferdchen und Clownfische
klassische Rollen um: Seepferdchen-Männchen bringen den Nachwuchs zur
Welt, während Clownfische ihr Geschlecht wechseln, um den Fortbestand
ihrer Art zu sichern.
Auch Vögel optimieren ihre Chancen, indem sie medizinische Kräuter in
ihre Nester einarbeiten, die Keime abwehren und die Gesundheit der Küken
stärken. Löwinnen und Dschelada-Paviane schützen ihren Nachwuchs durch
clevere Strategien: etwa durch Paarung mit mehreren Männchen, um
Vaterschaft zu verschleiern, oder durch spontane Fehlgeburten bei
drohender Übernahme durch rivalisierende Männchen. Sogar winzige
Fruchtfliegen nutzen ungewöhnliche Hacks: Sie legen ihre Eier in
vergorene Früchte, deren Alkoholgehalt Parasiten abtötet.
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| Di.
25.08.26 |
16:15 -
17:15 Uhr +
23:15 - 00:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Slowenien, Land des Honigs
Imker wie der Erik Luznar
bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die
traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig
auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr
beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO
Reportage hat ihn besucht.
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| Di. 25.08.26
+
So. 30.08.26 |
22:15 - 23:15 Uhr
+
08:15 - 09:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Paris, Hauptstadt der Bienen
Paris zieht nicht nur
Menschen an, die Stadt an der Seine ist auch für Honigbienen ein
Zuhause. Etwa 2000 Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und
in den Gärten der französischen Hauptstadt.
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| Sa. 29.08.26 |
15:30 - 16:00 Uhr |

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Handwerkskunst
Wie man einen Bienenkorb macht
"Ich will nur das Beste für
meine Bienen", sagt Ante Hamersmit und meint damit Bienenkörbe. Ihn
interessiert nicht der Honig, den seine Bienen erzeugen, sondern ihre
Behausung. Da hat sich der 43-Jährige klar festgelegt. Er findet, es
sind die Körbe, in denen die Bienen auf natürlichste Weise ihre Waben
bauen können. Er kam über die Makrofotografie zu den Insekten und
schließlich zu den Bienen. Seitdem baut er aus Roggenstroh und Rattan
Bienenkörbe. Die traditionellste Form dieser kuppelförmigen Körbe ist
der Lüneburger Stülper, der aus der Heideimkerei in den Südwesten
gekommen ist. Der Ingenieur und Manager mit eigener Firma ist
fasziniert, was Menschen mit ihren Händen erschaffen konnten. Er steckt
viel Leidenschaft und Arbeit in seine Bienenkörbe. Bis zu vier Tage
intensives Flechten, dann hat er ein besonderes Stück geschaffen. Das
Know-how gibt er auch in Seminaren weiter. Ante will auf keinen Fall,
dass dieses Handwerk verloren geht.
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| Mo. 31.08.26 |
13:15 - 14:00 Uhr |
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Geheimnisvoller Garten 1/2
Frühlingserwachen
Der Garten gilt als Abbild
des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird.
Nicht allein die Natur führt dort Regie, sondern auch wir Menschen.
Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen,
Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und
Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist
sie geradezu verschwenderisch.
Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles
verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt,
für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als
Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.
Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen
Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß.
Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige
Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst
nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa
10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar.
Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle
entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.
Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten
auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose
Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so
manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
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| Mo. 31.08.26 |
14:00 - 14:45 Uhr |
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Geheimnisvoller Garten 2/2
Erntezeit
Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch
Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer
kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden
Ziergärten.
Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille.
Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät - die
wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch
Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte.
Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen
bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und
seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind
Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen
unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das
der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu
500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die
von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im
Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz
kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in
einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse.
Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die
Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor
unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir
der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
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September 2026
| Mi. 02.09.26
+
So. 06.09.26 |
08:45 - 09:40 Uhr
+
05:20 - 06:05 Uhr |
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Tierische
Doktoren
Dokumentationsreihe - Wie Tiere sich selbst helfen
Überall auf der Welt gibt es
Tiere, die in der Lage sind, sich selbst medizinisch zu behandeln.
Wissenschaftler nennen dieses Phänomen Zoopharmakognosie. Von der extrem
starken Magensäure der Geier, die sogar Milzbrandbakterien zerstört, bis
zu Ameisen, die ihre Ameisensäure mit Baumharz zu einem wirksamen
antibakteriellen Mittel mischen, zeigt sich: Manche Tiere wissen genau,
wie Heilung funktioniert.
Um herauszufinden, welche Rolle dabei der Instinkt spielt, wagt der Film
ein Experiment mit Kapuzineraffen, die trotz fehlender Wildnis-Erfahrung
stark riechende Pflanzen in ihr Fell reiben, um Insekten abzuwehren.
Krähen dagegen provozieren Ameisen, damit diese sie mit Ameisensäure
besprühen – eine Art "Säuredusche" zur Gefiederpflege.
Auch beim Schutz vor der Sonne zeigt die Tierwelt Einfallsreichtum:
Flusspferde sondern eine rötliche Flüssigkeit ab, die UV-Strahlen streut
und antiseptisch wirkt. Elefanten dagegen bedecken ihre Haut mit einer
dicken Schlammschicht – nicht elegant, aber effektiv. Im Primatenreich
wird es besonders spannend. Auf Sansibar fressen Stummelaffen Holzkohle,
um sich selbst nach dem Verzehr von unverträglichen Früchten zu
entgiften. Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, sind wahre
Meister der Selbstmedikation. Sie nutzen eine Vielzahl natürlicher
Heilmittel gegen Beschwerden und behandeln nicht nur sich selbst,
sondern auch einander. Jede Gemeinschaft verwendet dabei eigene Mittel –
Hinweise auf unterschiedliche medizinische Kulturen. Schon lange vor der
Erfindung des Aspirin war dieses Wissen in der Tierwelt vorhanden.
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| Mi. 02.09.26
+
So. 06.09.26 |
09:40 - 10:25 Uhr
+
10:40 - 11:25 Uhr |
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Tierische
Doktoren
Dokumentationsreihe - Wie Tiere ihre Fruchtbarkeit
steuern
Fortpflanzung ist das
höchste Ziel in der Tierwelt. Kein Wunder also, dass viele Arten
erstaunliche Tricks und raffinierte Verhaltensweisen entwickelt haben,
die ihnen helfen, ihre Gene erfolgreich weiterzugeben. Tiere nutzen
Pflanzen, Düfte oder sogar giftige Substanzen, um ihre Chancen zu
erhöhen: Männliche Orchideenbienen sammeln komplexe Duftmischungen, um
wählerische Weibchen anzulocken. Trächtige Elefanten suchen gezielt nach
bestimmten Heilbäumen, die Wehen auslösen – es sind dieselben Pflanzen,
die auch kenianische Frauen traditionell nutzen.
Bei Ameisen herrschen Königinnen über riesige Kolonien, Weberameisen
nutzen ihre Larven wie kleine "Seiden-Klebepistolen", und Holzameisen
sichern ihre Dominanz durch verdeckte Machtübernahmen oder Paarungen
über Artgrenzen hinweg. Im Meer kehren Seepferdchen und Clownfische
klassische Rollen um: Seepferdchen-Männchen bringen den Nachwuchs zur
Welt, während Clownfische ihr Geschlecht wechseln, um den Fortbestand
ihrer Art zu sichern.
Auch Vögel optimieren ihre Chancen, indem sie medizinische Kräuter in
ihre Nester einarbeiten, die Keime abwehren und die Gesundheit der Küken
stärken. Löwinnen und Dschelada-Paviane schützen ihren Nachwuchs durch
clevere Strategien: etwa durch Paarung mit mehreren Männchen, um
Vaterschaft zu verschleiern, oder durch spontane Fehlgeburten bei
drohender Übernahme durch rivalisierende Männchen. Sogar winzige
Fruchtfliegen nutzen ungewöhnliche Hacks: Sie legen ihre Eier in
vergorene Früchte, deren Alkoholgehalt Parasiten abtötet.
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| Do. 03.09.26 |
20:15 - 21:00 Uhr |


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Quarks
Das Insekten-Paradox: klein, lästig, unverzichtbar!
Sie summen, krabbeln,
zirpen, saugen!
Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, lösen Insekten bei vielen
Menschen Unbehagen aus. Dabei sind sie äußerst wichtig: Insekten
bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und bilden die
Grundlage vieler Nahrungsketten. Ihr Nutzen für uns ist enorm - ohne sie
sähe es düster aus für Äpfel, Schokolade und viele andere Lebensmittel.
Doch das Gleichgewicht gerät aus den Fugen: Invasive Arten wie
Tapinoma-Ameisen breiten sich rasant in Deutschland aus und bedrohen
Infrastruktur und Ökosysteme. Was bedeutet das - und was lässt sich
dagegen tun? Andere Insektenarten kämpfen ums Überleben. Neue
Forschungen liefern überraschende Erkenntnisse zu den Ursachen. Denn
selbst in Regionen ohne menschlichen Einfluss zeigen sich dramatische
Veränderungen. Städte wiederum entwickeln sich zu Hotspots für die
Vielfalt. Insekten sind erstaunlich anpassungsfähig. Warum finden sie
gerade hier zwischen Straßen und Beton gute Lebensbedingungen? Und
bedeutet das wirklich ein wachsendes Konfliktpotential?
Es moderiert: Thomas Ranft |
| So. 06.09.26 |
16:15 - 16:30 Uhr |
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Die
Hornissenjägerin
Eine
Lokalzeit Reportage von Petra Dierks
Die Asiatische Hornisse
breitet sich in NRW immer weiter aus und mit ihr wächst die
Herausforderung für Imkerinnen und Imker. Denn die Insekten sind
gefährlich - vor allem für unsere Honigbienen! Tausende von Insekten
aller Art fallen der invasiven Art zum Opfer, denn die Asiatische
Hornisse tötet, um ihr eigenes Volk satt zu kriegen. Freiwillige Imker
entfernen daher täglich Nester, um Honigbienen zu schützen und die
Ausbreitung einzudämmen. Ein wichtiger, spannender, aber auch brenzliger
Job, denn die Stiche sind giftig und können schwere Allergien auslösen.
Wir begleiten Imkerin Jutta Kalff aus Rösrath einen Tag lang und zeigen,
warum im Kampf gegen diese Hornissenart jeder Tag zählt.
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| So. 06.09.26 |
16:30 - 18:00 Uhr |
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Erlebnis
Erde: Das grüne Wunder - Unser Wald
Film von Jan Haft
Noch bis weit in das
Mittelalter hinein war das Herz Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz
Jahrhunderten des Raubbaus sind bis heute großflächige Waldgebiete
erhalten geblieben - oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer.
Sensationelle Einblicke dagegen bietet der Film von Jan Haft in das
geheime Leben von den Pflanzen und Tieren unserer Heimat.
Zum Einsatz kam dafür modernste Spezialtechnik: HD-Highspeedkameras mit
bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde, computergesteuerte Zeitraffer,
Minikameras für Makroaufnahmen, Kräne und Seilzüge für fliegende
Kamerabewegungen.
So entstanden betörend schöne Bildern aus dem Herzen unserer Natur, wie
man sie noch nicht gesehen hat: Ein Jahr im Wald hautnah bei den vielen
Lebewesen in allen Ebenen - von den Baumkonen bis zur "Unterwelt".
Erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen
Perspektiven gezeigt werden, wird das "grüne Wunder" offenbar: Ein wohl
organisiertes System von den Kleinsten, den Ameisen und Pilzen, bis zu
den Größten, den Bäumen.
Jan Haft stellt aber auch die ketzerische Frage: Was ist ein guter Wald?
Ein dichtes allumspannendes Blattwerk, wie es noch die alten Römer von
Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein
differenzierteres Bild, nimmt einen am Ende mit auf eine Zeitreise vor
die letzte Eiszeit. Hier sehen wir den wirklichen Urwald, wie er in
unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs. Ein
Überraschungsmoment und Schock für Forstwirte und Jagdverbände. Ein Film
der Diskussionen auslösen wird, nicht nur wegen seiner Bildgewalt.
Die Stimme des Films ist Benno Fürmann, der sich als international
herausragender Schauspieler und mit seinem Einsatz für die heimische
Natur (u.a. "Waldmeister" für den WWF, als Idealbesetzung angeboten hat.
Die Musik zum Film von Jörg-Magnus Pfeil wurde teilweise mit einem
Orchester in den USA eingespielt. Ein hochwertiger Soundtrack, der die
extrem aufwändige Vertonung der natürlichen Geräusche im Wald ergänzt.
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| So. 06.09.26 |
16:35 - 17:00 Uhr |
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Anna und die
wilden Tiere
Kuscheln mit der Honigbiene
Tierreporterin Anna ist zu Besuch bei
Bienenforscherin Lioba Hilsmann an der Universität Würzburg. Sofort
strömt Anna der Duft von süßem Honig in die Nase. Fasziniert beobachtet
sie die fleißigen Arbeiterinnen auf den Waben. Und die Reporterin lässt
sogar kuschelige Babybienen über ihre Hände krabbeln. Doch auch der
Feind der Honigbiene lässt sich blicken: die schmarotzende Varroamilbe.
Anna erfährt von Lioba, wie Bienen diesen Kampf gewinnen könnten.
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| So. 06.09.26 |
18:00 - 18:45 Uhr |

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Quarks
Das Insekten-Paradox: klein, lästig, unverzichtbar!
Sie summen, krabbeln,
zirpen, saugen!
Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, lösen Insekten bei vielen
Menschen Unbehagen aus. Dabei sind sie äußerst wichtig: Insekten
bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und bilden die
Grundlage vieler Nahrungsketten. Ihr Nutzen für uns ist enorm - ohne sie
sähe es düster aus für Äpfel, Schokolade und viele andere Lebensmittel.
Doch das Gleichgewicht gerät aus den Fugen: Invasive Arten wie
Tapinoma-Ameisen breiten sich rasant in Deutschland aus und bedrohen
Infrastruktur und Ökosysteme. Was bedeutet das - und was lässt sich
dagegen tun? Andere Insektenarten kämpfen ums Überleben. Neue
Forschungen liefern überraschende Erkenntnisse zu den Ursachen. Denn
selbst in Regionen ohne menschlichen Einfluss zeigen sich dramatische
Veränderungen. Städte wiederum entwickeln sich zu Hotspots für die
Vielfalt. Insekten sind erstaunlich anpassungsfähig. Warum finden sie
gerade hier zwischen Straßen und Beton gute Lebensbedingungen? Und
bedeutet das wirklich ein wachsendes Konfliktpotential?
Es moderiert: Thomas Ranft
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| Di. 08.09.26 |
18:45 - 19:30 Uhr
+
22:15 - 23:00 uhr |
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Quarks
Das Insekten-Paradox: klein, lästig, unverzichtbar!
Sie summen, krabbeln,
zirpen, saugen!
Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, lösen Insekten bei vielen
Menschen Unbehagen aus. Dabei sind sie äußerst wichtig: Insekten
bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und bilden die
Grundlage vieler Nahrungsketten. Ihr Nutzen für uns ist enorm - ohne sie
sähe es düster aus für Äpfel, Schokolade und viele andere Lebensmittel.
Doch das Gleichgewicht gerät aus den Fugen: Invasive Arten wie
Tapinoma-Ameisen breiten sich rasant in Deutschland aus und bedrohen
Infrastruktur und Ökosysteme. Was bedeutet das - und was lässt sich
dagegen tun? Andere Insektenarten kämpfen ums Überleben. Neue
Forschungen liefern überraschende Erkenntnisse zu den Ursachen. Denn
selbst in Regionen ohne menschlichen Einfluss zeigen sich dramatische
Veränderungen. Städte wiederum entwickeln sich zu Hotspots für die
Vielfalt. Insekten sind erstaunlich anpassungsfähig. Warum finden sie
gerade hier zwischen Straßen und Beton gute Lebensbedingungen? Und
bedeutet das wirklich ein wachsendes Konfliktpotential?
Es moderiert: Thomas Ranft
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| Di. 08.09.26 |
19:25 - 19:50 Uhr |
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PUR+
Bienen for Future
Kein Obst, kein Gemüse, weniger Pflanzen
- so sähe unsere Welt ohne Bienen aus. Sie und andere Insekten sind
bedroht, werden immer weniger. Können wir Menschen ohne Bienen
überleben?Der 13-jährige Timo wird Imker. Wie schützt er sein Bienenvolk
vor dem Verhungern, Erfrieren und vor Parasitenbefall? Im
"PUR+"-Experiment: 30 Schüler versuchen, die Arbeit der Bienen zu
ersetzen. Sie bestäuben Erdbeerblüten per Hand. Werden sie dann
Erdbeeren ernten?
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| Sa. 19.09.26 |
22:15 - 23:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Slowenien, Land des Honigs
Imker wie der Erik Luznar
bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die
traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig
auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr
beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO
Reportage hat ihn besucht.
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Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe
Link & Co. -> Filme
Mitschnitte zu Fernsehsendungen,
in denen
ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:
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HR -
Die Ratgeber
Wie man sich vor Wespen
schützen kann
- Umsiedlung eines Hornissennestes
Es ist Wespen-Hochsaison.
Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es
um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...
Moderation:
Daniel Johé
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RTL -
Stern-TV
Schutz vor Insekten-Attacken
- Das sollten Sie über Wespen wissen
Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die
meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei
lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps
vom Wespenexperten.
Moderation: Steffen Hallaschka
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Hessenfernsehen -
hallo hessen
Wespenplage im Spätsommer
- Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv
hallo hessen
ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer
am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen"
Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.
Moderation: Jule Gölsdorf
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4 |
Hessenfernsehen -
Maintower News
Hornissenalarm
Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein
Hornissennest.
Weil
es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer
Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun
abgesperrt. Bis
Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.
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ZDF.Umwelt
Keine Angst vor Wespen
Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist
klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland
gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und
bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche
Wespe, sind Schuld am schlechten Image.
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Sat.1 - 17.30 Live
Hornissenumsiedelung
Die milden Temperaturen bescheren uns
zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen,
denn die lieben das milde Klima. Darum liegt das Wespenaufkommen in
diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!
17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem
Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
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Hessenfernsehen -
Maintower News
Wespensaison
Die
Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste
in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner
gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr
Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert
allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.
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Hessenfernsehen -
Maintower News.
Wespenumsiedelung vom Fachmann
Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.
In
der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da
lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...
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Hessenfernsehen -
Service Natur
Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline
Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten
die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten
können dem Menschen lästig werden.
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